Zu seiner 3. Sitzung in 2022 kam der Hochschulrat am 19. September in der Hochschule Bochum zusammen.
Zunächst erläuterte Wirtschaftsprüfer Herr Wildoer die Ertragslage sowie die Vermögens- und Kapitalstruktur der Hochschule Bochum. Der Hochschulrat stimmte dem Gewinnverwendungsvorschlag einstimmig zu und entlastete das Präsidium auf Grundlage des Jahresabschlusses 2021.
Im Rahmen des regelmäßigen Austausches mit den beiden Personalräten wissenschaftlich und Technik und Verwaltung kamen die neuen „Dienstvereinbarungen zur mobilen Arbeit an der Hochschule Bochum“ zur Sprache. Sie treten für beide Bereiche zum 01.10.2022 in Kraft. Weitere Themen waren die Energiesparmaßnahmen und der Umgang der Hochschule mit dem Coronavirus.
Bezüglich des Quartalsberichts des Präsidiums berichtete Präsident Prof. Andreas Wytzisk-Arens u. a. über die Verleihung eines eigenständigen Promotionsrechts an das Promotionskolleg NRW sowie über den aktuellen Stand bei der Erarbeitung des Hochschulentwicklungsplans 2023-2028. Kanzler Markus Hinsenkamp informierte über die Schließung der Mensa auf dem Campus Heiligenhaus wegen geringer Nachfrage.
Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Weiterbildung, Prof’in Claudia Frohn-Schauf, erklärte die aktuellen Studierendenzahlen. Da die Einschreibe- und Bewerbungsfrist teils noch liefe, seien die Zahlen nicht vollständig. Vizepräsident für Forschung, Digitalisierung und Internationalisierung, Prof. Jörg Frochte, führte die Themen Verstärkung der IT-Sicherheit und Ausbau des Angebotes des Deutschen Hochschulkonsortiums für Internationale Kooperationen (DHIK) aus.
Prof’in Mi-Yong Becker, Vizepräsidentin für Nachhaltigkeit, Transfer und Entrepreneurship. konnte die Einstellung einer Klimamanagerin vermelden. Neue Kooperationen in Bezug auf Nachhaltigkeit wurden u.a. mit der IHK Mittleres Ruhrgebiet, mit der Kultur Ruhr GmbH/Ruhr-triennale und mit dem VfL Bochum eingegangen.
Unter dem TOP Informationen zur Hochschulsteuerung erläuterte der Kanzler den Ampelbericht im Hinblick auf die Sanierung des Bauteils A. Weiterhin wird mit einem Anstieg der Kosten (Energie und Materialbeschaffung) im Zusammenhang mit dem Kriegsgeschehen in der Ukraine gerechnet. Der Hochschulrat nahm den Ampelbericht zur Kenntnis.
In Hinblick auf das Wintersemester 2022/2023 beschloss das Präsidium, die Hochschule nur in der üblichen Winterpause zu schließen. Die Studierenden haben damit die Möglichkeit, sich an der Hochschule aufzuhalten. In Abstimmung mit den Nachbarhochschulen wird ein Maßnahmenkatalog zur Energieeinsparung formuliert.
