Zahlreiche Studierende, Lehrende, Forschende, Mitarbeitende aus Verwaltung und zentralen Einrichtungen, Gründer*innen sowie zahlreiche externe Partner*inne aus dem regionalen Innovationsökosystem folgten der Einladung – ein Zeichen für die gemeinsame Bereitschaft, Gründung an der Hochschule Bochum neu zu denken.
Einen wichtigen Impuls setzte Prof. Dr. Mi-Yong Becker. In ihrer Ansprache machte sie deutlich: Unternehmerisches Denken ist kein Zusatzangebot, sondern Teil akademischer Bildung. Gründung wurde als verbindendes Element zwischen Lehre, Forschung und Transfer eingeordnet – als strategischer Baustein für die Weiterentwicklung der Hochschule.
Das Projektteam des Start-up Centers stellte die Einzelheiten des Projekts vor: ein strukturiertes Unterstützungsmodell für alle Phasen der Gründung. Von der frühen Sensibilisierung in der Lehre mit Start-up-School, Gründungswerkstatt und interdisziplinären Challenges über die praxisnahe Skills Factory mit wöchentlichen
Workshops zu Geschäftsmodell, Finanzierung und Recht bis hin zum viermonatigen Inkubator und dem ScaleUP@BO Accelerator für Teams kurz vor dem Markteintritt – das Angebot begleitet Gründer*innen systematisch von der ersten Idee bis in den Markt.
Doch der Kick-off war mehr als eine Vorstellung von Programmen.
Nach dem Überblick ging es direkt ins Arbeiten.
In drei parallelen Workshops wurde diskutiert, hinterfragt und konkretisiert:
- „Was brauchen Gründer*innen & Studierende wirklich?“
Hier wurden klare Bedarfe formuliert – mehr Orientierung, niedrigschwellige Einstiegsformate, Unterstützung bei Finanzierung und Teamaufbau sowie Angebote, die sich mit Studium oder Beruf vereinbaren lassen - „Curriculum & Sensibilisierung – Wie kommen wir in die Lehre?“
Lehrende und Mitarbeitende entwickelten Ideen für modulare Formate und Pilotprojekte, um unternehmerisches Denken als Future Skill strukturell in bestehende Studiengänge zu integrieren. „Matching von KMUs und Start-ups – Wie schaffen wir ein Format mit echtem Mehrwert, das auch Spaß macht?“
Gemeinsam entstand die Vision eines strategisch vorbereiteten Innovationsformats mit klaren Zielen, verbindlichem Matching und nachhaltiger Anschlussfähigkeit.
Die Ergebnisse wurden im Plenum gespiegelt – konkret, lösungsorientiert und mit viel Gestaltungswillen.
Der Kick-off war damit kein symbolischer Projektstart, sondern ein echtes Arbeitsformat.
Ein sichtbares Signal für eine lebendige Gründungskultur an der Hochschule Bochum – getragen von Dialog, Kooperation und dem gemeinsamen Anspruch, Ideen in Wirkung zu bringen.

















