Am Montag, dem 6. Dezember, tagte der Hochschulrat in virtueller Sitzung. Als Gäste waren der Schwerbehindertenbeauftragte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Technik und Verwaltung, Herr Benjamin Thomas, und die Beauftragte des Senats für Behinderte und chronisch Kranke an der Hochschule Bochum, Frau Prof. Dr. Martina Meyer-Schwickerath, geladen. Sie berichteten anhand einer Folienpräsentation über die im Frühjahr 2021 vorgenommene organisatorische Umstruktierung des Aufgabenfeldes und die daraufhin eingetreten postiven Entwicklungen. Zum Beispeil werden jetzt sehr viel mehr Betroffene erreicht als zuvor.
Der Präsident, Prof. Bock, berichtete über die Auswirkungen der Entwicklungen in der Corona-Pandemie auf die Hochschule. Nach einem Veranstaltungsstart (auch mit größeren Veranstaltungen) in Präsenz müssen nun viele Lehrveranstaltungen wieder digital angeboten werden. Im Präsenzbetrieb führen die Mindestabstandsregeln zu Engpässen bei der Raumnutzung.
Der Kanzler, Herr Hinsenkamp, erläuterte den aus einem Finanz-, Erfolgs- und Stellenplan bestehenden Wirtschaftsplan 2022, dem der Hochschulrat gem. § 21 Abs. 1 Nr. 3 anschließend zustimmte.
Im Quartalsbericht des Präsidiums ging der Präsident auf die Begehung des Promotionskollegs durch den Wissenschaftsrat (nunmehr in virtueller Form im Januar 2022), die Zukunftsaussichten für eine Finanzierung des Exzellenzdepartments sowie auf das Themenfeld „Ausbildung von Berufsschullehrerinnen und -lehrern“ ein. Zudem berichtete er von einer Veranstaltung des Wissenschaftsministeriums zum Gender Pay Gap bei Professuren, die in der BlueBox der Hochschule stattgefunden hat.
Herr Hinsenkamp berichtete von der im November 2021 in Zusammenarbeit mit der Stadt Bochum erfolgreich durchgeführten Impfaktion an der Hochschule, dass die Kanzlerinnen und Kanzler der NRW-Hochschulen das Thema „mobile Arbeit“ und die daraus resultierenden Chancen und Herausforderung aufgegriffen haben, sowie von Schwierigkeiten bei der Personalrekrutierung im IT- und Elektrotechnik-Bereich. Dies kann Auswirkungen auf die Umsetzung geplanter IT-Projekte haben.
Der Vizepräsident I, Prof. Nied-Menninger, berichtete über die jüngste Entwicklung des für die Hochschule wichtigen rechtlichen Rahmens. Das geänderte Hochschulgesetz und eine neue Corona-Epidemie-Hochschulverordnung sind nun in Kraft. Zudem erläuterte das Vorhaben der Hochschule, in Kürze 18 unbefristete „halbe Stellen“ auszuschreiben, die aus Qualitätsverbesserungsmitteln finanziert werden.
Die Vizepräsidentin III, Prof. Mohnert, berichtete über eine pandemiebedingt notwendig gewordene Verschiebung einer Diversity-Veranstaltung zum Thema „Barrierefreiheit“ (nun im Frühjahr 2022) und über die aktuellen Aktivitäten im Bereich der wissenschaftlichen Weiterbildung in der Hochschulallianz ruhrvalley.
Unter dem anschließenden TOP „Informationen zur Hochschulsteuerung“ erläuterte Kanzler Markus Hinsenkamp einzelne Positionen aus dem Ampelbericht. Eine Änderung der Risikolage seit seinem letzten Bericht hat sich nicht ergeben. Der Hochschulrat nahm den Ampelbericht mit den darin enthaltenen Kennzahlen zur Kenntnis.
Anschließend stellte Frau Mohnert dem Hochschulrat den erarbeiteten „Verhaltenskodex“ vor, mit dem dessen Auftrag, die „Leitlinie Vielfalt“ in die Praxis zu transferieren, bearbeitet wurde. Dazu gaben die Gremienmitglieder verschiedene Anregungen und Praxistipps.
Zum Thema „Standortentwicklung“ berichtete Prof. Bock von seiner Teilnahme an der Dienstbesprechung im Fachbereich Elektrotechnik und Informatik. Ein Prozess, der zu einem Ausgleich der „Lehrlast“ zwischen dem Standort und dem Sitz der Hochschule führen soll, konnte angestoßen werden.
Der Hochschulrat trifft sich am 21.02.2022 zu seiner nächsten Sitzung, die in Abhängigkeit der infektionsrechtlichen Zulässigkeit in Präsenz stattfinden soll. Die künftigen Präsidiumsmitglieder werden als Gäste dazu eingeladen.
