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Corona-Überbrückungshilfe

Corona-Überbrückungsgeld

Studierende in pandemiebedingter Notlage können die Überbrückungshilfe des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für die Monate ab November 2020 beantragen. Genaue Informationen des BMBF finden Sie hier. Die Anträge können beim AKAFÖ gestellt werden.

Die Überbrückungshilfe richtet sich an Studierende, die sich nachweislich in einer akuten, pandemiebedingten Notlage befinden und die unmittelbar Hilfe benötigen. Die finanziellen Mittel können im laufenden Jahr in Höhe von bis zu 500 € pro Monat beantragt werden, solange die pandemiebedingte Notlage fortbesteht. Informationen des Bildungsministeriums dazu finden Sie hier.

Studierende können zudem weiterhin bei der KfW-Bank einen Studienkredit mit einer maximalen Höhe von 650 € beantragen. Dieser soll für das gesamte Jahr 2021 zinsfrei gestellt werden. Auch für internationale Studierende soll diese zinsfreie Möglichkeit noch bis zum 31.03.2021 geöffnet bleiben. Und auch laufende Studienkredite sollen bis Ende 2021 zinsfrei gestellt werden. Nähere Informationen dazu hier und auf den Seiten des BMBF hier.

Hilfsfonds zur Unterstützung bedürftiger Studierender der Hochschule Bochum

Hilfsfonds zur Unterstützung bedürftiger Studierender der BO
Foto: Colourbox

Professoren und Professorinnen der Hochschule Bochum zeigen Solidarität in der Krise und richten einen eigenen Hilfsfonds für ihre Studierenden ein:

Im April hatten der AStA, die Gesellschaft der Förderer (GdF) und der Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Jürgen Bock, gemeinsam unter der Professorenschaft zu Spenden für in finanzielle Not geratene Studierende aufgerufen. Neben dem Hochschulpräsidenten unterzeichneten der AStA-Vorsitzende Alireza Moradi und für die GdF ihr Vorsitzender Johannes Philipps und Geschäftsführer Prof. Dr. Gregor Steinberger den Aufruf. Mit den auf diese Weise eingeworbenen Spendengeldern konnte das Sozialbudget des AStA aufgestockt werden. In Not geratene Studierende können nun hierüber eine Monatsunterstützung beantragen. Weitere Informationen sind der Pressemitteilung zu entnehmen.

Weitere Informationen zur Beantragung erhalten Studierende direkt bei der Sozialberatung des AStA.

Weitere Nothilfen für Studierende in Corona-Zeiten

Informieren Sie sich regelmäßig auf unseren Internetseiten über aktuelle Neuerungen. Sobald uns belastbare Informationen vorliegen, werden wir Sie hier davon in Kenntnis setzen.

Antrag auf soziale Härte: In wirtschaftliche Not geratene Studierende können beim AStA einen Antrag auf soziale Härte stellen und sich ggf. anteilig die Ticketkosten vom Semesterbeitrag rückerstatten lassen. Informationen und das Antragsformular erhalten Sie von der Sozialberatung des AStA.

BAföG: Das NRW-Landesministerium für Kultur und Wissenschaft verkündete, dass eine Corona-bedingte Erhöhung der Regelstudienzeit auch die Höchstdauer des BAföG-Bezugs verlängern soll. Die entsprechende Pressemitteilung finden Sie hier (Stand: 4.6.2020).

Zum Thema BAföG legt das Bundesministerium für Bildung und Forschung weiterhin Wert darauf, dass Studierende (...), die auf Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) angewiesen sind, (...) keine finanziellen Nachteile erleiden, wenn Ihre Ausbildungsstätte wegen der COVID 19 Pandemie vorübergehend geschlossen oder der Semesterbeginn verschoben" wurde. (Stand: 22.4.2020) Dementsprechend hat "das Bundesministerium (...) gegenüber den für den BAföG-Vollzug zuständigen Bundesländern und ihren Ausbildungsförderungsämtern klargestellt, dass das BAföG in pandemiebedingten Fallkonstellationen weiterzuzahlen ist." Nähere Informationen dazu finden Sie hier (Stand: 22.07.2020).

Sollten Sie aufgrund von erheblichen Einkommensminderungen Ihrer Eltern oder Ihrer selbst in eine schwierige wirtschaftliche Situation geraten sein, können Sie beim AKAFÖ eine Neuberechnung der Leistungen nach dem BAföG beantragen (sog. Aktualisierungsantrag, Formblatt 7), so dass die momentane tatsächliche Einkommenssituation zugrunde gelegt werden kann. Wenden Sie sich hierfür bitte an Ihr zuständiges BAföG-Amt.

Ausbildungsförderung des Bundes (Stand: 3.4.2020): Hier finden Sie FAQ des Bundesministeriums zum Thema Ausbildungsförderung. Dort finden Sie auch Informationen für Studierende, die bislang keine BAföG-Förderung erhalten haben.

Informationen der Jobcenter (Stand: 3.4.2020): Unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich, Grundsicherung über das Jobcenter zu beziehen. Erste Informationen erhalten Sie hier oder direkt bei Ihrem Jobcenter vor Ort (z.B. Jobcenter Bochum). Laut Informationen bzw. FAQ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gibt es für Studierende ohne BAföG-Anspruch die Möglichkeit, "eine darlehensweise Leistung zur Sicherung des Lebensunterhalts nach § 27 Absatz 3 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch zu beantragen. Danach kann das zuständige Jobcenter im Einzelfall Leistungen erbringen, soweit der Ausschluss von Arbeitslosengeld II eine besondere Härte bedeutet. In der aktuellen Situation kommt die Annahme eines besonderen Härtefalls in Betracht, sofern auf Grund der Auswirkungen der Pandemie eine erhebliche Einkommensminderung eingetreten ist. Die Entscheidung über das Vorliegen der Voraussetzungen trifft das jeweils zuständige Jobcenter im Einzelfall."

Corona-Sprechstunde (Stand: 2.4.2020): Informationen zu vielen drängenden Fragen in Bezug auf Wohnen und Finanzieren finden Sie in den FAQ des Deutschen Studentenwerkes. Außerdem hat das AKAFÖ auf seinen Seiten eine Corona-Sprechstunde des Deutschen Studentenwerkes veröffentlicht, in der viele Fragen beantwortet werden.

Soforthilfe für Selbständige (Stand: 29.3.2020): Laut Bezirksregierung können auch Studierende, "die die Voraussetzungen erfüllen und im Haupterwerb eine gewerbliche oder berufliche Tätigkeit selbstständig ausüben" die Soforthilfe der Landesregierung beantragen.

FAQ der Verbraucherzentrale

Hier finden Sie Antworten der Verbraucherzentrale zu verschiedensten Themen und wichtigen Fragen während der Corona-Pandemie.

Studienfinanzierungsberatung Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben. Wir stehen Ihnen telefonisch und via eMail zur Seite.


Studium in Corona-ZeitenHier finden Sie weitere wichtige Informationen.