Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.
Nachhaltige Entwicklung (B.Sc.)

Bachelorstudiengang Nachhaltige Entwicklung (Bachelor of Science)

Bedeutende Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit, Verlust der Artenvielfalt, volkswirtschaftliche Stabilität und weltweite Ungerechtigkeit sind derzeit in aller Munde. Unsere heutige Gesellschaft braucht Menschen, die hierfür Lösungen entwickeln. Ausgehend von diesen Handlungsfeldern lernen die Studierenden des Bachelorstudiengangs Nachhaltige Entwicklung daher, die Komplexität der hiermit verbundenen Problemlagen zu verstehen und Strategien zur deren Bewältigung zu erarbeiten. Zentrale Studieninhalte sind Aufbau und Funktionsweise von Ökosystemen, sozialen Systemen und ökonomischen Systemen, sowie deren ethische Grundlagen und Veränderungsmöglichkeiten. Der Studiengang vereint dabei sowohl natur-, wirtschafts-, ingenieur- als auch sozialwissenschaftliche Themenfelder und führt sie zu einem stimmigen, nachhaltigkeitswissenschaftlich orientierten Gesamtcurriculum zusammen.

Absolventen und Absolventinnen des Studiengangs "Nachhaltige Entwicklung" unterstützen sowohl Unternehmen als auch öffentliche Arbeitgeber dabei, die jeweilige Organisation zukunftsfähig auszurichten und nachhaltige Produkte und Produktionsverfahren zu entwickeln.

Wenn Sie gern fachübergreifend (interdisziplinär) arbeiten und Ihnen daran liegt, ein ganzheitliches Verständnis komplexer Aufgaben zu erlangen, dann ist der Studiengang „Nachhaltige Entwicklung“ an der Hochschule Bochum für Sie ideal!

Berufsausblick

Nach erfolgreichem Abschluss des Bachelorstudienganges Nachhaltige Entwicklung eröffnen sich Ihnen vielfältige Beschäftigungsfelder:

  • Sie sind als „Change Agent“ in einem Unternehmen als Nachhaltigkeitsexperte bzw. -expertin gefragt oder Teil eines Teams, das in Arbeitsfeldern wie Umweltschutz, Sicherheit, Gesundheitsschutz und Qualitätssicherung (USGQ-Abteilung) sowie bei Sozialfragen tätig ist, Lösungen erarbeitet und nachhaltigkeitsorientierte Veränderungen plant und initiiert.
  • Sie beraten politische Institutionen, insbesondere in der Kommunalpolitik;
  • Sie arbeiten für Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Verbände, verbraucherorientierte Institutionen (z.B. Stiftung Warentest, Verbraucherzentrale), Wohnungsunternehmen, Stiftungen etc.
  • Im wissenschaftlichen Bereich bringen Sie Ihre Kompetenzen bei Forschungs- und Projektvorhaben in allen Bereichen der nachhaltigen Entwicklung ein.

Zugangsvoraussetzungen

1. Hochschulzugangsberechtigung

Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums ist eine Hochschulzugangsberechtigung.
Sie benötigen einen der folgenden Abschlüsse:

  • Fachhochschulreife
  • Allgemeine Hochschulreife: Abitur
  • Eine als gleichwertig anerkannte Zugangsberechtigung

Bei der Fachhochschulreife wird oftmals unterschieden zwischen dem schulischen und praktischen Teil der Fachhochschulreife. Der schulische Teil wird an der Schule erworben. Der praktische Teil kann eine abgeschlossene Ausbildung, ein halbjähriges oder einjähriges gelenktes Praktikum sein. Welche Form des Praktikums Sie für die Studienberechtigung benötigen, steht im Regelfall auf Ihrem Zeugnis. Bei Rückfragen ist die Schule die richtige Ansprechpartnerin.

Falls Sie die Fachhochschulreife in einem anderen Bundesland erworben haben, prüfen Sie bitte Ihr Zeugnis, ob Ihre Fachhochschulreife auch für das Land NRW gilt.

2. Fachbezogenes Praktikum

  • nicht erforderlich

 


Studienstruktur

Der Weg des Studiums zum Bachelor–Abschluss „Nachhaltige Entwicklung“ führt vom Grundlagenwissen bis hin zur fachlichen Spezialisierung. Vom dritten bis sechsten Regelstudiensemester konkretisieren die drei Vertiefungsrichtungen „Infrastrukturplanung und Flächenmanagement“, „Ingenieurwissenschaften“ sowie „Wirtschaftswissenschaften“ das Studium nachhaltigkeitswissenschaftlicher Fragestellungen. So erhalten die Studentinnen und Studenten die Fachkompetenzen, mit denen sie sich später den Herausforderungen der beruflichen Praxis stellen können.

Der Studiengang im schematischen Verlauf:
1. und 2. Semester (insges. 30 ECTS pro Semester):

  • mathematisch-naturwissenschaftliche und ingenieur- bzw. wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen (15 ECTS pro Semester)
  • nachhaltigkeitswissenschaftliche Grundlagen (15 ECTS pro Semester)

3. bis 6. Semester (insges. 30 ECTS pro Semester):

  • Studium in einer der drei Vertiefungsrichtungen  (15 ECTS pro Semester)
    - Infrastrukturplanung und Flächenmanagement
    - Ingenieurwissenschaften
    - Wirtschaftswissenschaften
  • Nachhaltigkeitswissenschaften (für alle Vertiefungsrichtungen identische Inhalte -  15 ECTS pro Semester)

7. Semester:

  • Praxisphase, Abschlussarbeit/Kolloquium (30 ECTS)

Im Laufe des Studiums entscheiden Sie sich für eine der drei Vertiefungsrichtungen:

  • Vertiefungsrichtung "Ingenieurwissenschaften"
    • Eine regenerative Energieerzeugung sowie die effiziente Energieverteilung, -speicherung und -nutzung sind wesentliche Bausteine der technischen Nachhaltigkeit. Die Studierenden dieser Vertiefungsrichtung lernen das notwendige Fachwissen und das erforderliche Verständnis für technische Prozesse und Verfahrensabläufe, um in diesem Feld selbstständig neue Lösungsansätze zu entwickeln oder vorhandene Technologien zu verbessern.
  • Vertiefungsrichtung "Wirtschaftswissenschaften"
    • Die Studierenden dieser Vertiefungsrichtung erlernen die Grundlagen der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, wobei der Fokus stets auf eine nachhaltige Sichtweise wirtschaftlichen Denken und Handelns gelegt wird. Anschließend werden die Herausforderungen nachhaltigen Wirtschaftens in unterschiedlichen Bereichen wie Nachhaltige Produktion und Logistik, Nachhaltigkeitsorientiertes Personalmanagement, Nachhaltige Unternehmensführung, Nachhaltigkeitsmarketing, Wirtschaftspolitik sowie Energie und Umwelt vertieft und anhand von Beispielen verdeutlicht.
  • Vertiefungsrichtung "Infrastrukturplanung und Flächenmanagement"
    • Diese Vertiefungsrichtung stellt die Leitthemen Verkehr und Umwelt im Bauwesen in den Mittelpunkt des Fachstudiums. Aufbauend auf das Grundlagenwissen aus Verkehrswegebau und Verkehrsanlagen, Umwelttechnik im Bauwesen und Geoinformationssysteme sowie Wasserbau und Hydrologie oder Siedlungswasserwirtschaft werden vertiefende Kenntnisse und Kompetenzen aus den Bereichen Raumordnung, Nachhaltiges Flächenmanagement, Nachhaltige Mobilität sowie Wasser, Energie und Umwelt vermittelt.

Beachten Sie bitte auch die Rahmenordnungen für die Studiengänge der Hochschule Bochum.

 

Nachhaltige Entwicklung

Noch Fragen? Infos gibt es bei:

Ute Jahn
Raum: C 0-11
Tel.: +49 234 32 10096