Im Cargo-Pedelec-Projekt der HS Bochum geht es nicht nur um technische Innovationen – sondern um nachhaltige Mobilität 💡
Zwei frische Projektstudien sind jetzt am Start:
🔋 Studie 1: Nachhaltigkeit & Afterlife von Komponenten
Hier wurden Batterie, Antrieb, PV-System und Rahmen analysiert – mit Fokus auf Kreislaufwirtschaft und Second-Life-Nutzung.
Ergebnis: Die Batterie ist ökologisch am kritischsten, bietet aber gleichzeitig das größte Potenzial für Wiederverwendung (z. B. als stationärer Speicher). Der Stahlrahmen punktet durch hohe Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit, ist jedoch aufgrund der Schweißkonstruktion nur eingeschränkt variabel.
Als praktisches Ergebnis entstand eine Checkliste, mit der sich bereits in der Entwicklungsphase zentrale Kriterien wie Austauschbarkeit, Modularität und Demontierbarkeit bewerten lassen – und am Ende ein Score für das Afterlife-Potenzial entsteht.
📊 Studie 2: Wahrnehmung von E-Mobilität & Förderung
Untersucht wurde, wie Studierende aus Ingenieur-, Wirtschafts- und Nachhaltigkeitsstudiengängen staatliche Fördermaßnahmen bewerten. Dabei wurde zwischen klassischen E-Autos und „leichten“ Elektrofahrzeugen (z. B. Cargo-Pedelecs oder E-Scootern) unterschieden.
Ergebnis: Grundsätzlich wird Förderung eher positiv bewertet, die konkrete Umsetzung (z. B. Transparenz oder Zielgenauigkeit) jedoch kritischer gesehen.
Wie erwartet bewerten Studierende der Nachhaltigkeit Fördermaßnahmen für E-Autos deutlich positiver als Ingenieurstudierende – bei leichten Elektrofahrzeugen fallen die Unterschiede jedoch geringer aus.
Überraschend: Eigene Nutzungserfahrung hat kaum Einfluss auf die Bewertung.
Tolle Arbeit von unseren Studis 👏
