Internationale Zusammenarbeit: Spring School 2026 – Training on Solar Off-Grids

26 internationale Studierende kamen zusammen, um praktische Erfahrungen mit dem Energy Hub der Hochschule Bochum zu sammeln und Kennnisse im Bereich der Nachhaltigkeit zu erweitern.

Im Rahmen des Erasmus+-Forschungsprojekts „Sustainable Energy Education“ (SEED) führte das Labor für Nachhaltigkeit in der Technik eine intensive internationale Lehrwoche mit dem Titel „Spring School 2026: Training on Solar Off-Grids” durch. 

Vom 23. bis 27. Februar 2026 arbeiteten 26 internationale Studierende verschiedener Studiengänge – darunter Maschinenbau, Energie- und Umwelttechnik, Elektrotechnik und Elektronik sowie Angewandte Nachhaltigkeit – von der Universität Westmakedonien (Griechenland), der Hochschule Turku (Finnland), der Dokuz-Eylul-Universität (Türkei) und der Hochschule Utrecht (Niederlande) sowie der Hochschule Bochum gemeinsam daran, praktische Erfahrungen mit dem Energy Hub und Nachhaltigkeitsaspekten von Solar-Mini-Grids zu sammeln (Bild 1). Der Energy Hub ist ein am Labor für Nachhaltigkeit in der Technik entwickelter Prototyp einer netzunabhängigen Solarladestation für leichte Elektrofahrzeuge.

Nach vier vorbereitenden Online-Vorlesungen zur Vermittlung von technischen Grundlagen in den Vorwochen begann die Vor-Ort-Schulung mit einem Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Semih Severengiz (Bild 2). Ebenfalls begrüßte Frau Heymann vom International Office, welches die Organisation der Spring School unterstützt hat, die internationalen Studierenden. Anschließend folgte eine Präsentation des Energy Hubs, bei der auch unser Präsident, Prof. Dr. Andreas Wytzisk-Arens, anwesend war und die Teilnehmenden der Spring School herzlich begrüßte (Bild 3).

Während der Intensivwoche erlangten die Studierenden ein tieferes Verständnis für die technischen Grundlagen von Photovoltaikanlagen sowie für Nachhaltigkeits- und Kreislaufwirtschaftskonzepte im Kontext der Energiewende. In interdisziplinären und interkulturellen Gruppen erhielten die Studierenden praxisnahe Lehreeinheiten am Beispiel des solaren Energy Hubs (Bild 4). Als Lehrprinzip wurden Aufgaben im Sinne des Problem-Based Learning mit begleitender Anleitung eingesetzt. Die Studierenden wurden auch in Softwaretools wie OpenLCA, PVGIS und PV*SOL eingeführt. 

Im Rahmen des Spring School-Programms nahmen die Studierenden an einer Betriebsbesichtigung bei der Wilo SE teil, um Einblicke in die Praxis zu gewinnen (Bild 5).  Das international tätige Unternehmen, spezialisiert auf Wasserlösungen, setzt in Produktion und Betrieb in hohem Maße auf grüne Energiequellen wie PV-Anlagen und grünen Wasserstoff. Zur Stärkung des interkulturellen Austauschs unter den Studierenden wurden zusätzliche Programmpunkte, darunter ein Besuch des Deutschen Bergbaumuseums (Bild 6) sowie ein gemeinsames Abendessen, in das Programm integriert.

 

Nach dieser internationalen und inspirierenden Woche freut sich die Hochschule Bochum auf die zukünftige Fortentwicklung der Zusammenarbeit mit ihren Partnern: der Hochschule Turku (Finnland), der Universität Westmakedonien (Griechenland), der Dokuz-Eylul-Universität (Türkei) und der Hochschule Utrecht (Niederlande). 

Als nächstes findet Ende Juni/Anfang Juli in Kozani (Griechenland), die vom H2VE Erasmus+-Projekt organisierte Summer School statt, deren Schwerpunkt auf grünem Wasserstoff liegt. Interessierte Studierende der Hochschule Bochum können sich hierfür an das Labor für Nachhaltigkeit in der Technik (Prof. Dr. Semih Severengiz) wenden.

 

Das Projekt SEED ist von der Europäischen Union kofinanziert. Die SEED Spring School 2026: Training on Solar Off-Grids ist ein kurzfristiges Intensivprogramm, das von Erasmus+ kofinanziert wurde.