Der Fachbereich Mechatronik und Maschinenbau hat die angestrebte Gleichstellungsquote erreicht. Doch was genau steckt hinter dieser Kennzahl?
Die Gleichstellungsquote orientiert sich am Frauenanteil in der jeweils vorgelagerten Qualifikationsstufe, etwa bei Promovendinnen oder Post-Docs. Ziel ist es, der sogenannten Leaky Pipeline entgegenzuwirken – also dem Phänomen, dass der Frauenanteil mitzunehmender Qualifikationsstufe im Wissenschaftssystem kontinuierlich abnimmt. Die Gleichstellungsquoten werden alle zwei Jahre neu berechnet und veröffentlicht (Amtliche Bekanntmachung).
Für den Fachbereich Mechatronik und Maschinenbau wurde eine Gleichstellungsquote von 17,2 % festgelegt. Der aktuelle Frauenanteil unter den Professor*innen liegt mit 22,7 % deutlich darüber. Gerade in einem MINT-Fachbereich, der traditionell stark männlich geprägt ist, stellt dies eine besonders erfreuliche Entwicklung dar. Ein vielfältig zusammengesetztes Kollegium stärkt Lehre, Forschung und Zusammenarbeit im gesamten Fachbereich.
Um mehr Frauen für Professuren zu gewinnen, setzt der Fachbereich auf verschiedene Maßnahmen. Dazu zählen faire und transparente Berufungsverfahren, die aktive Ansprache potenzieller Kandidatinnen sowie die Schaffung familiengerechter Arbeitsbedingungen. Diese Aspekte waren insbesondere dem scheidenden Dekan, Prof. Dr. Daniel Schilberg, ein zentrales Anliegen.
Die erreichten Quoten zeigen, dass gezielte Strategien und ein bewusster Fokus auf Gleichstellung zu messbaren Fortschritten führen können – zum Nutzen des Fachbereichs und der gesamten Hochschule.
