Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

NRW-Talentscouts besuchten Hochschule Bochum

Von Sabine Neumann

Was bietet die Hochschule Bochum für Studiengänge an? Für welche Berufe sind diese geeignet? Was macht ein SolarCar-Team?
Über diese und noch viele weitere Fragen klärte das Talentscouting-Team der Hochschule Bochum ihre 25 Kolleginnen der am Projekt beteiligten Ruhrgebiets-Hochschulen "vor Ort" auf. Die Gäste bekamen z.B. Einblick in das Enactus-Projekt, eine studentische Non-Profit-Organisation, informierten sich über besondere Studiengänge der Hochschule Bochum, lernten die Leonardobrücke und das SolarCar-Team näher kennen.

"Wir waren sehr zufrieden mit dem Programmablauf" sagt rückblickend Martina Schaminet-Gierse, Koordinatorin der Talentscouts an der Hochschule Bochum. "Aufgrund der Ergebnisoffenheit in der Beratung der Talentscouts entstand der Wunsch, die anderen Hochschulen besser kennenzulernen. Daher ist geplant, dass wir auch diese nach und nach besuchen."

Im Ruhrgebiet sind an dem Talentscouting-Programm des NRW-Wissenschaftsministeriums sieben Hochschulen beteiligt, die vom Ministerium bis 2020 mit 6,4 Mio. Euro gefördert werden. Insgesamt gibt es in NRW mittlerweile 14 Hochschulen, die mit ihren Talentscouts Schülerinnen und Schüler der Oberstufen von Gymnasien, Gesamtschulen und Berufskollegs individuell und langfristig begleiten. Insgesamt sind 34 Talentscouts an den sieben Ruhrgebiets-Hochschulen. Das Wissenschaftsministerium hat das Talentscouting-Programm nun auf weitere sieben Hochschulen in NRW ausgeweitet.