Im Zentrum: die Frage, was Lernen und Prüfen noch bedeuten, wenn KI akademische Leistungen erzeugen kann.
Ausgangspunkt ist eine grundlegende Beobachtung:
Generative KI kann heute Texte, Argumente und Problemlösungen erzeugen – oft ohne den kognitiven Prozess, der ihnen traditionell zugrunde lag.
Damit gerät ein zentrales Prinzip ins Wanken:
Dass akademische Leistungen Ausdruck von Verständnis sind.
Diese Verschiebung betrifft nicht nur einzelne Prüfungsformate, sondern die Grundlagen von Lehre und Lernen insgesamt:
- Wenn Ergebnisse ohne eigenes Denken entstehen können – was messen Prüfungen noch?
- Wenn Inhalte jederzeit generierbar sind – welche Kompetenzen werden relevant?
- Wenn Verstehen nicht mehr sichtbar wird – wie kann Lernen überhaupt noch gesichert werden?
Das Buch analysiert diese Entwicklung aus didaktischer, kognitionswissenschaftlicher und institutioneller Perspektive. Es zeigt, dass es sich nicht um eine punktuelle technologische Veränderung handelt, sondern um einen strukturellen Wandel der Hochschulbildung.
Im Zentrum stehen dabei insbesondere:
- die Entkopplung von Leistung und kognitivem Prozess
- veränderte Lernmechanismen und Kompetenzentwicklungen
- die wachsende Unsicherheit klassischer Prüfungsformate
- Perspektiven für eine Neuausrichtung von Lehre im KI-Zeitalter
Das Buch richtet sich an Lehrende, Hochschulentwickler:innen und alle, die sich mit der Zukunft akademischer Bildung im Kontext generativer KI auseinandersetzen.
Open Access:
Das Buch steht kostenlos hier zur Verfügung:
