Prof. Dr. André Posenau (Fachbereich Pflege-, Hebammen- und Therapiewissenschaften) ist neuer Sprecher der Fachbereichskonferenz der HS Bochum. Stellvertreter wird Prof. Dr. Thomas Skill aus dem Fachbereich Wirtschaft. Die beiden lösen ihre Vorgänger Prof. Dr. Daniel Schilberg und Prof. Dr. Bernd Nolting ab und dankten ihnen „für die tolle Gestaltung der Zusammenarbeit der Fachbereiche“.
Mitglieder der Fachbereichskonferenz sind die Dekan*innen der Fachbereiche. Als ständige Gäste mit beratender Funktion fungieren die Mitglieder des Präsidiums. Auch die Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule hat ein Recht auf Teilnahme an den Sitzungen, die ansonsten nicht-öffentlich sind.
Aufgabe des Gremiums ist eine beratende und vermittelnde zwischen dem Präsidium und den Fachbereichen. „Wir verstehen die Fachbereichskonferenz als Forum strategischer Verständigung. Nicht als Verwaltungsinstanz, sondern als Ort, an dem die Leitungen der Fachbereiche gemeinsam Position beziehen, Entwicklungen antizipieren und die Hochschulleitung mit einer konsolidierten Perspektive beraten. Dieses Selbstverständnis wollen wir weiter stärken“, erläutert der neue Sprecher André Posenau. „Die Hochschule Bochum steht an einem Punkt, an dem strukturelle Weiterentwicklung nicht nur möglich, sondern notwendig ist. Als Fachbereichskonferenz — das Gremium, das die operative Leitungsebene aller Fachbereiche zusammenbringt — sehen wir diese Entwicklung als gemeinsame Gestaltungsaufgabe: für eine Hochschule, die nicht reagiert, sondern vorausdenkt.“
Die Fachbereiche der Hochschule Bochum seien dabei keine isolierten Einheiten. Posenau: „Sie sind der Ort, an dem Studium und Lehre konkret werden, an dem Forschung und Transfer ihren Ausgang nehmen und an dem gesellschaftliche Bedarfe in akademische Antworten übersetzt werden. Eine zukunftsfähige Fachbereichsorganisation muss dieser Vielfalt Rechnung tragen — mit klaren Strukturen, die Eigenverantwortung stärken, und mit Koordinationsmechanismen, die fachbereichsübergreifende Zusammenarbeit nicht erschweren, sondern ermöglichen.“

