Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

BMBF Forschungsprojekt ruhrvalley

ruhrvalley - Mobility and Energy for Metropolitan Change

Drei Fachhochschulen im Ruhrgebiet zeigen Forschungsstärke: Gemeinsam haben die Hochschule Bochum, die Fachhochschule Dortmund und die Westfälische Hochschule Gelsenkirchen ihre Kräfte und Fähigkeiten im Strategiekonzept "ruhrvalley - Mobility and Energy for Metropolitan Change" gebündelt. Die Forschungs- und Innovationspartnerschaft wird seit Anfang 2017 zunächst für vier Jahre von der Bundesregierung durch die Fördermaßnahme "Starke Fachhochschulen - Impuls für die Region" (FH-lmpuls) des Programms "Forschung an Fachhochschulen" mit rund 4,5 Mio. Euro unterstützt. Eine entsprechende zweite vierjährige Förderphase ab Anfang 2021 steht in Aussicht.

Problemstellung

Mit dem ruhrvalley entsteht das transdisziplinäre und branchenübergreifende Kompetenzzentrum für neues Wissen und die Technologien im Bereich der vernetzten, metropolitanen Mobilitäts- und Energiesysteme der Zukunft. Die Partnerschaft strebt eine national und international sichtbare Kompetenzführerschaft mit Strahlkraft im Bereich der Lösungen für Metropolregionen an. Das Konsortium der drei Hochschulen bringt dazu seine Kompetenzprofile und sieben Forschungsschwerpunkte ein und verbindet sie mit den Kreisläufen der beteiligten Unternehmen. Zu Beginn waren an ruhrvalley 14 Unternehmen beteiligt, die sich in 20 Projekten miteinander vernetzen – die Zahl der kooperierenden Unternehmen steigt seitdem stetig an. Aus dieser Kooperation der drei Hochschulen und der Unternehmen heraus soll eine durchgängige Methodik entwickelt und erprobt werden, die die Entwicklung komplexer soziotechnischer Mobilitäts- und Energiesysteme erst ermöglicht. Im Ergebnis sollen innovative systemtechnische Leistungsangebote (Produkte und Services) kreiert und Wertschöpfungsnetze für deren Produktion und Vermarktung aufgebaut werden. Die Verwertung soll also primär in der und durch die regionale mittelständische Wirtschaft erfolgen. Neue Energie- und Mobilitätslösungen, die am Markt bisher nicht angeboten werden und personengebundenes, in den FuEuI-Projekten generiertes Know-how erfordern, sollen durch die Gründung neuer Unternehmen am Markt platziert werden – möglichst unter Beteiligung von Unternehmenspartnern aus der Region. Dazu sollen unternehmerische Talente befähigt, ermutigt und beim Schritt in die Selbstständigkeit begleitet werden.


Forschungsansatz

Idee:Ein Großteil der Ziele kann nur erreicht werden, wenn zusätzlich in bedeutendem Umfang Unterstützungs- und Managementleistungen erbracht werden. Vor diesem Hintergrund ist das Managementprojekt als ruhrvalley-Teilprojekt zu sehen. Im Rahmen dieses Teilprojektes wurde ein MANAGEMENT OFFICE als gemeinsame hochschulübergreifende Einrichtung der drei Hochschulen gegründet, welches sowohl der Wahrnehmbarkeit nach außen als auch der Steuerung nach innen dient.

Ziel: Eine Kernaufgabe des MANAGEMENT OFFICE ist der Aufbau einer starken international etablierten Dachmarke für den Hochschul- und Unternehmensverbund. Dazu bedarf es eines professionellen Markenmanagements, das den Vermarktungsanforderungen im nationalen und internationalen Umfeld gerecht wird und dessen Konzeption Gegenstand des Management-Teilprojektes ist. Eine besondere Bedeutung kommt hier im Rahmen des External-Branding-Konzeptes der externen Markenkommunikation zu. Diese muss klar auf das Ziel fokussiert sein, die Dachmarke ruhrvalley und ihre Wertschöpfung national wie auch international bekannt zu machen. Diese Strahlkraft der Marke und die daraus resultierenden Synergien werden für die aus den FuEuI-Projekten resultierenden Geschäftsideen und Unternehmensgründungen als Katalysator für den Erfolg am Markt und ein erfolgreiches Ausrollen des Geschäfts fungieren. Der starke Auftritt der Dachmarke, der durch das External Branding professionell aufgebaut wird, kann nur tragfähig sein, wenn der Verbund- und Kooperationscharakter intern durch eine entsprechende Kommunikation des MANAGEMENT OFFICE getragen wird.


Partner

3 Fachhochschulen:

  • Hochschule Bochum
  • Fachhochschule Dortmund (Prof. Dr. Klingebiel)
  • Westfälische Hochschule

7 Institute der 3 Fachhochschulen:

  • Institut für die Digitalisierung von Arbeits- und Lebens­welten (IDiAL) – FH Dortmund
  • Institut für Internet-Sicherheit (if(is)) – Westfälische Hochschule
  • Institut für Innovationsforschung und -management (ifi) – Westfälische Hochschule
  • Institut für Kommunikationstechnik (IKT) – FH Dortmund
  • Institut für Elektromobilität (IfE) – Hochschule Bochum
  • Internationales Geothermiezentrum (GZB) – Hochschule Bochum
  • Westfälische Energieinstitut (WEI) – Westfälische Hochschule
  • 20 Spin-Off-Unternehmen
  • 19 Projekt-Partnerunternehmen
  • 16 assoziierte Partnerunternehmen
  • 17 Projekt-Partnerorganisationen
  • 9 assoziierte Partnerorganisationen

Prof. Dr. rer. pol. Ute Ritzerfeld-Zell
Hochschule Bochum
Lennershofstr. 140
44801 Bochum
Raum: AW 5-20
Tel.: +49 234 32 10623