Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Mein 3. Semester Informatik (Bachelor)

"Für ein Informatikstudium wird viel Energie, Leidenschaft und Durchhaltevermögen benötigt".

Im dritten Fachsemester meines Bachelor-Informatikstudiums habe ich die Module „Einführung in die moderne Webtechnologien“, „Datenbanken“, „Algorithmen und Datenstrukturen“, „Betriebssysteme“, „Grundlagen der Elektrotechnik“ sowie „Mathematik 1 für Informatiker“ belegt.

Während der 16 Wochen Vorlesungszeit des Wintersemesters 2018/2019 fanden zu den einzelnen Modulen Vorlesungen, Übungen, Tutorien und Praktika statt. Die Praktika sind Pflichttermine, die es wie eine kleine Prüfung zu bestehen gilt und welche den Stoff des laufenden Semesters abfragen. Dabei wird Praxisbezug zur Theorie hergestellt, was den Vorteil hat, dass man auch während des Semesters kontinuierlich gezwungen ist zu Lernen und seine Kenntnisse weiter vertieft. Der Nachteil ist allerdings, dass das Studium dadurch automatisch mit mehr Stress und Leistungsdruck verbunden ist.
In diesem Semester war der Aufwand deutlich größer als im Vergleich zu vorherigen Semestern, da es häufig vorkam, dass ich 4 Praktika innerhalb einer Woche zu absolvieren hatte.

Mein Stundenplan umfasste in diesem Semester eine Präsenszeit 31 Wochenstunden an der BO. Dazu kamen das Vor- und Nachbereiten des Stoffs, das Lernen für die Praktika und die Arbeitszeiten für meinen Nebenjob, damit ich mir das Studium auch leisten kann. Durchschnittlich bin ich so auf ca. 45 bis 50 Wochenstunden für mein Studium gekommen.

Die Vorlesungszeit ging nahtlos in die erste Klausurphase im Januar und Februar über. Danach hatte ich etwas Zeit mich 5 Wochen auf die zweite Klausurphase im März vorzubereiten und nebenbei zu arbeiten. Am Freitag, den 22.03.2019, war dann alles überstanden und ein Wochenende verblieb mir zur Entspannung, bis das 4. Semester auch schon wieder am 25.03. startete

"Nach jeder anstrengenden Phase wird es aber auch wieder entspannter."

Es ist kein Geheimnis, dass man für ein Informatikstudium viel Energie, Leidenschaft und Durchhaltevermögen aufbringen muss und nur wenig Freizeit hat. Aber es gibt auch immer persönliche Erfolge zu verzeichnen! Für mich war dieses Semester einer meiner größten Erfolge im ganzen Studium die Elektrotechnik-Klausur bestanden zu haben. Es war für mich meine absolut schwerste Klausur – noch vor Mathe – und ich war demnach umso erleichterter, als ich das Ergebnis bekommen habe.

Um besser mit den ganzen Anforderungen umgehen zu können und auch schon früh im Semester das Richtige zu tun, hole ich mir regelmäßig zweimal im Semester Unterstützung vom Studierendencoaching. Das ist ein Programm unserer Studienberatung, welches die Studierenden mit einem persönlichen Coaching unterstützt. Hier werden auf einen individuell angepasste Lösungsstrategien entwickelt, die sich gut in den eigenen Alltag integrieren lassen. Dies hat mir schon einige schwierige Situationen erheblich erleichtert und mich aus manchem „Loch“ herausgeholt. Vor allem dann, wenn ich zwischendurch nicht wusste, wie es weiter gehen soll...

Insgesamt war das 3. Semester zwar sehr anstrengend für mich, das mir aber auch gezeigt hat, was ich alles schaffen kann, wenn ich mir den Mut nicht nehmen lasse.

Nach jeder anstrengenden Phase wird es aber auch wieder entspannter. So kommt es auch, dass alle beängstigenden Klausuren, wie u.a. Mathe, bald der Geschichte angehören werden – dem erfolgreichen Teil in meiner Studiengeschichte.

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