Das Ruhrgebiet gehört bereits jetzt in Deutschland und Europa zu den Musterregionen für den Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft und Wirtschaft. Wie kann der eingeschlagene Weg erfolgreich fortgesetzt werden – und was braucht es dafür? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Konferenz „ZUKUNFTSLAB.RUHR – Transformation gemeinsam gestalten“ am 29. September 2026 in Bochum.
THALESruhr, das Nachhaltigkeitsprojekt der Hochschule Bochum und der Regionalverband Ruhr (RVR) bringen dafür Menschen aus Kommunen, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen. In Impulsvorträgen, Diskussionen und sechs interaktiven Labs geht es darum, konkrete Zukunftsfragen zu diskutieren und gemeinsam neue Lösungsansätze zu entwickeln.
„Themen wie Klimawandel, nachhaltige Mobilität, die Gestaltung zukunftsfähiger Städte und Regionen und neue Formen von Beteiligung und Zusammenarbeit verlangen nach Lösungen und müssen unterschiedliche Perspektiven verbinden und zusammenführen“, betont Prof. Dr. Mi-Yong Becker, Vizepräsidentin der Hochschule Bochum, und ergänzt: „Genau hier setzt das ZUKUNFTSLAB.RUHR an. Es ist keine klassische Konferenz, sondern ein Arbeitsformat, das Raum für den Austausch zwischen Forschung, Praxis und Gesellschaft – und für den Transfer von Wissen in konkrete Veränderungsprozesse schafft.“
Im Mittelpunkt stehen sechs interaktive Labs, die sich unter anderem mit Bürgerbeteiligung, digitaler Klimaschutzplanung, Grüner Infrastruktur und Innovation beschäftigen. Die Teilnehmenden arbeiten dabei an konkreten Zukunftsfragen und entwickeln gemeinsam praxisnahe Lösungen. Ein Lab widmet sich beispielsweise den Ergebnissen des dreijährigen Forschungsprojekts Grün4KRITIS und der Frage, wie Grüne Infrastruktur zum Schutz kritischer Infrastrukturen beitragen kann. Weitere Labs beschäftigen sich mit der Gestaltung von Städten und der Region sowie neuen Ideen für Teilhabe und Dialog oder mit positiven Geschichten über die Zukunft des Ruhrgebiets.
Der RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin hebt die Bedeutung der Zusammenarbeit hervor:
„Die Transformation des Ruhrgebiets gelingt nicht im Alleingang. Wir brauchen Wissenschaft, Kommunen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft an einem Tisch – und den Mut, aus Wissen konkrete Lösungen zu machen. Genau dafür ist das ZUKUNFTSLAB.RUHR der richtige Ort.“
Politisch und wissenschaftlich ist das ZUKUNFTSLAB.RUHR breit aufgestellt. Schirmfrau der Veranstaltung ist Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen. Zu den weiteren Mitwirkenden gehören unter anderem RVR-Regionaldirektor Garrelt Duin, Prof. Dr. Andreas Wytzisk-Arens, Präsident der Hochschule Bochum, Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts. Darüber hinaus sind zahlreiche weitere Vertreter:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft mit Beiträgen in die Konferenz eingebunden.
Nach der Konferenz geht es am Abend mit dem Science Slam Ruhr weiter. Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler bringen aktuelle Forschung auf unterhaltsame und verständliche Weise auf die Bühne und zeigen, wie spannend Wissenschaft sein kann. Damit öffnet sich das ZUKUNFTSLAB.RUHR am Abend noch einmal für ein breiteres Publikum und zeigt, dass Wissenschaft nicht nur wichtige Antworten auf Zukunftsfragen liefert, sondern auch spannend und unterhaltsam vermittelt werden kann.
Weitere Informationen zur Konferenz gibt es auf: www.zukunftslab.ruhr
Die Konferenz „ZUKUNFTSLAB.RUHR – Transformation gemeinsam gestalten“ findet am 29. September 2026 an der Hochschule Bochum statt.
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