Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Prof. Dr. Jürgen Bock: "Dank an alle, die sich an der Weiterentwicklung unserer Hochschule so engagiert beteiligt haben."

Anlässlich des Neujahrsempfanges 2019 der Hochschule Bochum gab Hochschulpräsident Prof. Dr. Jürgen Bock einen Rückblick auf das Jahr 2018.

Als Präsident der Hochschule Bochum und im Namen des Präsidiums darf ich Sie alle ganz herzlich zu unserem Neujahrsempfang 2019 begrüßen. Ich freue mich sehr, dass sie unserer Einladung gefolgt sind und den heutigen Vormittag mit uns verbringen.

Gestatten Sie mir, dass ich einige unsere Gäste namentlich begrüße. Begrüßen Sie mit mir

  • die Bürgermeisterinnen der Stadt Bochum, Frau Gabriele Schäfer von der SPD – herzlichen Dank schon jetzt für Ihr Grußwort, Frau Erika Stahl von der CDU und Frau Astrid Platzmann-Scholten (Grüne),
  • den Bürgermeister aus Velbert, Herrn Lukrafka, bei dem ich mich auch für sein anschließendes Grußwort bedanke,
  • den FDP-Bundestagsabgeordneten Olaf in der Beek,
  • den SPD-Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Karsten Rudolf,
  • den Bezirksbürgermeister Helmut Breitkopf,
  • von der SPD-Ratsfraktion Herrn Fleskes und Dr. Peter Reinirkes, von der FDP Fraktion, Felix Haltt und von der Grünen-Fraktion, Barbara Jessel,

Allen ein herzliches Willkommen.

Prof. Dr. Jürgen Bock
Prof. Dr. Jürgen Bock, Präsident der Hochschule Bochum

Wir brauchen als Hochschule Bochum – das gilt aber auch für alle Hochschulen für angewandte Wissenschaften – politische Unterstützung auf Landes- aber auch auf Bundesebene. Wir freuen uns natürlich darüber, dass es von Seiten des Bundes nun auch ein Programm für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchs an Fachhochschulen geben wird und die Forschungsförderung aufgestockt werden soll. Gleichwohl ist es nur ein Tropfen auf dem heißen Stein: So gehen auch weiterhin nur 3% aller jährlichen Bundesmittel für das Hochschulwesen an die Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Dem steht gegenüber, dass über 70% der ingenieurwissen­schaftlichen Studierenden an diesen Hochschulen eingeschrieben sind.

Hier besteht dringender Ausbalancierungsbedarf. Auf Landesebene brauchen wir – gerade für die Themen „Verstetigung des Hochschulpaktes“, „Verstärkung der Forschungs­strukturen“, Sicherstellung einer innovativen IT-Infrastruktur – politische Unterstützung und vor allem Planungssicherheit. Gleiches gilt für das Thema „Promotionsrecht“, was sich im Kabinettsentwurf zum neuen Hochschulgesetzt nicht wiederfindet.

Für Ihre Unterstützung schon jetzt herzlichen Dank.

 

Die Verbundenheit und Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft ist für uns als Hochschule der angewandten Wissenschaften von zentraler Bedeutung. Ich denke, dass wir mit unser praxisorientierten Bachelor- und Masterausbildung sowie mit unserer anwendungsnahen Forschung und Transferorientierung wesentliche Impulse für die regionale Entwicklung bereits liefern bzw. zukünftig noch stärker liefern müssen. Wir verstehen uns als die Ansprechpartnerin für Lösungen insbesondere für die mittelständisch geprägte Wirtschaft unserer Region. Studium und berufliche Ausbildung sind für unsere Hochschule kein Entweder – Oder. Unsere Dualen und berufsbegleitende Angebote bieten vielmehr die passgenauen Antworten auf den enormen Fachkräftebedarf der regionalen Wirtschaft und machen sie als Arbeitgeber interessanter. Das gilt gleichermaßen für Industrie, Handel und Handwerk. Und diese Angebote wollen wir gerne mit Ihnen ausbauen.

Ich freue mich daher sehr, dass ich stellvertretend für die Wirtschaft

  • für Industrie und Handel den stellv. Gf der IHK mittleres Ruhrgebiet, Herrn Christoph Burghaus,
  • für den Arbeitgeberverband Ruhr-Lippe e.V. den Geschäftsführer Dirk Erlhöfer,
  • für das Handwerk den Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dortmund, die auch für Bochum zuständig ist, Herrn Carsten Harder sowie den Kreishandwerksmeister Michael Mauer und
  • für die Schlüsselregion Velbert/Heiligenhaus Herrn Thorsten Enge.

begrüßen kann. Herzlich Willkommen.

Ich begrüße genauso herzlich die Repräsentanten der Hochschulen mit denen wir nicht nur im Rahmen von UniverCity eng zusammenarbeiten:

  • Frau Prof. Dr. Anne Friedrichs, Präsidentin der Hochschule für Gesundheit
  • Frau Prof. Dr. Sigrid Schäfer, Rektorin der EBZ Business School sowie
  • Die Kanzlerin der Ruhr-Universität Christina Reinhardt. Es ist nun schon Tradition, dass wir einmal pro Semester mit der Ruhr-Universität gemeinsame Rektorats- bzw. Präsidiumssitzungen haben.

Begrüßen möchte ich auch die Vertreter unseres Hochschulrates, der uns immer wieder aufs Neue bei unserer strategischen Justierung konstruktiv zur Seite steht.

  • Herrn Andreas Wilming
  • Frau Christina Philipps 

unsere Altrektoren/Präsidenten

  • Herrn Prof. Dr. Heinz Becker
  • Herrn Prof. Dr. Rainer Dudziak

Herzlich Willkommen.

Erlauben Sie mir einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2018 und da gibt es doch einiges, was wir begonnen haben, wo wir uns auf dem Weg gemacht haben bzw. wo wir komplexe Projekte weitergeführt haben. Immer mit dem Ziel, unsere Qualität und Attraktivität zu erhöhen und uns im Wettbewerb noch besser aufzustellen.

Sehen Sie es mir nach, wenn ich mich auf wenige Ereignisse und Aktivitäten konzentriere:

  • Uns ist es gelungen, weitere Professorinnen und Professoren zu berufen, die Stiftungsprofessur der Stadtwerke Herne zu besetzen und auch neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für unsere Hochschule zu gewinnen. Wir werden ja gleich die Gelegenheit haben, einige davon etwas näher kennenzulernen.
  • Wir haben nun mehr als 8000 Studierende an unserer Hochschule – 2153 konnten wir als Erstsemester in 2018 begrüßen. Mehr als 1000 Absolventinnen und Absolventen haben 2018 unsere Hochschule erfolgreich als Bachelor/Master verlassen.
  • Wir haben in 2018 verstärkt daran gearbeitet, die Qualität unserer Lehre weiter zu verbessern. Die angestrebte Reduzierung des Studienabbruchs kann und wird nicht durch ein Absenken der Anforderungen erreicht werden. Wir haben vielmehr
    • die Studieneingangsphase neugestaltet,
    • wir bieten seit SS 2018 ein vorgeschaltetes Projekt-Semester an,
    • wir haben die Beratungsangebote in der Studieneingangsphase ausgebaut,
    • ein neues freiwilliges Beratungsangebot an Studierende mit Leistungsrückständen pilotierend am FB B unterbreitet und
    • das ProblemBasedLearning ausgedehnt. Unser Ziel ist es, mehr Studierenden die Möglichkeiten zu einem interdisziplinären Projektstudium anzubieten.
  • Allein 15 Studiengänge sind 2018 erfolgreich reakkreditiert worden, für weitere 19 Studiengänge ist die Re-Akkreditierung eingeleitet worden.
  • Mit Masterangeboten zur Nachhaltigkeit haben wir uns als nachhaltige Hochschule weiter profiliert und begleiten das studentische Projekt zur strategischen Integration der Nachhaltigkeit in der Organisation.
  • Wir haben in Abstimmung mit den Dekanen für die Jahre 2018-2020 insgesamt 600.000 zur Verfügung gestellt, um unsere Masterangebote für das Thema Industrie 4.0 weiterzuentwickeln. Aus dieser Initiative ist u.a. ein übergreifendes Institut für Building-Information-Modeling entstanden, das nun in 2019 seine Arbeit aufnehmen wird und an dem die Fachbereiche Architektur, Umwelt- und Bauingenieurwesen und Geodäsie beteiligt sind.
  • Es sind zudem eine Vielzahl von Einzelprojekten in der Digitalisierung auf den Weg gebracht worden, um unsere Hochschule in Lehre und Verwaltung für das Thema „Digitalisierung und Hochschule 4.0 fit zu machen. Als Voraussetzung haben bzw. werden wir 3,6 Mio. Euro in die technische Infrastruktur investieren.
  • Bei der Drittmittelakquisition waren unserer Forscher wiederum sehr erfolgreich: Nach ca. 4,5 Mio. in 2016 und 7,8 Mio. in 2017 haben unsere Forscher in 2018 8,6 Mio. Forschungsgelder eingeworben. Ich denke, auch das ist ein Applaus wert.
  • Im Bereich der Gleichstellung waren wir in 2018 erneut im Professorinnenprogramm erfolgreich dabei. Die Jury im Bund-Länderwettbewerb hat die eingereichte Dokumentation unseres Gleichstellungskonzeptes positiv bewertet. Damit können bis zu 2,5 Millionen Euro beantragt werden. Weiterhin hat die Hochschule gemäß Gleichstellungskonzept in die Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses investiert. In Zusammenarbeit mit der qed-Stiftung und dem Graduierteninstitut NRW konnten erstmalig Stipendien für Doktorandinnen vergeben werden.  Die neue Initiative „WomEngineer“ ist ein Netzwerk für Frauen in der Technik, ob Studentin, Ehemalige, Mitarbeiterin oder Professorin und bietet u. a. Veranstaltungen mit Erfahrungsaustausch an und arbeitet mit dem zentralen Gleichstellungsteam der Hochschule zusammen.
  • Wir konnten endlich den Grundstein legen und bereits das Richtfest feiern für unser neues Seminargebäude, in das nun zum Ende 2019 unsere Architekten und die Bau- und Umweltingenieure einziehen werden. Zudem ist das Stu­die­ren­denwohnheim am Campus Velbert/Heiligenhaus kurz vor der Fertigstellung.

Ich könnte noch lange weitermachen mit Stichworten wie

  • Nach dem wir mit dem Thyssen-Krupp blue-cruiser Vizeweltmeister bei den Weltmeisterschaften 2017 in Australien geworden sind haben wir in 2018 mit unseren Sonnenfahrzeugen bei den Europameisterschaften in Belgien die Plätze 2,3 und 4 belegt.
  • Wir haben nicht nur unseren WEB-Auftritt neu und modern gestaltet – es gibt auch erstmalig einen Jahresbericht,
  • Das erste Promovierenden-Symposium fand mit ca.  80 Teilnehmer statt und das 2. Symposium ist bereits in Vorbereitung. Mehr als 30 Doktoranden werden derzeit von Kolleginnen und Kollegen betreut.
  • Wir haben nun einen Campusgarten  - eine BOase - und erstmalig ist durch die Studierenden ein Sommerfest organisiert worden,
  • Das Präsidium stellt sich nun einmal pro Semester den Fragen der Studierenden – der sog. „heiße Stuhl“.
  • Mit den Talent­scouts - 5 Scouts + Koordi­natorin - haben wir nunmehr hier in Bochum und auch in Velbert/Heiligenhaus insgesamt 30 Kooperationen mit Schulen abgeschlossen und betreuen über 1200 Schülerinnen und Schüler aus Familien, die keine Erfahrungen mit Hochschulen besitzen.
  • Wir konnten in 2018 108 Deutschlandstipendien vergeben – ich sehe einige unserer Stipendiengeber:
    • Von der Oase Herr Horstenkamp,
    • von den Stadtwerken Herne Herr Koch und Herr Dr. Bock,
    • von der Viactiv-Krankenkasse Herr Reinhardt Brückner,
    • von der Sparkasse Bochum Andreas Wilming
    • von der Friedrich PICARD GmbH und Co. KG Herrn Hans Martin Reinhardt und
    • von der eggheads GmbH Frau Christiane Weidenbach.

Ich danke ihnen ganz herzlich und verbinde das natürlich mit der Hoffnung, dass Sie uns auch dieses Jahr wieder unterstützen.  

  • Und wir haben unsere Aktivitäten im betrieblichen Gesundheitsmanagement verstärkt und als ein Ergebnis des sog. Bielefelder Fragebogens das Thema „Führung im wissenschaftlichen Bereich aufgegriffen.

Es ist also wirklich viel passiert, das war für alle Beteiligte in den Fachbereichen, in der Verwaltung, in den zentralen Einrichtungen und Werkstätten extrem viel Arbeit. Denn all` diese Projekte kommen zum „Normalgeschäft“ hinzu.

Wir als Präsidium bedanken uns bei allen, die sich an der Weiterentwicklung unserer Hochschule so engagiert beteiligt haben.

Und dafür haben Sie alle einen herzlichen Applaus verdient.

Wir haben nicht alles geschafft bzw. umgesetzt was wir uns für 2018 vorgenommen haben und es gibt zudem weitere Herausforderungen, die wir uns stellen müssen. Es gibt folglich für uns für 2019 noch genügend Handlungsbedarf, der ja auch u.a.in unserem Hochschulentwicklungsplan dokumentiert ist.

Dabei geht es insbesondere um folgende 5 Themen:

  1. Exzellente Lehre unterstützen wir ab 2019 zum einen mit einem Seminarformat für Lehrende, Stichwort „Wissen für Wissende“ und durch die Erarbeitung eines Leitbilds für Lehre und Lernen, welches eine wesentliche Voraussetzung sein wird für zukünftige Akkreditierungen.
  2. Exzellente oder besser gesagt qualitative hochwertige angewandte Forschung wird noch stärker in unserem Focus stehen und es wird darum gehen, die Rahmenbedingungen für unsere Forscherinnen und Forscher zu verbessern. Hierfür haben wir mit der personellen Neuaufstellung des Forschungsdezernates die Rahmenbedingungen geschaffen und im Rahmen unserer Forschungsstrategie die Eckpunkte formuliert. Wir werden gezielt unseren wissenschaftliche Nachwuchs u.a. durch die zur Verfügung Stellung von 6 halben Stellen fördern. Eine besondere Herausforderung wird in 2019 darin liegen, für unseren Leuchtturm Geothermie geeignete institutionelle Rahmenbedingungen zu schaffen. Hierfür benötigen wir auch weiterhin politische Unterstützung.
  3. Das Thema „Transfer“ und damit die sog. „Third Mission“ werden wir für uns weiter konkretisieren. Wir setzen uns verstärkt mit der Frage auseinandersetzen, welche zusätzliche Verantwortung wir für die Entwicklung der Region übernehmen. Wir sind Arbeitgeber, Ausbilder, Kooperationspartner, Impulsgeber – wir sind Teil der regionalen Wirtschaftsleistung und auch des regionalen Wandels der Stadt, die in ihrem Markenkern das Thema „Wissen“ und wissensbasierte Stadtentwicklung verankert hat. Daher werden wir uns auch zukünftig aktiv für UniverCity einsetzen. Zum Transfer zählt aber auch das Thema Gründung und die Frage, wie wir Gründungsaktivitäten verstärkt flankieren. Und zum Transfer zählt schließlich auch das, was wir im Bereich der Weiterbildung anbieten und wie hierfür geeignete Strukturen aussehen.
  4. Exzellente Lehre, Forschung und Transfer setzen aber auch entsprechende Räumlichkeiten und ein ansprechendes Umfeld voraus. Neben dem Seminargebäude werden wir in 2019 über einen neuen Hörsaal verfügen. Wir haben zudem bereits weitere (Forschungs-)Flächen im Technologiequartier angemietet. Dort ist bereits unser Dezernat 3 eingezogen und in 2019 wird unser Institut für Elektromobilität und unsere SolarCar-Aktivitäten dort einziehen. Gleichwohl platzen wir aus allen Nähten und im Rahmen des sich in der Fertigstellung befinden Hochschulstandortentwicklunsplanes wird es darum gehen, weitere Weichen für die Campusentwicklung zu stellen. Optionen hier am Lennershof gilt es zu prüfen. Zu einem ansprechenden Umfeld zählt zudem die Neugestaltung der Magistrale und des Eingangsbereiches.
  5. Auch zukünftig werden wie an der Umsetzung unseres Leitbildes und der dort formulierten Werte und des Kulturverständnisses intensiv arbeiten müssen. Wir haben es 2018 nicht geschafft zu evaluieren, wie weit wir tatsächlich in der konkreten Umsetzung unseres Wertekanons gekommen sind. Das holen wir in 2019 nach. Unsere Hochschule ist und bleibt weltoffen. Dies zeigt sich nicht nur an unserer internationalen Ausrichtung in unterschiedlichen Kulturkreisen. Trotz diverser politischer Unwägbarkeiten trägt Hochschule wesentlich zur Kontinuität von Beziehungen bei. Auch wenn es politisch in bestimmten Ländern schwierig wird, dürfen und werden wir bestehende Brücken nicht abreißen. Die Hochschule wird sich auch zukünftig intensiv den Themen „Integration“, „Diversität“ und „Inklusion“ widmen.

In 2019 wird es auch darum gehen, die sich aus dem neuen Hochschulgesetz ergebenen Veränderungen in unsere Grundordnung aufzunehmen. Schon im letzten Jahr hat die Grundordnungskommission unter Leitung unseres Senatsvorsitzenden Thomas Nied-Menniger die Arbeit aufgenommen.

Im nächsten Monat werden der Hochschulrat, das Präsidium, Dekane und Statusgruppenvertreter nach drei Jahren Amtszeit des jetzigen Präsidiums und damit Halbzeit – auch des derzeitigen Hochschulentwicklungsplanes eine Zwischenbilanz ziehen: Wo stehen wir und wo wollen wir die Prioritäten für die nächsten drei Jahre setzen und damit den Rahmen für den weiteren Entwicklungsprozess unserer Hochschule setzen. 

Gestatten sie mir zum Abschluss noch eine Anmerkung:

Strategisch zu planen ist gerade in der heutigen Zeit kein einfaches Unterfangen. Wir leben in sehr ungewissen Zeiten, mit einem hohen Grad an Komplexität und globaler Vernetzung und einer hohen Anfälligkeit unserer Systeme. Helga Novotny, die vielfach ausgezeichnete Soziologin hat in der "Zeit" vom 2. August 2018, S.31 dazu geschrieben:

„Wir stecken sozusagen in einem Wettrennen zwischen der Komplexität, die wir steigern und dem Versuch, sie wieder in den Griff zu bekommen.“

Das gilt sicherlich auch für unsere Hochschule und das Präsidium freut sich darauf, mit Ihnen und mit unseren externen Partnern diese Komplexität für uns beherrsch­bar zu machen und in konkretes Handeln zu überführen.

Ich wünsche Ihnen, auch im Namen des gesamten Präsidiums, für 2019 alles Gute, Erfolg, Gesundheit und viel Energie.

Ich danke den Organisatoren des heutigen Vormittags und dem "Michael Erdmenger Jazz Trio" für den musikalischen Rahmen.

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche uns einen interessanten Vormitttag mit spannenden Gesprächen und neuen Kontakten die ggf. geknüpft werden.

Herzlichen Dank.