GH2GH-Konsortiumstreffen mit Industriepartnern

Produktiver technischer Austausch während des GH2GH-Konsortiumstreffens mit unseren Industriepartnern: Abstimmung der nächsten Schritte für den Einsatz von Brennstoffzellen
Praktische Einblicke während der technischen Besichtigung der Elektrolyseur-Stack-Montage – Vertiefung unseres Verständnisses der Fertigung und Qualitätskontrolle für das GH2GH-Projekt
Praktische Einblicke während der technischen Besichtigung der Elektrolyseur-Stack-Montage – Vertiefung unseres Verständnisses der Fertigung und Qualitätskontrolle für das GH2GH-Projekt

Das GH2GH-Projektkonsortium hielt am 14. und 15. Januar 2026 ein Konsortiums- und technisches Koordinierungstreffen ab, mit SFC Energy AG und Ostermeier H2ydrogen Solutions GmbH als Gastgeber. Das Treffen wurde genutzt um den Projektfortschritt zu bewerten, technische Herausforderungen anzugehen und die Ressourcen für die Arbeiten in der letzten Projektphase zu koordinieren.

Besprochen wurden sowohl die strategische Projektführung als auch praktische Herausforderungen im Anlagenbetrieb, wobei folgende Themen besonders im Vordergrund standen:

  • Vertiefte Diskussionen über den Betrieb, die Überwachung und die Effizienzoptimierung der GH2GH Pilotanlage
  • Austausch über Strategien zu Betrieb und Wartung der Brennstoffzellen
  • Optimierte Wasserressourcenkonzepte
  • Koordination von Schulungs- und Kapazitätsaufbauaktivitäten
  • Strategische Diskussionen über Logistik, Zollabfertigung und Betriebsbereitschaft vor Ort in Ghana und Westafrika

Technische Besichtigung

Ein wichtiger Höhepunkt des Treffens war eine Besichtigung der Produktions- und Montageanlagen für die Elektrolyseure bei Ostermeier H2ydrogen Solutions GmbH in Schweitenkirchen und der Brennstoffzellensysteme am SFC Energy Hauptsitz in Brunnthal. Ein vertiefter Einblick in die Fertigungsprozesse, Qualitätskontrollverfahren und Schritte der Systemintegration, soll das gemeinsame technische Verständnis stärken und für zukünftige Folgeprojekte vorbereiten.

Wichtige Konsortialpartner:

  • Hochschule Bochum – Labor für Nachhaltigkeit in der Technik – Projektkoordination und -leitung
  • SFC Energy AG – Industriepartner mit Schwerpunkt auf Methanol- und Wasserstoff-Brennstoffzellensystemen
  • Green Power Brains – Partner für Systemintegration und -implementierung mit Schwerpunkt auf Energiemanagementsysteme und Photovoltaik.
  • Don Bosco Solar – Partner für Schulungen und lokalen Kapazitätsaufbau
  • Ostermeier H2ydrogen Solutions GmbH– Partner für Elektrolysetechnologie und Wasserstoffspeicherung

Das Treffen unterstreicht die enge Zusammenarbeit zwischen Industrie, Wissenschaft und Anwendern und bekräftigte die Mission des GH2GH-Projekts, nachhaltige, modulare Wasserstofflösungen zu ermöglichen und den Aufbau lokaler Kapazitäten in Ghana zu unterstützen.

Das Projekt „GH2GH – Grüner Wasserstoff für dezentrale Energiesysteme in Subsahara-Afrika“ (FKZ: 67EXI6503A-C) wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) im Rahmen der „Exportinitiative Umweltschutz“ (EXI) gefördert. Als Projektmanagementagentur der EXI unterstützt die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH das Bundesumweltministerium bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben. Als Projekt des thematischen Schwerpunkts „Grüner Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologien für die dezentrale Energieversorgung“ innerhalb der Exportinitiative Umweltschutz begleitet die NOW GmbH in ihrer Funktion als Programmgesellschaft die Inhalte des GH2GH-Projekts.

Von Daten zu Entscheidungen: Ausführlicher technischer Austausch über den Betrieb von Elektrolyseuren und die Systemleistung für GH2GH
Detaillierte Erläuterung der Architektur des Elektrolyseursystems und der Anlagenperipherie während des Besuchs des GH2GH-Konsortiums
Detaillierte Erläuterung der Architektur des Elektrolyseursystems und der Anlagenperipherie während des Besuchs des GH2GH-Konsortiums
Einblick in den Bereich Metallverarbeitung und Fertigung bei Ostermeyer Hydrogen, wo Präzisionstechnik die Grundlage für zuverlässige Elektrolyseursysteme für das GH2GH-Projekt bildet