Zu seiner 2. Sitzung in 2022 kam der Hochschulrat am 20. Juni in der Hochschule Bochum zusammen.
Eingangs verabschiedete das Gremium den jährlichen Rechenschaftsbericht für das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW.
Da 2023 die Wahl eines neuen Hochschulrats erforderlich ist, stand zunächst die Änderung der Grundordnung hinsichtlich der Zusammensetzung der Mitglieder einer Findungskommission auf der Tagesordnung. Als Mitglieder der Findungskommission seitens des bestehenden Hochschulrats wurden Vorsitzender Dipl.-Kaufm. Andreas Wilming und Dipl.-Ing. (FH) Christina Philipps benannt. Frau Philipps wird den Hochschulrat auch im Kuratorium der qed-Stiftung vertreten.
Im Rahmen des Quartalsberichts des Präsidiums erläuterte Präsident Andreas Wytzisk die Planungsgrundsätze für den Hochschulentwicklungsplan. Kanzler Markus Hinsenkamp schilderte die Entwicklung bei der Dienstvereinbarung zum mobilen Arbeiten. Prof‘in Claudia Frohn-Schauf, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Weiterbildung, berichtete u. a. über die Aufnahme von digitalen Prüfungsformaten in die Rahmenprüfungsordnung. Der Vizepräsident für Forschung, Digitalisierung und Internationalisierung, Prof. Jörg Frochte, nannte die Einrichtung neuer Senatskommissionen sowie die Inbetriebnahme des Welcome Center für internationale Gastwissenschaftler*Innen. Die Vizepräsidentin für Nachhaltigkeit, Transfer und Entrepreneurship, Prof‘in Mi-Yong Becker, erläuterte die Integration eines Pflichtmoduls „Nachhaltige-Entwicklung“ in allen Bachelor-Studiengängen.
Die Kennzahlen sowie den Ampelbericht nahm der Hochschulrat zur Kenntnis.
Abschließend gaben die Präsidiumsmitglieder einen Ausblick auf die Schwerpunkte und Perspektiven ihrer kommenden Amtszeit.
Für die Startphase 2022 setzt der Präsident auf die partizipative Entwicklung des Hochschulentwicklungsplans. Perspektivisch sollen u. a. die Organisationsentwicklung der BO, die Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Personalentwicklung und die Förderung der Gleichstellung Schwerpunkte seiner Arbeit sein.
Der Kanzler hat die Schwerpunkte für 2022 u. a. bei der Digitalisierung der Verwaltung und der Vorbereitung des Neubaus gesetzt. In den Folgejahren soll die Weiterentwicklung der Personal- und Organisationsentwicklung in den Blick genommen werden.
Die Digitale Transformation der Lehre ist für Vizepräsidentin Claudia Frohn-Schauf ein Schwerpunktthema. Künftig gilt es, die Studierendenzahlen zu konsolidieren und dabei die Fachbereiche intensiv zu beteiligen. Im Rahmen der wissenschaftlichen Weiterbildung soll es ein weiteres Zertifikatsangebot geben.
Im Bereich Forschung beabsichtigt Vizepräsident Jörg Frochte Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und Richtlinien für Forschungsdatenmanagement umzusetzen. Im Rahmen der Internationalisierung werden Kooperationen verstärkt. Perspektivisch werden Forschungsaktivitäten besser erfasst sowie für interne Steuerung und Marketing genutzt.
Vizepräsidentin Mi-Yong Becker hat sich vorgenommen, das interne Nachhaltigkeits-Management zu fördern; in Gründung ist das „Bochumer Institut für Nachhaltige Entwicklung“ – BINE. Die BO soll künftig als die HAW für Nachhaltigkeit in der Metropolregion aufgebaut werden. Das Transferpotential soll ausgeschöpft werden.
