Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Hochschule Bochum gibt sich eine Leitlinie Vielfalt

Statusgruppen und Gremien besiegelten Beschluss mit gemeinsamer Unterschrift

Sie alle unterzeichneten die Leitlinie Vielfalt der Hochschule Bochum (von links): Andrea Brenner, Vorsitzende des Personalrats Technik und Verwaltung, Gleichstellungsbeauftragte Regina Schrade, Christopher Stottrop, stellvertretender AStA-Vorsitzender, der Vorsitzende des Hochschulsenats, Prof. Dr. Thomas Nied-Menninger, Kanzler Markus Hinsenkamp, Prof. Dr. Stephan Löring, Sprecher der Fachbereichskonferenz, Präsident Prof. Dr. Jürgen Bock, der Beauftragte für Behinderte und chronisch Kranke, Prof. Dr. Dieter Rüth, Benjamin Thomas, Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen, Hochschulratsvorsitzender Andreas Wilming, der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Personalrates Holger Röhrig, Kevin Lüpkes, Vorsitzender des Studierendenparlaments und die Vizepräsidentin Diversität, Prof. Dr. Andrea Mohnert.

Die Vielfalt der Menschen, denen man an der Hochschule Bochum begegnen kann, gehört mit zu den Eigenschaften, die an ihr täglich erlebbar sind. An der Hochschule im Mittleren Ruhrgebiet lernen, forschen und arbeiten Menschen unterschiedlichster geografischer, kultureller und sozialer Herkunft. Sie alle tragen zum Wirken der Hochschule für angewandte Wissenschaften bei.

Und weil diese Vielfalt ein zentrales bereicherndes Element des Hochschullebens ist, widmet sie ihr große Aufmerksamkeit: sie hat Diversität in das Spektrum der Ressorts des Hochschulpräsidiums aufgenommen, eine eigene Senatskommission „Diversity“ ins Leben gerufen und sich intensiv durch die Beteiligung am Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes mit den Chancen und Möglichkeiten befasst, die sich durch Diversität ergeben.

Jetzt hat die Hochschule Bochum ihre Überzeugungen und Anliegen zu diesem Thema in einer Leitlinie zusammengefasst, die Ende November von den Vertreterinnen und Vertretern der Fachbereiche, der Gremien und Statusgruppen und auch der Hochschulverwaltung feierlich unterzeichnet wurde.

Die „Leitlinie Vielfalt“ versteht dabei das Befassen mit Diversität als einen dauerhaften Prozess. Sie beschreibt sie als wesentlichen Bezugspunkt in Lehre, Forschung, Wissenstransfer/Weiterbildung und Personalentwicklung, an dem sich Strukturen und Angebote der Hochschule orientieren.

„Für die Gemeinschaft ist es wichtig, Bewusstsein und Neugierde in Bezug auf die Verschiedenheit der Menschen zu entwickeln, wachzuhalten und relevantes Wissen dazu aufzubauen“, stellt die Leitlinie fest. Sie erinnert darum an die Verantwortung aller, mit Rücksichtnahme und Respekt miteinander umzugehen. Und sie hält die Chancen fest, die sich aus dieser Haltung ergeben: „Wir, die Mitglieder und die Angehörigen der Hochschule, engagieren uns für den chancengerechten Zugang zu Wissenschaft und wissenschaftlicher Bildung, für Qualität und Leistung sowie die individuelle Entfaltung vielfältiger Potenziale. Wir entwickeln innovative Lösungen für gesellschaftlich relevante Herausforderungen, indem wir unterschiedlichste Perspektiven berücksichtigen.“

Interessierte können die Leitlinie Vielfalt hier nachlesen.