Im Mittelpunkt standen spannende Vorlesungen der insgesamt 19 Gastwissenschaftler*innen aus dem europäischen und außereuropäischen Ausland, die zur International Week (04. - 07. Mai 2026) nach Bochum gereist waren. Für die Studierenden der verschiedenen Fachbereiche boten sich dadurch wertvolle internationale Einblicke und neue Perspektiven auf aktuelle Themen aus Wissenschaft und Praxis: „Die lebhaften Diskussionen in den Hörsälen zeigten, wie bereichernd der akademische Austausch über Ländergrenzen hinweg ist. Auch der ein oder andere Mitarbeitende ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, an einer Vorlesung teilzunehmen“, berichtet Katrin Heymann, Leiterin des International Office der Hochschule Bochum.
Neben dem Lehrangebot erwartete die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Das Dezernat 7 - Forschungs- und Innovationsmanagement organisierte einen Workshop zum Thema „Science Diplomacy“. Dabei beschäftigten sich die Teilnehmenden mit den Herausforderungen internationaler wissenschaftlicher Zusammenarbeit in politisch sensiblen Kontexten und erarbeiteten gemeinsam, wie Kooperationen trotz unterschiedlicher gesellschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen verantwortungsvoll gestaltet werden können. Zugleich wurde diskutiert, welche Rolle Wissenschaft als verbindendes Element im internationalen Austausch einnehmen kann.
Natürlich sollten auch die Stadt Bochum und die Region nicht zu kurz kommen: Während ein Teil der internationalen Gäste zusammen mit Mitarbeitenden der Hochschule das Deutsche Bergbau-Museum bei einer Führung erkundete, besuchte eine zweite Gruppe die traditionsreiche Firma G Data Cyber Defence, die vor 40 Jahren die weltweit erste Antiviren-Software entwickelte.
Einen gelungenen Ausklang einer ereignisreichen Woche bildete ein gemeinsames Dinner im „Kumpels“. Neben einigen Einblicken in die traditionelle Ruhrgebietsküche bot der Abend vor allem Raum für persönlichen Austausch und intensives Networking. Bestehende Kooperationen konnten vertieft, neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausgelotet und erste Ideen für gemeinsame Forschungsprojekte entwickelt werden.
„Am Ende der Woche verbuchten sowohl die internationalen Gäste als auch die Bochumer Teilnehmenden die International Week als vollen Erfolg. Die Internationalität der Hochschule wurde in den Fokus gerückt. Neue Kontakte wurden geknüpft, bestehende Partnerschaften vertieft und zahlreiche Impulse für zukünftige Kooperationen und gemeinsame Forschungsprojekte gesetzt“, zieht Heymann ihr Fazit. Sie ergänzt: „Die Hochschule Bochum freut sich darauf, den internationalen Austausch auch künftig aktiv weiterzuführen und auszubauen.“
