Am Montag, den 4. März, trat der Hochschulrat zu seiner ersten Sitzung im Sommersemester 2024 zusammen. Als Gäste waren die Fachbereichsleitungen sowie Thorsten Kröger vom Regionalverband Ruhrgebiet eingeladen.
Thorsten Kröger beschrieb die Standortkampagne der Wissensmetropole Ruhr. Die Standortkampagne startete 2017 und ist in angepasster Form auch für die Hochschule Bochum umsetzbar. Die Kampagne umfasst die Bereiche Lebenswerte Metropole Ruhr, Wissenschaftsstandort und Treiber der Transformation. Starke Partner aus der Wissenschaft seien die Hochschulen in der Ruhrregion. Die Kampagne „We want you“ wurde 2023 erfolgreich auf allen Social-Media-Plattformen gefahren. Speziell hervorgehoben wurde die Bespielung des Portals LinkedIn, auf dem das Projekt „Ein Tag mit…“ geschaltet wurde. Für die bereits im Umsetzungsstadium befindlichen Projekte könne die Reichweite 2024 noch zielgruppenspezifisch optimiert werden. Insbesondere gäbe es noch Potenzial für die Reichweiten von populärwissenschaftlichen Themen und Themen mit Alltagsbezug. Im Anschluss an die Präsentation diskutierten Fachbereichsleitungen und Hochschulrat einzelne Aspekte des Vortrages.
Anschließend erfolgte turnusgemäß der Austausch mit den Fachbereichsleitungen: Thematisiert wurden u. a. die so genannte Fahrradprofessur im Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwesen, die für 10 Jahre mit jeweils 400.000 Euro p.a. finanziert wird. Der Fachbereich Mechatronik und Maschinenbau ist mit der Ausgründung des Cargo-Pedelec-Projekt ebenfalls erfolgreich und medial vertreten.
Im Rahmen der Quartalsberichte informierten die Präsidiumsmitglieder den Hochschulrat über aktuelle Entwicklungen aus ihren Ressorts: Präsident Prof. Andreas Wytzisk-Arens gab ein kurzes Update bezüglich der Gespräche zur eventuellen Aufnahme der Hochschule für Gesundheit (HSG) in die Hochschule Bochum. In Abwesenheit des Vizepräsidenten für Forschung, Digitalisierung und Internationalisierung berichtete der Präsident über die erfolgreiche Einwerbung und Bewilligung von zahlreichen großen Drittmittelprojekten und zwei DfG-Projekten. Kanzler Markus Hinsenkamp legte u.a. die Folgen einer möglichen Einführung der Sozialversicherungspflicht für Lehrbeauftragte dar. Die Vizepräsidentin für Nachhaltigkeit, Transfer und Entrepreneurship, Prof.‘in Mi-Yong Becker berichtete über den Klimaschutzplan der Hochschule Bochum, der nun vorliegt. In Abwesenheit der Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Weiterbildung, Prof.‘in Claudia Frohn-Schauf, berichtete Professorin Becker über den ersten Weiterbildungszertifikatskurs „Nachhaltigkeits-Reporting“ der Hochschulallianz Ruhr (HAR).
Unter dem regelmäßigen TOP Informationen zur Hochschulsteuerung nahm der Hochschulrat den Ampelbericht mit den darin enthaltenen Kennzahlen zur Kenntnis.
Abschließend erläuterte der Präsident den aktuellen Stand bezüglich der Zusammenführung der Hochschule für Gesundheit mit der Hochschule Bochum: Die Präsidien beider Hochschulen haben ein Vorprojekt zur Planung des strukturierten Übergangs initiiert und hierfür das „Hattinger Büro“ (hattinger-buero.de) engagiert. Bei einem Treffen im MKW mit den Hochschulleitungen und den Hochschulratsvorsitzenden beider Hochschulen wurde der geplante Zusammenschluss diskutiert.
