Zu seiner ersten Sitzung in 2022 kam der Hochschulrat im Januar zusammen. An der virtuellen Sitzung nahmen außerdem die Mitglieder des scheidenden und des designierten Präsidiums, die Gleichstellungsbeauftragte Regina Schrade und die Sprecherin der Fachbereichskonferenz, Prof. Dr. Martina Meyer-Schwickerath, teil. Zum Auftakt der Sitzung stellte der designierte Präsident das künftige Präsidium vor.
In seinem regelmäßigen Quartalsbericht informierte das Präsidium über die Hochschulentwicklung: Präsident Prof. Jürgen Bock informierte u. a. über die Coronalage an der Hochschule. Das Sommersemester 2022 sei als Präsenzsemester geplant. Zu den Ziel- und Leistungsvereinbarungen sind mit allen Fachbereichen Abschlussgespräche geführt worden.
Kanzler Markus Hinsenkamp teilte mit, dass innerhalb der Verwaltung die erforderlichen Strukturen geschaffen wurden, um das E-Governmentgesetz NRW umzusetzen. Aufgrund der Gespräche mit SPD und Grünen habe die SPD das Thema Forschungsförderung in ihrem Wahlprogramm verankert.
Vizepräsident Prof. Thomas Nied-Menninger berichtete über Personalsachen. Im Zuge einer hochschulinternen Ausschreibung für Mitarbeiterstellen in der Lehre wurden 13 Anträge bewilligt. Für die Durchführung von Problem Based Learning-Projekten wurden erneut vier halbe Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter*innen für zwei Jahre ausgelobt.
Vizepräsident Prof. Michael Schugt wies auf die Vernetzungsveranstaltung „Future Buildings“ der Hochschulallianz ruhrvalley hin, die am 19.01. stattgefunden hat. Das Dezernat 7 „Forschungsförderung“ habe personelle Verstärkung in der Drittmittelbewirtschaftung erhalten. Mehr als eine Mio. Euro Drittmittel konnten in sechs Forschungsprojekten eingeworben werden.
Vizepräsidentin Prof. Andrea Mohnert empfahl dem neuen Präsidium eine Weiterführung der Senatskommission Diversity und die Verankerung des Themas Diversität im nächsten Hochschulentwicklungsplan. Das Cluster Weiterbildung der Hochschulallianz ruhrvalley verfüge im Förderzeitraum über ein Budget von 350.000 Euro für die Anpassung von Verwaltungsstrukturen.
Unter dem TOP „Informationen zur Hochschulsteuerung“ erläuterte der Kanzler den Ampelbericht mit dem Hinweis, dass die Hochschule die Verpflichtungen aus dem Hochschulpakt erfüllt habe. Die Einschreibezahlen seien leider rückläufig. Der Hochschulrat nahm den Ampelbericht nebst Kennzahlen zur Kenntnis.
Intensiv diskutierte der Hochschulrat die in den Senat eingebrachte Änderung der Grundordnung. Als Sitzungstermine legte der Hochschulrat den 20.06.2022, den 19.09.2022 und den 05.12.2022 fest. Zum Stand des Exzellenz Departments habe das Ministerium eine finanzielle Absicherung der Aufbauphase bis 2025 zugesagt.
Im Namen des Hochschulrats bedankte sich Hochschulratsvorsitzender Andreas Wilming zum Schluss der Sitzung für die konstruktive Zusammenarbeit mit dem bisherigen Präsidium. Das neue Präsidium beglückwünschte der Hochschulratsvorsitzende zu seiner Wahl und äußerte den Wunsch auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.
