Im Deeply „Moodle Tests und H5P Question Set kurz erklärt“ zeigen wir, wie Sie in Moodle zwei zentrale Wege für digitale Tests nutzen können: den nativen Moodle-Test und das H5P Question Set. Beide Formate eignen sich für Quizze, Übungsaufgaben und lernbegleitende Wissenschecks.
Der Moodle-Test bietet besonders viele Einstellungsmöglichkeiten: Sie können Öffnungs- und Schließzeiten festlegen, eine Bearbeitungsdauer definieren, Fragen und Antworten mischen sowie steuern, wann Studierende Rückmeldungen oder Bewertungen sehen. Für prüfungsnahe Szenarien sind außerdem Optionen wie Kennwortschutz oder die Einschränkung auf bestimmte IP-Adressbereiche interessant, etwa bei Tests im PC-Pool. Ein wichtiger Tipp: Legen Sie Fragen möglichst in der Fragensammlung an. So können Sie Fragen wiederverwenden, strukturieren und bei Bedarf auch Zufallsfragen aus einer Sammlung ziehen.
Das H5P Question Set ist eine niedrigschwellige Alternative, wenn Sie interaktive, visuell ansprechende Selbsttests erstellen möchten. Die Inhalte werden zunächst im Inhaltsspeicher angelegt und anschließend als H5P-Aktivität in den Kurs eingebunden. Empfehlenswert ist dabei die Option „Link zur Datei anlegen“, damit spätere Änderungen zentral im Inhaltsspeicher vorgenommen werden können und automatisch im Kurs sichtbar werden.
Kurz gesagt: Moodle-Tests sind besonders stark, wenn es um differenzierte Einstellungen, Bewertung und Prüfungsnähe geht. H5P Question Sets eignen sich sehr gut für kompakte, interaktive Lernkontrollen zwischendurch.
