Die Hochschule Bochum ist Fairtrade-University!
"Fairtrade-Universities fördern das Bewusstsein und das Engagement von Hochschulakteur*innen für fairen Handel – verbunden mit der Umsetzung konkreter Projekte auf dem Campus."
Seit dem 5. August 2025 trägt die Hochschule Bochum den Titel Fairtrade-University. Initiiert wurde dieses Vorhaben von einem Studenten, der die Idee beim Runden Tisch Nachhaltige Hochschule vorgestellt hat.
Die Zertifizierung beinhaltet die Erfüllung von fünf Kriterien, um fairen Handel in verschiedenen Bereichen der Hochschule umzusetzen und sichtbar zu machen.
Hier gibt es faire Produkte in der Hochschule
Mensa am Zentralcampus
Kaffee, Tee und Limonaden von Lemonaid
Automat (Mensa) am Zentralcampus
Kaffee, Die Gute Schokolade, Treets Peanuts und Manner-Waffeln (vegan)
Automat (BO Lounge) am Zentralcampus
Mensa am Gesundheitscampus
Kaffee und Limonaden von Lemonaid
Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen
Was bedeutet es, Fairtrade-University zu sein?
Fairtrade-Universities fördern den fairen Handel und setzen dafür konkrete Projekte auf dem Campus um. Voraussetzung sind fünf Kriterien, die Hochschule, Studierendenschaft und AKAFÖ gemeinsam umsetzen. Die Hochschule Bochum hat sie in einem zweijährigen Vorbereitungs- und Bewerbungsprozess erarbeitet und ist seit dem 5. August 2025 als Fairtrade-University ausgezeichnet.
Der Weg zur Auszeichnung
- Mai 2023: Der Präsident der Hochschule und der damalige Nachhaltigkeitsreferent des AStA unterzeichnen den Beschluss zur Umsetzung
- Juni 2023: Auftakttreffen der Steuerungsgruppe, seitdem tagt sie regelmäßig
- Sommersemester 2024: Senat, Hochschulrat und Fachbereichskonferenz werden mit fairem Kaffee und Tee versorgt
- August 2025: Auszeichnung als Fairtrade-University
Kriterien für eine Auszeichnung als Fairtrade-University
Anforderung: Hochschulleitung und eine Vertretung der Studierendenschaft beschließen gemeinsam die Umsetzung.
Bei uns: Am 30. Mai 2023 haben der Präsident der Hochschule sowie der damalige Nachhaltigkeitsreferent des AStA den Beschluss unterzeichnet und damit den Grundstein für die Umsetzung der weiteren Kriterien gelegt.
Anforderung: Eine Steuerungsgruppe koordiniert die Aktivitäten rund um fairen Handel.
Bei uns: Die Gruppe besteht aus Vertretungen der Hochschulverwaltung (Nachhaltigkeits- und Klimaschutzmanagement, Veranstaltungsmanagement, Hochschulkommunikation), der Studierendenschaft (Nachhaltigkeitsreferentin des AStA) sowie des AKAFÖ (Nachhaltigkeitsbeauftragte, Unternehmenskommunikation). Das Auftakttreffen fand im Juni 2023 statt, seitdem tagt sie in regelmäßigen Abständen. Gemeinsam werden Veranstaltungen organisiert, Verbesserungspotenziale diskutiert und Schwierigkeiten in der Umsetzung gelöst.
Anforderung: Bei offiziellen Veranstaltungen und Sitzungen werden mindestens zwei Fairtrade-Produkte angeboten. Ein Teil davon findet regelmäßig statt, ein Teil können einmalige (Groß-)Veranstaltungen sein.
Bei uns: Seit dem Sommersemester 2024 gibt es bei den Sitzungen von Senat, Hochschulrat und Fachbereichskonferenz Kaffee und Tee aus fairer Herstellung. Bei großen Veranstaltungen setzen wir das, wo möglich, ebenfalls um. Kaffee und Tee sind dort in der Regel Fairtrade-zertifiziert.
Anforderung: An mindestens fünf Verkaufspunkten auf dem Campus gibt es jeweils mindestens zwei Fairtrade-Produkte.
Bei uns: In Abstimmung mit dem AKAFÖ erfüllen diese fünf Verkaufspunkte das Kriterium: Mensa Zentralcampus, Automaten auf der Mensa-Empore, BO Lounge, Automaten in der BO Lounge und Mensa Gesundheitscampus. Zur Übersicht
Anforderung: Pro Semester finden mindestens zwei Veranstaltungen zum Thema fairer Handel statt.
Bei uns: Um mit Studierenden und Beschäftigten der Hochschule ins Gespräch gekommen und auf das Thema aufmerksam zu machen, organisieren wir verschiedene Aktions- und Veranstaltungsformate. Zur Übersicht bisheriger Aktionen
Diese Informationen sind auch auf der Kampagnen-Webseite von Fairtrade zu finden!




