Ausprobieren, dabei lernen und spannende Einblicke ins Studium sammeln – das stand seit Oktober 2025 für vier Schülerinnen der Region auf dem Plan. Mit dem Ziel herauszufinden, ob ein naturwissenschaftlich-technisches Studium zu ihnen passt und wie sie einen Studienstart in diesem Bereich gut meistern können, ging es in den Herbstferien in die erste Blockwoche mit interaktiven Workshops, Einblicken ins Studium und Informationsblöcken.
„Ich fand die Mischung gut: Es wurden sowohl theoretische Studieninhalte, als auch praktisches Wissen und Erfahrung vermittelt“, betonte beispielsweise eine Teilnehmerin. Nach der Einführungswoche in den Herbstferien, bei der es vor allem um die verschiedenen MINT-Studiengänge und das Thema Studienorientierung ging, trafen sich die Schülerinnen einmal monatlich zu einem Nachmittag mit Workshops und Inputs zum Thema (MINT-)Studium. In der Abschlusswoche in den Osterferien lag der Fokus dann auf Einblicken in den Berufsalltag verschiedener Naturwissenschaftlerinnen.
In den Workshops wurden Solarautos gebaut, Schaltungen gelötet, 3D-CAD-Skizzen erstellt oder die optimale Position für Windkraftanlagen in NRW gesucht. Schauplatz der Workshops war stets das zdi-Schüler*innenlabor der Hochschule, in dem unter anderem Mitarbeiterinnen aus den Fachbereichen als Kursleitungen authentische Einblicke in die Studiengänge des jeweiligen Bereichs gegeben haben.
Eines der Highlights des Programms: Ein gemeinsamer Besuch des Planetariums Bochum mit „WomEngineer – Netzwerk für Frauen in der Technik“. Erst wurde eine Astronomie-Show geschaut und anschließend stand Prof. Susanne Hüttemeister, die Leiterin des Planetariums und Astrophysikerin, persönlich für Fragen zur Verfügung. Und nicht nur Susanne Hüttemeister, sondern viele Frauen aus verschiedenen Fachbereichen- und Berufsfeldern haben in der letzten Woche ihre eigenen (Bildungs-)Biographien mit den Schülerinnen geteilt.
Abgerundet wurden die Workshops durch den persönlichen Austausch der Schülerinnen mit erfahrenen Studentinnen und Mitarbeiterinnen aus dem MINT-Bereich. Dieser Kontakt soll auch über die Zeit der Academy hinweg aufrechterhalten werden, sodass die Schülerinnen in der nächsten Zeit Ansprechpersonen für studienspezifische Fragen haben. Dass der Austausch als positiv wahrgenommen wurde, zeigt die positive Rückmeldung einer Schülerin: „Ich fand die Offenheit mit allen sehr gut, man konnte sich also mit allen gut unterhalten“.
Interesse selber an der Academy teilzunehmen?
Die Girls‘ Academy wird von der zentralen Gleichstellungskommission der Hochschule unterstützt und ist eines von vielen Beispielen mit denen sich die Hochschule für Geschlechtergerechtigkeit stark macht.
Die nächste Girls‘ Academy startet in den Herbstferien 2026. Vorher wird es zwei unverbindliche, offene Kennenlernabende geben, zu denen sich interessierte Oberstufenschülerinnen schon jetzt anmelden können. Wer sich unsicher ist, ob das Angebot passt, kann Freundinnen mitbringen und sich erstmal nur für einen der Kennenlernabende anmelden. Oder man hört auf eine Schülerin, die gerne anderen noch mitgeben möchte, dass man „mitmachen sollte – auch, wenn man niemanden kennt“.
Zur Girls' AcademyZu weiteren MINT-Praxisangeboten für Schüler*innen


