Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Ingenieurstudiengänge werden neu konzipiert

Kooperation von FOM und Hochschule Bochum

Die Aufgaben im Ingenieurbereich sind derzeit einem starken Wandel in Richtung Digitalisierung unterworfen. Die Hochschule Bochum und die FOM Hochschule haben sich deshalb entschlossen, ihre gemeinsam durchgeführten Studiengänge grundlegend zu überarbeiten und solange das Angebot der Kooperations-Studiengänge ruhen zu lassen. Darauf verständigten sich jetzt Vertreter beider Hochschulen in einem sehr einvernehmlichen Gespräch.

„Wir wollen die gemeinsamen Studiengänge komplett neu konzipieren und dann überlegen, wann und wie eine Fortsetzung unserer langjährigen Kooperation für beide Seiten sinnvoll erscheint“, erklärten Dr. Harald Beschorner, Kanzler der FOM Hochschule, und Prof. Dr. Jürgen Bock, Präsident der Hochschule Bochum, übereinstimmend. Die FOM hatte bislang zusammen mit der Hochschule Bochum insgesamt vier berufsbegleitende Bachelorstudiengänge „Maschinenbau“, „Elektrotechnik“, „Mechatronik“ sowie „Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau“ und die drei Masterstudiengänge „Maschinenbau“, „Elektrotechnik“ und „Mechatronik“ angeboten. Bereits angelaufene Studiengänge werden selbstverständlich weitergeführt.

Mit 55.000 Studierenden ist die FOM die größte private Hochschule Deutschlands. Sie bietet Berufstätigen und Auszubildenden in 32 Städten Deutschlands und in Wien die Möglichkeit, berufsbegleitend praxisorientierte Bachelor- und Masterstudiengänge aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Gesundheit & Soziales, IT-Management sowie Ingenieurwesen zu absolvieren. Die Studienabschlüsse sind staatlich und international anerkannt. Initiiert wurde die FOM von der gemeinnützigen Stiftung BildungsCentrum der Wirtschaft mit Sitz in Essen. Die Hochschule ist vom Wissenschaftsrat akkreditiert und hatte von der FIBAA Anfang 2012 erstmals das Gütesiegel der Systemakkreditierung verliehen bekommen – als erste private Hochschule Deutschlands. Zudem ist die staatliche Anerkennung der FOM im Juli 2020 für weitere zehn Jahre vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen verlängert worden.