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Julia - Mein 4. Semester Geoinformatik (Bachelor)

"Dank der schnellen Umstellung auf digitale Lehre in der Corona-Krise muss man kein "verschwendetes" Semester befürchten."

Welche Veranstaltungen hast Du in diesem Semester belegt ?

In diesem Semester besuche ich Veranstaltungen über Softwaretechnik, Datenbanken und Internet, Modelle der Geoinformatik, Normen und Standards sowie die sogenannten Schlüsselqualifikationen wie Rhetorik, Rechts- und Verwaltungslehre und Englisch

Welche waren besonders interessant? Warum?

Besonders interessant fand ich die Internettechniken, da ich in meiner Ausbildung bereits einige Projekte in dieser Richtung kennengelernt habe und mich so leichter in die praktische Anwendung versetzen konnte. Aber auch für mich komplett neue Inhalte wie die Softwaretechnik interessiert mich sehr.

Welche haben dich am meisten herausgefordert? Warum?

Im Allgemeinen fordern mich „trockene“ Studieninhalte wie Normen und Standards immer etwas mehr.

Was war das Besondere an diesem Semester (im Vergleich zu denen davor)?

An diesem Semester ist vor allem die Digitalisierung durch die Corona-Krise das Besondere. Die meisten Veranstaltungen wurden jedoch sehr schnell umgestellt, sodass wir mit den Inhalten gut vorankommen und man kein „verschwendetes“ Semester befürchten muss.

Was hast du neben den regulären Veranstaltungen gemacht (Fachschaft, studentische Projekte, in deiner Freizeit etc.)?

Neben den regulären Veranstaltungen bin ich in der Fachschaft, mit der wir Veranstaltungen wie Cocktailnachmittage etc. organisieren. Abends gehe ich (dank unserer ASTA oft vergünstigt) mit Freunden ins Kino oder mache Grillabende mit meiner WG.

Welche Pläne hast du für das nächste Semester?/bis zum Abschluss deines Studiums?

Ich hoffe, dass ich meine aktuellen Klausuren möglichst im 1. Versuch bestehe und keine Klausuren ins folgende Semester schieben muss. 

"Allgemein ist die Hochschule sehr familiär, man trifft auf dem Flur immer Leute, die man kennt."

Wieso hast du dich für den Studiengang entschieden?

Durch eine gute Freundin habe ich von der Ausbildung zur Geomatikerin erfahren. Nachdem ich in den Sommerferien ein Praktikum in diesem Bereich gemacht habe, wusste ich, dass ich später genau das machen möchte. Nach 3 Jahren Ausbildung zur Geomatikerin begann ich mein Studium in der Geoinformatik.

Was sind die Inhalte des Studiums?

Der Studiengang Geoinformatik bildet das Bindeglied zwischen Informatik und Vermessung. Neben den Grundlagen wie Mathe und Physik erlernen wir Programmiersprachen, den Umgang mit Datenbanken, unterschiedliche Visualisierungsmöglichkeiten aber eben auch Mess- und Auswertetechniken.

Wie sieht ein typischer Studienalltag aus?

Nach dem Frühstück gehe ich zu Fuß zur Hochschule und besuche Vorlesungen, Übungen und Praktika. Freistunden und die Mittagspause verbringe ich meist mit Freunden in der Mensa oder draußen im Grünen, manchmal auch in der Hochschulbibliothek. Meistens habe ich zwischen 14 und 16 Uhr Feierabend und gehe auf dem Rückweg einkaufen. Nachdem ich nochmal die Inhalte der Vorlesungen durchgegangen bin, lass ich den Abend zusammen mit meiner WG ausklingen.

Was gefällt dir besonders am Studium?

Vor allem gefällt mir die praktische Umsetzung der Vorlesungen. Mir fällt es wesentlich leichter Dinge zu erlernen, die man auch selbst einmal gemacht hat.

Was hättest du so nicht erwartet?

Nach Erzählungen anderer Studenten von unterschiedlichen Unis und Hochschulen hätte ich nicht erwartet, dass man so gute und einfache Kontaktmöglichkeiten zu Professoren und Mitarbeitern hat. Allgemein ist die Hochschule sehr familiär, man trifft auf dem Flur immer Leute, die man kennt.

Was war bis jetzt die größte Herausforderung?

Meine größte Herausforderung war der Studieneinstieg. Ich musste erst lernen, wie ich mir meine Zeit am besten einteile und wie ich mich selbst motiviere, auch zu Hause etwas für mein Studium zu tun. 

Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?

Interesse an moderner Technik, mathematisches und technisches Verständnis und Selbstmotivation sind für das Studium wichtig. Eine Ausbildung in diesem Bereich ist natürlich auch sehr hilfreich, aber nicht erforderlich.

Wieso die Hochschule Bochum?

Einerseits die kleinen Gruppengrößen und die gute Einbindung von Praxiselementen aber auch die Möglichkeit mit dem NRW-Ticket kostenlos am Wochenende nach Hause zu fahren waren Gründe für mich, an die Hochschule Bochum zu gehen.

Noch Fragen? Infos und Beratung gibt’s bei der ZSB:

Ute Jahn
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Carina Terlinden
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