Gemeinsam mit dem Startup-Team Bochum der Bochum Wirtschaftsentwicklung haben wir letzten Freitag das Urban Vision Lab durchgeführt – eine kreative Expedition durch die Bochumer Innenstadt.
Viele Studierende der Hochschule Bochum, Gründer*innen, Architekt*innen, und kreative Köpfe haben Orte mit Potenzial erkundet, urbane Herausforderungen diskutiert und anschließend im Funkehaus am Husemannplatz in Teams neue Nutzungsideen entwickelt.
Mit Methoden aus Design Thinking und kreativer Stadtentwicklung entstanden innerhalb kürzester Zeit überraschend konkrete Visionen für Bochum.
Zum Schluss pitchten die Teams ihre Ideen:
Rabbithole
Ein großer, verwinkelter Keller wird zu einem neuen Treffpunkt für Gaming und gemeinsame Freizeit in der Innenstadt: mit Lasertag, Konsolen und einem niedrigschwelligen Zugang für alle. Inspiriert von den legendären Konsolenflächen früherer Kaufhäuser entsteht hier ein Ort für Begegnung, Community und gemeinsames Spielen
Citypoint neu gedacht
Ein mutiger Nutzungs-Mix aus Handel, Gewerbe, Co-Working, Arztpraxen und Kita. Statt klassischem Shoppingcenter entsteht ein moderner „Dritter Ort“, der Arbeiten, Versorgung und Begegnung miteinander verbindet.
Study Window im Bochumer Fenster
Ein offener Lern- und Begegnungsraum für Studierende mit Gruppenarbeitsflächen, Austauschformaten und einer kleinen Open-Stage. Ein Ort, der Lernen, Community und kreative Projekte zusammenbringt.
Vorplatz Schauspielhaus – Mehr Stadtleben
Mit Trinkbrunnen, Sonnensegeln und einer kleinen „Leihbar“ für Spiele, Sportgeräte und Aktionen wird der Platz lebendiger und nutzbarer für alle. Ein Ort für Kultur, Begegnung und spontane Aktivitäten.
Die Teams haben gezeigt, wie viel kreatives Potenzial in urbanem Leerstand steckt – wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen.
Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmenden für die Offenheit, Energie und vielen spannenden Visionen für #Bochum.
Ebenso danke an
Sherin El Safty (UniverCity Bochum) für den inspirierenden Impuls zur Bedeutung von Dritten Orten,
Helene Nietert (GLS Bank) sowie die Kolleg*innen vom Schauspielhaus Bochum für ihre Perspektiven zur Weiterentwicklung des Vorplatzes.
Und natürlich an alle, die diesen Tag möglich gemacht haben.
Fazit: Ein intensiver, kreativer Tag mit tollen Ideen, spannenden Diskussionen und vielen neuen Kontakten.
Wir haben uns sehr über die zahlreichen Teilnehmenden gefreut.
Bochum hat noch viele Orte mit Zukunft.
Und das Urban Vision Lab hat gezeigt, wie viel Ideen darin stecken.

















