Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Prof. Dr. rer. oec. Bernd Blümel

Wirtschaftsinformatik

Lehre

Wirtschaftsinformatik

Zielgruppe:

Die Vorlesung richtet sich an Studierende des dritten und vierten Semesters im Bachelor-Studiengang Wirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen (Bau).

Die studienbegleitenden Prüfungen finden als einzelne Klausur nach dem 4. Semester (180 Minuten) statt.
ECTS 10 Punkte

Ziele der Ausbildung:

Es werden grundlegende Prinzipien, Methoden, Modelle und Werkzeuge der Wirtschaftsinformatik vermittelt. Dadurch werden die Absolventen befähigt, Informations- und Kommunikationstechniken im betrieblichen Rahmen zielgerecht einzusetzen.

Im Vordergrund stehen die allgemeingültigen Konzepte, konkrete Produkte werden herangezogen, um Konzepte zu verdeutlichen oder umzusetzen.

Gliederungsübersicht

  • Datenbanken
  1. Entity-Relationship Modellierung von Daten
  2. Abbildung von Modellen auf konkrete Tabellenstrukturen
  3. SQL
  • Datenanalyse mit VBA
  1. Datenmanipulation
  2. Datenauswertung
  3. Datenvisualisierung
  4. Datenvalidierung

Informations- und Kommunikationssysteme (IKSY)

Hinweis zu IKSY

IKSY 1 wird bis auf weiteres nur noch im Wintersemester, IKSY 2 nur im Sommersemester angeboten.

In der Veranstaltung erhalten Sie im ersten Teil eine Einführung in PHP sowie Javascript. Diese beiden Scriptsprachen sind der Standard für Webanwendungen. Durch die Verbindung mit einer Datenbank enstehen dadurch webbasierte Informationssysteme welche für Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil bedeuten können. Eine Übersicht über die derzeit aktuellen Mobile Web Technologien für die beiden meistverwendeten Betriebssysteme, IOS und Android, runden den ersten Teil der Veranstaltung ab. 

Im zweiten Teil erstellen Sie in Teamarbeit Ihre eigene Webanwendung unter Verwendung von PHP/Javascript sowie MySQL. 

Nach erfolreichem Besuch des Schwerpunktseminars sind die StudentInnen mit aktuellen Entwicklungen vertraut und in der Lage, in interdisziplinären Teams zur Weiterentwicklung von Geschäftsprozessen mitzuarbeiten, die Kosten und den Nutzen solcher Projekte zu bewerten sowie ggf. eigene kleinere Webanwendungen zu entwickeln.

Eine vorhergehende Anmeldung ist nicht notwendig, es reicht in der ersten Veranstaltung anwesend zu sein.

Entwicklung von webbasierten Anwendungen

Unterrichtsform:

1. Teil:

Seminaristischer Unterricht mit praktischen Übungen am Rechner

  • HTML5-Grundlagen
    • CSS
    • Formulare
    • Document Object Modell
       
  • PHP/Javascript-Grundlagen
    • Syntax
    • Kontrollstrukturen
    • Funktionen
    • Objektmodell
    • Integration in HTML
       
  • PHP/Javascript/MySQL
    • Dynamische Webseiten
    • Anbindung von Datenbanken
       
  • Mobile Web
    • Einführung in die App-Entwicklung für IOS und Android
    • Einführung in responsive Design

2. Teil

Praxisprojekt 

Das vermittelte Wissen aus dem ersten Teil der Veranstaltung wenden Sie in einem Praxisprojekt im zweiten Teil an. Es werden Teams gebildet welche dann selbständig ein Praxisprojekt unter Zuhilfenahme der  verschiedenen Webechnologien umsetzen.  

Lernziele

  • Grundsätzliches Verständnis des Aufbaus im Internet
  • Verständnis clientbasierter Web-Technologien
  • Vertiefung oder Erwerb von Programmierkenntnissen
  • Überblick über ausgewählte, aktuelle Entwicklungen
  • Entwicklung von mobilen Anwendungen (Apps)

Prüfungsform

  • 1. Teil
    • Klausur am Semesterende
       
  • 2. Teil
    • Bewertung des Praxisprojekts 
    • Mündliche Prüfung

Prozess- und Systemanalyse (ProSy)

Zielgruppe:

Dieses Seminar richtet sich an Studierende des zweiten Studienjahres Wirtschaftsinfomatik und des dritten Studienjahres Wirtschaft.

Inhalt:

Das Seminar beschäftigt sich mit der Analyse von Prozessen und Anwendungen in Unternehmen. Zur Analyse und zur Darstellung der Ergebnisse wird die "Unified Modeling Language" (UML) verwendet. Insbesondere wird die Modellierung mit Hilfe von

  • Anwendungsfällen
  • Aktivitätsdiagrammen
  • Sequenzdiagrammen

praktiziert.


Das Seminar wird in Projektform durchgeführt. Die Teilnehmer erarbeiten in Gruppen zu einem vorgegebenen Problem (z.B. den Anwendungsfällen der Bibliothek) ein Modell. Dieses wird am Ende des Semesters den anderen Gruppen präsentiert.

Die Benotung  basiert auf den Projektergebnissen und der Präsentation. Bei inhomogenen Gruppen wird eine mündliche Prüfung durchgeführt.

Eine vorhergehende Anmeldung ist nicht notwendig, es reicht in der ersten Veranstaltung anwesend zu sein.

Literaturhinweise:

Craig Larman: "Applying UML and Patterns", Prentice Hall, 2005

Alistair Cockburn: "Writing Effective Use Cases", Addisson-Wesley, 2001


Klausurhinweise

Regelungen zur Verbesserung der Ordnung bei den Klausuren

Die in der Vergangenheit immer häufiger auftretenden Täuschungsversuche zwingen uns leider, bei den Klausuren resoluter vorzugehen, um die Fairness den ehrlichen Studierenden gegenüber zu wahren. Daher gilt folgendes Verhalten als Täuschungsversuch:

  • Mobiltelefone, MP3-Player und ähnliche Geräte am Platz (auch ausgeschaltet)
  • Sitzen an einem nicht zugewiesenen Platz
  • Verlassen des Sitzplatzes mit einem Stift in der Hand (insbesondere bei der Abgabe)

Klausuren die nach Ablauf der Klausurzeit nicht in den für die Abgabe vorgesehen Kartons gelegt wurden, gelten als "nicht abgegeben"! Das gleiche gilt für Klausuren auf denen Name und Matrikelnummer nicht verzeichnet sind.

Bitte beachten Sie die Klausurhinweise auf der Aufgabenstellung sowie der Lösungsabgabe.

Seien Sie rechtzeitig da, um den Ihnen zugewiesenen Sitzplatz einzunehmen und sich dort "einzurichten".

Zugelassene Hilfsmittel: Skripte, Mitschriften, Notizen, nichtprogrammierbarer Taschenrechner


Persönliches

Portrait
  • 1991
    Ernennung zum Professor mit dem Lehrgebiet Informatik an der Märkischen Fachhochschule Iserlohn, Fachbereich Technische Betriebswirtschaft
  • 1999
    Berufung an die Fachhochschule Bochum, Fachbereich Wirtschaft

Veröffentlichungen

seit 2000

  • Bernd Blümel, Beate Schulz (2003)
    Verteilte Anwendungen, in: Taschenbuch der Wirtschaftsinformatik, Zweite Auflage, Hrsg.: Disterer, G., Fels, F., Hausotter, A. 2003, Fachbuchverlag Leipzig 
  • Bernd Blümel, Jörg Gotthardt, Carsten Metzler, Beate Schulz, Jan Schemm, Marco Viehl (2002)
    Visualization of the results of groundwater models in Internet and Intranet: A Java-Framework based on RMI, JNI, JDBC; in: Hydroinformatics 2002: Proceeding of the Fifth International Conference on Hydroinformatics; ed. by I.D Cluckie, D. Han, J.P. Davis, S.Heslop; S. 1533-1538, Cardiff UK
  • Bernd Blümel, Jörg Gotthardt, Carsten Metzler, Beate Schulz, Jan Schemm, Marco Viehl (2002)
    Java-Framework für verteilte multimediale Informationssysteme mit Anwendungen in wasserwirtschaftlicher Planung und Bewirtschaftung; in: Forschungsverbund Multimedia an Fachhochschulen in Nordrhein Westfalen; Hrsg.: Horst Stenzel; S. 6-22, Köln
  • Bernd Blümel (2000)
    Verteilte Systeme, in Taschenbuch der Wirtschaftsinformatik, Hrsg.:Disterer, G., Fels,F., Hausotter, A. S.273-286, 2000, Fachbuchverlag Leipzig

1990 - 1999

  • Bernd Blümel, Bernd Kuhle (1999)
    Das World Wide Web, in Firoz Kaderali (Hrsg.): Unternehmensnetze, Fachverlag Deutscher Wirtschaftsdienst, Köln
  • Bernd Blümel, Bernd Kuhle (1999)
    Interworking, in Firoz Kaderali (Hrsg.): Unternehmensnetze, Fachverlag Deutscher Wirtschaftsdienst, Köln
  • Bernd Blümel, Bernd Kuhle (1999)
    Ethernet, in Firoz Kaderali (Hrsg.): Unternehmensnetze, Fachverlag Deutscher Wirtschaftsdienst, Köln
  • Bernd Blümel, Bernd Kuhle (1999)
    Ringnetze, in Firoz Kaderali (Hrsg.): Unternehmensnetze, Fachverlag Deutscher Wirtschaftsdienst, Köln
  • Bernd Blümel, Bernd Kuhle (1999)
    Netztopologien, in Firoz Kaderali (Hrsg.): Unternehmensnetze, Fachverlag Deutscher Wirtschaftsdienst, Köln
  • Bernd Blümel, Bernd Kuhle (1999)
    LAN-Emulation in ATM-Netzen, in Firoz Kaderali (Hrsg.): Unternehmensnetze, Fachverlag Deutscher Wirtschaftsdienst, Köln
  • Bernd Blümel, Bernd Kuhle, Rolf-Dieter Lepper (1995)
    Universalverkabelungssysteme für die Inhouse-Kommunikation, R. v. Decker
  • Bernd Blümel, Bernd Kuhle (1995)
    Hochgeschwindigkeitkommunikation mit DQDB, MAN, SMDS, R. v. Decker
  • Bernd Blümel, Bernd Kuhle (1995)
    Datex M im Kostenvergleich mit Datex P und ISDN, NET, Band 1/2, S. 58
  • Bernd Blümel, Heinz Lebeck (1993)
    Universell verkabeln, DATACOM Band 1, 4-9.
  • Bernd Blümel, Bernd Kuhle (1993)
    Effiziente Unternehmenskommunikation mit ISDN, R. v. Decker
  • Bernd Blümel, Ralf Degen, Aristhea Dörge, Ute Schnackenberg (1992)
    Die Function-Point Methode im Praxiseinsatz, Softwaretechnik-Trends Band 12, Heft 4, 34-39.

vor 1990

  • Bernd Blümel (1988)
    Kopplung von Fremdnetzen und Mainframes, Proceedings der mic-Tagung "Praxis der Netzwerke"
  • Bernd Blümel (1988)
    TCP/IP-Protokolle, Netzwerk 1, 42-43
  • Bernd Blümel (1988)
    Erster Anlauf zum offenen Netz, Sonderbeilage zu Chip 6: Chip 6 plus, 20-22
  • Bernd Blümel (1987)
    Bootstrappen der Fixpunktschätzfunktionen, Grösch, Verlag Ruegger
  • Bernd Blümel (1987)
    Integration bestehender Produktionsanlagen in das MAP-Netz, Proceedings der KOMMTECH 1987, Kongressband 5
  • Bernd Blümel (1987)
    DEC-Rechner in heterogener Hardwareumgebung: Möglichkeiten und Praxisbeispiele, 124-128
  • Bernd Blümel (1983)
    Maximumprinzip, Harnack-Ungleichung und Gradientenabschätzung för allgemeine quasilineare elliptische Differentialgleichungen, Bochum, Eigenverlag

Bernd Blümel
Prof. Dr. rer. oec. Bernd Blümel
Raum: AW 01-34
Tel.: +49 234 32 10614

Sprechstunde:
nach Vereinbarung per E-Mail