Ein Wurf, eine Botschaft: Die Zentrale Gleichstellung war mit einer Mitmach-Aktion bei der Erstsemesterbegrüßung am Zentralcampus vertreten. Unter dem Motto „Smash the Patriarchy!” hatten neu immatrikulierte Studierende und Hochschulangehörige die Möglichkeit, beim Dosenwerfen auf spielerische Weise ein Zeichen für mehr Geschlechtergerechtigkeit zu setzen.
Im Mittelpunkt standen zehn Dosen, auf denen die Buchstaben P-A-T-R-I-A-R-C-H-Y standen. Wer eine Dose traf, brachte das Wort Stück für Stück zu Fall und damit auch symbolisch patriarchale Strukturen. Der Begriff „Patriarchat” beschreibt gesellschaftliche Strukturen, in denen Männer häufiger über Macht, Einfluss und Entscheidungsmöglichkeiten verfügen. Dies benachteiligt andere Geschlechter, wirkt sich aber auch negativ auf Männer aus, beispielsweise durch starre Rollenbilder und gesellschaftliche Erwartungen.
Die Aktion kam bei den Hochschulangehörigen sehr gut an und bot neben dem gemeinsamen Dosenwerfen auch Gelegenheit für Gespräche über Gleichstellung und Chancengerechtigkeit. Studierende aller Geschlechter nahmen teil und nutzten die Gelegenheit, sich unkompliziert mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Die positive Resonanz bestärkt die zentrale Gleichstellung darin, auch künftig mit verschiedenen Mitmachformaten auf dem Campus präsent zu sein und Themen rund um Gleichstellung und Chancengerechtigkeit sichtbar zu machen.




