Dem Rechenschaftsbericht des Hochschulrates an das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW stimmte der Hochschulrat zu und beschloss, diesen dem Ministerium vorzulegen.
Im Rahmen der Quartalsberichte berichtete das Präsidium aus seinen Ressorts. So informierte Präsident Prof. Jürgen Bock den Hochschulrat über den Stand des Webrelaunches, der planmäßig verläuft. Weiterhin erläuterte der Präsident die Leitbildaktion „Kollegialität“. Derzeit findet dazu eine Befragung der Hochschulangehörigen statt. Abschließend berichtete der Präsident von der Landeswissenschaftskonferenz.
Kanzler Markus Hinsenkamp schilderte die Umsetzung der europäischen Datenschutzgrundverordnung in der Hochschule. Die Vizepräsidentin Studium, Lehre, Internationales Prof. Eva Waller berichtete über eine Projekt-Präsentation zum Thema „Digitalisierung“ auf der Konferenz der Stifterverbands am 19.03.2018. Weiterhin berichtete sie über das zweite Forum „Gutes Studium und Gute Lehre“ mit dem Thema „Digitales Lernen/Lehren“.
Der Vizepräsident Forschung, Transfer, Entrepreneurship Prof. Dr. Michael Schugt informierte den Hochschulrat über die Entwicklung des ruhrvalley Projektes sowie über diverse Besuche bei NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart.
Die Vizepräsidentin Diversität, Weiterbildung und Alumni-Management Prof. Andrea Mohnert legte insbesondere die Einführung eines Projektsemesters dar, das sich an Studieninteressierte wie Studierende richtet. In der dritten Antragsrunde im Förderprogramm „Diversitätssensible Studieneingangsphase“ haben fünf Fachbereiche für das nächste Wintersemester Anträge eingereicht.
Weitere Berichte aus der Arbeit der Hochschule
Die Ergebnisse der Befragung zu Gesundheit und Arbeitszufriedenheit an der Hochschule präsentierte Projektleiterin Brigitte Kriebel dem Hochschulrat. Für die Befragung wurde der „Bielefelder Fragebogen“ eingesetzt.
Die Informationen zur Hochschulsteuerung nahm der Hochschulrat positiv zur Kenntnis und bedankte sich bei Kanzler Markus Hinsenkamp und seinem Team.
Die Planungen für ein zentrales Umweltlabor an der Hochschule Bochum schilderten die Professoren Nolting und Löring. Das zentrale Umweltlabor ist insbesondere erforderlich für die neuen Studiengänge Umweltingenieurwesen und „Nachhaltige Entwicklung“. Der Hochschulrat begrüßte das Projekt und wird es weiterführend mit dem Präsidium erörtern.
Vizepräsident Michael Schugt stellte den Verein „ruhrvalley cluster e.V.“ vor. Ziel ist, einen Hochschul- und Unternehmensverbund aufzubauen zur Durchführung von Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsaufgaben. Mit dem Vorbehalt, dass die Gemeinnützigkeit des Vereins anerkannt wird, nimmt der Hochschulrat den Beitritt der Hochschule zum Verein ruhrvalley cluster e.V. zustimmend zur Kenntnis.
Über den Stand der Entwicklung des Internationalen Geothermiezentrums Bochum (GZB) berichtete Professor Bracke. Die Aufbauphase ist abgeschlossen. Das GZB hat 60 Beschäftigte. Eines der Hauptprojekte das sich im Planungsstadium befindet, ist das Bund-/Länderprojekt TRUDI (Tief-runter-unter-die-Ruhr). Zum Schluss der Sitzung erläuterte der Präsident den Referentenentwurf zum neuen Hochschulgesetz. Aufgrund der Komplexität des Themas, wird der TOP in der nächsten Sitzung behandelt.
