Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Prof. Dr. rer. pol. Carla Vogt

Volkswirtschaftslehre

AKTUELLES

WICHTIGER HINWEIS:

Die Vorlesung VWL 2 findet im SoSe 2020 als Moodle-Kurs statt. Wenn Sie die Veranstaltung bei mir belegen möchten, melden Sie sich bitte in Moodle für den Kurs "Makroökonomik Vogt" an. Alle Materialien werden dort bereit gestellt.

ERGÄNZUNGSSEMINARE:

IM SOMMERSEMESTER BIETE ICH DIE BEIDEN SEMINARE SOZIALPOLITIK sowie ENVIRONMENTAL POLICY (Achtung! Auf Englisch!)

an. Die Anmeldung ist ausschließlich über das Onlinetool möglich und ab Montag, den 9. März, 12 Uhr MEZ freigeschaltet. Die Anmeldefrist endet am 30.03. ebenfalls um 12 Uhr.

Seminaranmeldung

Für die VWL-Ergänzungsmodule wird das ONLINE ANMELDESYSTEM im Campus-Info System der HS Bochum verwendet.EINE ANMELDUNG IST AUSSCHLIEßLICH ÜBER DAS ONLINE ANMELDESYSTEM MÖGLICH.

Anderweitige Anmeldungen (mündlich, per e-mail etc…) werden nicht berücksichtigt.

Anmeldungen sind vom 09.03.2020, 12 Uhr bis 30.03.2020, 12 Uhr möglich..

Lehre

Volkswirtschaftslehre (MAAT)

Die Vorlesung dient der Rekapitulation fundamentaler Kenntnisse aus den Bereichen Mikro- und Makroökonomie. Im Bereich Mikro wird v.a. das Angebots-Nachfragemodell mit diversen Anwendungsmöglichkeiten diskutiert (administrierte Preise, Steuern, externe Effekte). Daneben werden Elastizitäten, ihre Interpretation und Anwendung erläutert. Im Bereich Makro werden Grundlagen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) rekapituliert (BIP, BNE, Inflationsmessung). Im Bereich makroökonomische Theorie wird die keynesianische Konjunkturheorie mit ihren wirtschaftspolitischen Implikationen behandelt.

Literatur:

Blanchard, O., Illing, G. (2017): Makroökonomie, 7. erw. und akt. Aufl., Pearson, München

Mankiw, G., M. P. Taylor (2018), Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, 7. Auflage, Schaeffer Poeschel, Stuttgart

Pindyck, R.S., Rubinfeld, D. (2013), Mikroökonomik, 8. Aufl., Pearson, München

Sturm, B., Vogt., C. (2014): Mikroökonomik. Eine anwendungsorientierte Einführung, Kohlhammer, Stuttgart

Sturm, B., Vogt., C. (2016): Makroökonomik. Eine anwendungsorientierte Einführung, Kohlhammer, Stuttgart


Mikroökonomie

Zielgruppe: Studierende des Bachelor-Studiengangs

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende im 3. Semester des Bachelor-Studiengangs.

 

ECTS 5 Punkte

Das Modul Volkswirtschaftslehre 1 umfasst im 2. Studienjahr die Veranstaltung Mikroökonomie.

 

Gliederungsübersicht:

1. Einleitung

2. Selbstregulierung von Märkten

2.1 Angebot-Nachfragemodell

2.2 Verschiebungen von Angebot und Nachfrage

2.3 Elastizitäten der Nachfrage und des Angebots

2.4 Exkurs: Die Berechnung von Elastizitäten

2.5 Kurzfristige versus langfristige Elastizitäten

2.6 Exkurs: Die "Explosion" der Agrarrohstoffpreise

2.7 Rechnen mit Elastizitäten

2.8 Effizienz von Märkten

2.9 Administrierte Preise

2.10 Steuern im Angebot-Nachfragemodell

 

3. Marktversagen I: Unvollkommener Wettbewerb

3.1 Einleitung

3.2 Gesetz vom abnehmenden Grenzprodukt des Faktors Arbeit

3.3 Fundamente der Kostentheorie

3.4 Angebotsverhalten bei vollkommener Konkurrenz

3.5 Effizienz von Wettbewerbsmärkten: Reloaded

3.6 Monopol

3.7 Oligopol

3.7.1 Duopol

3.7.2 Verallgemeinerung auf n Firmen

3.8 Oligopolistischer Preiswettbewerb

3.9 Produktdifferenzierung: Monopolistische Konkurrenz

 

4. Marktversagen II

4.1 Externe Effekte

4.2 Exkurs: Spieltheorie

4.3 Öffentliche Güter

4.4 Asymmetrische Information

4.4.1 Adverse Selektion

4.4.2 Moral hazard

 

Literaturhinweise:

Mankiw, G., M. P. Taylor (2018), Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, 7. Auflage, Schaeffer Poeschel, Stuttgart

Pindyck, R.S., Rubinfeld, D. (2013), Mikroökonomik, 8. Aufl., Pearson, München

Sturm, B., Vogt, C. (2014), Mikroökonomik. Eine anwendungsorientierte Einführung, Kohlhammer, Stuttgart

Sturm, B., Vogt, C. (2018), Umweltökonomik. Eine anwendungsorientierte Einführung, 2. Aufl., Springer Gabler, Berlin et al.

Varian, Hal R. (2007), Grundzüge der Mikroökonomik, 7. Auflage, München


Umweltpolitik

Ergänzungsseminar (Diplomstudiengang)

Ergänzungsfach (Bachelor)

Diese Lehrveranstaltung mit 4 SWS richtet sich an die Studierenden des 5. oder 6. Fachsemesters nach erfolgreichem Abschluss des Grundstudiums / der ersten beiden Studienjahre.

Anmeldung für Umweltpolitik ab 1. September möglich

Sie können sich ab 01.09.2017, 12 Uhr für das Seminar zur Umweltpolitik anmelden.

Eine Anmeldung ist ausschließlich über das ONLINE ANMELDESYSTEM möglich.

Die Anmeldung ist verbindlich. Sie verpflichten sich mit Ihrer Anmeldung zur Anfertigung einer wissenschaftlichen Hausarbeit und einer Präsentation im Seminar.

Nach Ihrer erfolgreichen Anmeldung zum Seminar schicken Sie mir bitte eine e-mail mit FÜNF ihrer meistpräferierten Themen (Liste im Netz).

Themen

A: Grundlagen

  1. Externer Effekte und ihre freiwillige Internalisierung (Coase-Theorem)
  2. Fallstudie: Externe Kosten des Verkehrs in der EU
  3. Umweltgüter als öffentliche Güter: Das Problem sozialer Dilemmata
  4. Die Wirkungsweise einer Umweltsteuer: Die Pigousteuer und der Preis-Standard-Ansatz
  5. Handelbare Emissionsrechte
  6. Pigousteuer in der Praxis: Die Ökologische Steuerreform in Deutschland
  7. Emissionsrechte in der Praxis: Das Emissionsrechte - Handelssystem der EU

B: Internationale Probleme der Umweltpolitik

    8.  Der Treibhauseffekt: Naturwissenschaftliche Hintergründe

    9.  Die Kosten des Klimawandels

    10. Kyoto-Protokoll und Pariser Abkommen

    11. Zahlungsbereitschaft für Klimaschutz

    12. Klimapolitik aus dem Blickwinkel der Ressourcenökonomie: Das grüne Paradoxon

    13. Die Kosten der Energiewende

    14. Die Ozonproblematik und das Montrealer Protokoll

    15. Das Problem der Allmendegüter am Beispiel Überfischung:Theorie und empirische Evidenz

    16. Kooperation in sozialen Dilemmata: Experimentelle Evidenz

      Erläuterungen:

      Thema 1: Mit diesem Thema soll in das Umweltproblem aus ökonomischer Sicht eingeführt werden. Zentral ist der Begriff des externen Effektes. Es soll erläutert werden, was externe Effekte sind und warum sie insbesondere die Effizienz von Marktgleichgewichten zerstören, es also bei Vorliegen von externen Effekten zu Marktversagen kommt. Aus dem Vorliegen externer Effekte wird häufig unkritisch auf die Notwendigkeit staatlichen Handelns geschlossen. Dass staatliche Eingriffe zur Korrektur des Marktversagens bei externen Effekten nicht zwingend notwendig sind hat R. Coase 1960 in einer bahnbrechenden Arbeit nachgewiesen. Coase behauptet, dass das Problem externer Effekte von den Beteiligten durch freiwillige Verhandlungen effizient gelöst werden kann (sog. Coase-Theorem). Die Aussagen des Coase-Theorems sollen erläutert und kritisch hinterfragt werden.

      Thema 2: Anhand eines konkreten Beispiels - der externen Kosten des Verkehrs in der EU - soll die Dimension und Relevanz von externen Effekten verdeutlicht werden. Thema 2 soll die methodischen Herangehensweisen und Schwierigkeiten bei der empirischen Messung externer Kosten eingehen und im Anschluss über die Größenordnung externer Kosten des Verkehrs für die EU aufklären.

      Thema 3: Hier soll etwas tiefgründiger beleuchtet werden, warum Märkte bei der Allokation von Umweltgütern versagen. Es zeigt sich, dass Umweltgüter in der Regel Züge von öffentlichen Gütern tragen und daher das Ausschlussprinzip bei ihnen nicht funktioniert. Die Beteiligten finden sich daher in der fatalen Anreizsituation eines sozialen Dilemmas wieder: Wegen der Freifahreroption kommt es zu einem Auseinanderklaffen von individueller und kollektiver Rationalität. Es soll geklärt werden, warum Umweltgüter öffentliche Güter sind und welche Anreizprobleme sich daraus ergeben. Zentral ist hierbei der Begriff eines sozialen Dilemmas als Verallgemeinerung des bekannten Gefangenen Dilemmas.

      Thema 4: Im Allgemeinen kommt man um staatliche Eingriffe zur Korrektur des Marktversagens bei Umweltgütern nicht herum –trotz des Coase-Theorems. Dann stellt sich die Frage, wie der Staat in die Allokation der Ressourcen eingreifen sollte. Eine prominente Lösung ist die Pigousteuer, besser bekannt unter ihrem populären Namen Ökosteuer. Konstruktion und Wirkungsweise einer Pigousteuer sollen erklärt werden.

      Thema 5: Neben der Pigousteuer existiert mit den handelbaren Emissionsrechten mittlerweile ein zweites, hochinteressantes und marktbasiertes Instrument der Umweltpolitik, das zudem in der Praxis im großen Stil erprobt wird (vgl. Thema 7). Die Konstruktionsprinzipien und die Wirkungsweise eines „Handels mit Verschmutzungsrechten“ sollen erklärt werden.

      Thema 6: Hier geht es um die Frage, wie das theoretische Konzept der Pigousteuer in der Praxis in Deutschland mit der Ökologischen Steuerreform von 1999 in Deutschland umgesetzt wurde. Die ÖSR soll einer kritischen Beurteilung unterzogen werden.

      Thema 7: Mit dem EU-Emissionshandelssystem existiert in der Praxis ein großräumiger Praxistest des Instrumentes handelbarer Emissionsrechte. Das EU-Emissions-Trading-System (ETS) soll erklärt werden, die bisherigen Erfahrungen mit dem Instrument sollen resümiert werden. Wie gut hat der Markt für CO2-Rechte in der Praxis tatsächlich funktioniert?

      Thema 8: Mit diesem Thema sollen elementare naturwissenschaftliche Hintergründe des Klimawandels aufgearbeitet werden: Was ist der natürliche, was der anthropogene Treibhauseffekt? Welche Rückkopplungseffekte gibt es im Klimasystem? Welche globale Erwärmung ist bis 2100 zu erwarten? Mit welchen (physikalischen) Folgen ist zu rechnen (Meeresspiegelanstieg usw.)?

      Thema 9: Der Klimawandel hat eine enorme ökonomische Dimension. Effekte wie der zu erwartende Meeresspiegelanstieg oder die Zunahme extremer Wetterereignisse (Hurrikans z.B.) lassen ahnen, dass die globale Erwärmung mit erheblichen Kosten verbunden sein wird. Thema 9 soll überblicksartig informieren über die verschiedenen Kategorien zu erwartender Klimaschäden und deren Höhe.

      Thema 10: Hier sollen die bisherigen Bemühungen der internationalen Staatengemeinschaft skizziert werden, das Problem des Klimawandels in den Griff zu bekommen. Im Zentrum der Betrachtung sollte das Kyoto-Protokoll als erstem völkerrechtlich verbindlichem Klimaschutzabkommen stehen. Wie kam es zum Kyoto-Protokoll, was sind die wesentlichen Regelungen und: Was hat das Kyoto-Protokoll bisher gebracht? Eine eingehende kritische Betrachtung aus ökonomischer Sicht ist ebenso Bestandteil dieses Themas. Ausserdem soll das Pariser Abkommen von 2015/2016 einer vorläufigen kritischen Analyse unterzogen werden.

      Thema 11: Klimaschutz ist nicht zum Nulltarif zu haben. Daher stellt sich, insbesondere in demokratischen politischen Systemen die Frage, welche Zahlungsbereitschaft Menschen für Klimaschutz haben. Thema 12 soll einerseits in die Problematik der Messung solcher Zahlungsbereitschaften für Umweltgüter eimführen. Andererseits soll ein Überblick über empirische Studien zur ZB für Klimaschutzmaßnahmen gegeben werden.

      Thema 12: Viele klimapolitische Ansätze versuchen, den Klimawandel durch eine Dämpfung der Nachfrage nach fossilen Ressourcen zu begrenzen, beispielsweise durch eine Verteuerung fossiler Brennstoffe mit Hilfe von Ökosteuern. 2008 irritierte der deutsche Ökonom Hans-Werner Sinn mit der Aussage, dass solche Politiken letztlich wirkungslos bleiben müssten (sog. grünes Parodoxon), da eine Besteuerung lediglich den Nutzungszeitpunkt, nicht aber die Nutzung fossiler Brennstoffe überhaupt beeinflusse. Thema 12 soll das grüne Paradoxon diskutieren.

      Thema 13: Die sog. Energiewende der Bundesregierung stellt einen wesentlichen Teil der nationalen Klimaschutzanstrengungen dar. Thema 13 soll sich kritisch mit der Energiewende, ihrer konkreten Förderpolitik und den damit verbundenen Kosten auseinandersetzen.

      Thema 14: In den 80er Jahren erregten Meldungen über das sog. Ozonloch die Öffentlichkeit. Im Gegensatz zum Klimaproblem gelang es der Staatengemeinschaft dort relativ schnell, zu einem effektiven internationalen Abkommen zu gelangen, dem Montrealer Protokoll. Was ist das Ozonloch? Welche Anreizprobleme ergeben sich aus ökonomischer Sicht? Warum war „Montreal“ ein Erfolg der internationalen Umweltpolitik, während wir beim Klimaproblem immer noch auf den Durchbruch warten? Diese und andere Fragen sollen im Rahmen von Thema 12 bearbeitet werden.

      Thema 15: Die Fischbestände in den Weltmeeren sind aus ökonomischer Sicht ein sog. Allmendegut. Was sind Allmendegüter? Welche Anreizprobleme ergeben sich bei ihrer Nutzung? Warum werden die Weltmeere systematisch überfischt? Welche Lösungsmöglichkeiten für das Problem der Überfischung gibt es?

      Thema 16: Zentral für die Lösung internationaler Umweltprobleme ist die freiwillige Kooperation der Akteure. Das Phänomen freiwilliger Kooperation ist extensiv von der experimentellen Wirtschaftsforschung untersucht worden. Thema 16 soll überblicksartig den Stand der Forschung wiedergeben.

      Literaturhinweise

       

      LITERATUR SEMINAR UMWELTPOLITIK

       

      Thema 1: Externe Effekte und Coasetheorem

      Beide Themen werden in jedem einführender Lehrbuch zur Umweltökonomie ausführlich behandelt, z.B. in:

      ·         Endres, A. (2007): Umweltökonomie, 3. Aufl., Stuttgart

      ·         Sturm, B. und C. Vogt (2011): Umweltökonomik. Eine anwendungsorientierte Einführung, Heidelberg et al.

      ·         Weimann, J.: Umweltökonomik. Eine theorieorientierte Einführung, 3. Aufl., Heidelberg et al.

      Hilfreich kann aber auch ein Blick in das Originalpaper von Coase sein:

      ·         Coase, R.H. (1960): The Problem of Social Cost, Journal of Law and Economics 3, p. 1-44.

      Thema 2: Externe Kosten des Straßenverkehrs

      ·         Schreyer, C., M. Maibach, D. Sutter, C. Doll und P. Bickel (2007): Externe Kosten des Verkehrs in Deutschland, Zürich, INFRAS.

      ·         Puls, T. (2009): Externe Kosten am Beispiel des deutschen Straßenverkehrs, Köln, IW Analysen Nr. 53.

      ·         Nash, C. et al. (2003): Unification of Accounts and Marginal Costs for Transport Efficiency (UNITE), final report for publication, Leeds, IST, University of Leeds.

      Themen 3, 4 und 5: Öffentliche Güter/soz. Dilemmata, Pigousteuer, Emissionsrechtehandel:

      ·         Endres, A. (2007): Umweltökonomie, 3. Aufl., Stuttgart

      ·         Sturm, B. und C. Vogt (2011): Umweltökonomik. Eine anwendungsorientierte Einführung, Heidelberg et al.

      ·         Weimann, J.: Umweltökonomik. Eine theorieorientierte Einführung, 3. Aufl., Heidelberg et al.

      Thema 6: Pigousteuer in der Praxis: ÖSR in Deutschland

      ·         Böhringer, C. und R. Schwager (2003): Die Ökologische Steuerreform in Deutschland – ein umweltpolitisches Feigenblatt, Perspektiven der Wirtschaftspolitik 4, 211-222.

      ·         Gottfried, P. und W. Wiegard (1995): Wunderwaffe Ökosteuern?, Wirtschafts­wissenschaftliches Studium (WiSt) 24, 500-507.

      Thema 7: Emissionsrechte in der Praxis: Das EU-Emissions Trading_System

      ·         Sturm, B. und C. Vogt (2011): Umweltökonomik. Eine anwendungsorientierte Einführung, Heidelberg et al.

      ·         Knopf, B. et al. (2014): The European Emissions Trading System (EU ETS): ex-post analysis, the market stability reserve, and options for a comprehensive reform, Fondazione Eni Enrico Mattei, Nota di Lavoro 79.2014, Milan

      Thema 8: Klimawandel: Naturwissenschaftliche Hintergründe

      ·         Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), Fourth Assessment Report, Genf, 2007

      ·         Graßl, Hartmut, 1999, Wetterwende, Frankfurt, New York, Campus

      ·         Rahmstorf, Stefan, Schellnhuber, H.J., 2007, Der Klimawandel, 5. Auflage, C.H. Beck, München

      ·         Sturm, B. und C. Vogt, 2011, Umweltökonomik: Eine anwendungsorientierte Einführung, Heidelberg et al.

      Thema 9: Kosten des Klimawandels

      ·         Stern Review: The Economics of Climate Change, 2006,  http://www.hm-treasury.gov.uk/stern_review_report.htm

      ·         Nordhaus, William D., 1992, The DICE-Model: Background and Structure of an Dynamic Integrated Climate-Economy model of the Economics of Global Warmin,  http://ideas.repec.org/p/cwl/cwldpp/1009.html

      ·         Tol, R. (2014), Climate Economics. Economic Analysis of Climate, Climate Change and Climate Policy, Edward Elgar: Cheltenham, U.K.

      ·         Sturm, B. und C. Vogt, 2011, Umweltökonomik: Eine anwendungsorientierte Einführung, Heidelberg et al.

      Thema 10: Kyoto Protokoll und Pariser Abkommen

      ·         Böhringer, C., Vogt, C.: "Economic and Environmental Impacts of the Kyoto Protocol", Canadian Journal of Economics 36(2), 2003, 475-494.

      ·         Böhringer, C., Vogt, C.:  "The Dismantling of a Breakthrough: The Kyoto Protocol as Symbolic Policy", European Journal of Political Economy 20(3), 2004, 597-617.

      ·         Sturm, B. und C. Vogt, 2011, Umweltökonomik: Eine anwendungsorientierte Einführung, Heidelberg et al.

      ·         Oberthür, S. und H. E. Ott, 1999, The Kyoto Protocol. International Climate Policy for the 21st Century, Heidelberg et al.

      ·         Spash, C.L. (2016), The Paris Agreement to Ignore Reality, discussion paper, Wirtschaftsuniversität Wien

      ·         Brauers, H., Richter, P. M. (2016): The Paris Climate Agreement: Is it sufficient to limit climate change?, DIW Roundup: Politik im Fokus, No. 91, Berlin

      Thema 11. Zahlungsbereitschaft für Klimaschutz

      ·         Löschel, A., Sturm, B. and C. Vogt (2013), The demand for climate protection - Empirical evidence from Germany, Economics Letters (118), pp 415-418

      ·         sowie die darin zitierte Literatur

      Thema 12: Klimapolitik aus dem Blickwinkel der Ressourcenökonomie: Das grüne Paradoxon

      ·         Sinn, H.-W. (2012): Das grüne Paradoxon. Plädoyer für eine illusionsfreie Klimapolitik, Berlin

      Thema 13: Kosten der Energiewende

      ·         Frondel, M. et al. (2012): Marktwirtschaftliche Energiewende: Ein Wettbewerbsrahmen für die Stromversorgung mit alternativen Technologien, Projektbericht für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (ISM), Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, Essen

      ·         Frondel, M. et al. (2014): „Grüner“ Strom gleich guter Strom? Warum Solarförderung ein teurer Irrtum ist, RWI Positionen 57, Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung, Essen

      Thema 14: Die Ozonproblematik und das Montrealer Protokoll

      ·         Barrett, S. (2003): Environment and Statecraft. The Strategy of Environmental Treaty-making, Oxford University Press, Oxford et al.

      Thema 15: Allmendegüter am Beispiel der Überfischung: Theorie und empirische Evidenz

      ·         Hardin, Garrit, 1968, The Tragedy of the Commons, Science 162, S.1243-1248

      ·         Ostrom, Elinor, 1990, Governing the Commons. The Evolution of Institutions for Collective Action, Cambridge, Cambridge University Press

      ·         Ostrom Elinor, 1999, Die Verfassung der Allmende: jenseits von Staat und Markt, Tübingen, Mohr Siebeck


      Kapitalmarkttheorie und Institutionenökonomik

      Die Vorlesung behandelt Fundamente der Kapitalmarkttheorie (KMT) sowie der neuen Institutionenökonomik (IÖK). Im Bereich KMT werden entscheidungstheoretische Grundlagen (Erwartungsnutzentheorie von von-Neuumann/Morgenstern) sowie Grundbegriffe der Entscheidung bei Risiko behandelt, insbesondere kardinale Nutzenfunktionen, Risikopräferenzen und Risikoprämien. Anschließend wird das klassische Portfolioselektionsmodell von Markowitz erläutert, welches um die Tobin'sche two-fund-separation erweitert wird, was dann die Grundlage für Herleitung und Diskussion des Capital Asset Pricing Models (CAPM) bildet.

      Im Bereich IÖK wird das Principal-Agent Problem am klassischen Beispiel der Trennung von Eigentum und Kontrolle in Kapitalgesellschaften (Jensen und Meckling 1976) diskutiert.

      Literatur:

      Copeland, T.E.,  Weston, J.F., K. Shastri (2007), Finanzierungstheorie und Unternehmenspolitik, 4. erw. und akt. Auflage, Pearson, München

      Jensen, M.C., Meckliing, W.H. (1976), Theory of the Firm: Managerial Behavior, Agency Costs and Ownership Structure, Journal of Financial Economics Vol. 3(4), pp 305-360


      Sozialpolitik

      Das Ergänzungsseminar Sozialpolitik gliedert sich inhaltlich in drei Bereiche: Im ersten Block der Veranstaltung werden grundlegende Anreizprobleme und Reformoptionen im Bereich der sozialen Grundsicherung ("Hartz IV") diskutiert. Der zweite Block thematisiert grundlegende und aktuelle Probleme der gesetzlichen Rentenversicherung. Der dritte Block schließlich umfasst Probleme der ökonomischen Ungleichheit.

      Die Themen im Einzelnen:

      Themenblock A: Probleme der sozialen Grundsicherung

      Thema 1: Strukturelle Arbeitslosigkeit

      Das Thema Struk. Arbeitslosigkeit bildet den Problemhintergrund für den gesamten Themenblock A. Es sollen die unterschiedlichen Arten von Arbeitslosigkeit erklärt und gegeneinander abgegrenzt werden. Außerdem soll das quantitative Ausmaß struktureller Arbeitslosigkeit in der OECD-Ländern, insbesondere in Deutschlang referiert werden. Dabei soll auch geklärt werden, wie sich strukturelle Arbeitslosigkeit überhaupt empirisch messen lässt, hier ist das Konzept der Beveridge-Kurve sehr hilfreich.

       

      Thema 2: Ursachen struktureller Arbeitslosigkeit

      Thema 2 soll sich den verschiedenen denkbaren Ursachen struktureller Arbeitslosigkeit widmen. Dabei soll insbesondere auf die institutionelle Arbeitslosigkeit eingegangen werden. In diesem Kontext soll das deutsche System der sozialen Grundsicherung in Grundzügen dargestellt werden (ALGII) und einer kritischen ökonomischen Analyse hinsichtlich der Anreizwirkungen auf dem Arbeitsmarkt unterzogen werden. Es soll deutlich werden, inwiefern die Konstruktion des ALG II zur Entstehung und Verfestigung einer Armutsfalle führt.

       

      Thema 3: Reform der sozialen Grundsicherung: Aktivierende Sozialhilfe

      Die deutsche Grundsicherung ist von ökonomischer Seite einer teils vernichtenden Kritik unterzogen worden (vgl. Thema2). Basierend auf dieser Kritik sind verschiedene Vorschläge zur Reform des Grundsicherungssystems vorgestellt worden. Ein prominenter Vorschlag ist die sog. Aktivierende Sozialhilfe des Ifo-Instituts. Die Konstruktion des Ifo-Modells soll dargestellt und hinsichtlich seiner ökonomischen Wirkungen analysiert werden. Einerseits soll klar werden, welche Effekte auf dem Arbeitsmarkt im Bereich geringqualifizierter Arbeit zu erwarten wären (dabei soll auf den Rechtsstand VOR Einführung des Mindestlohns eingegangen werden). Andererseits sollen auch die fiskalischen Effekte dargestellt werden. Das Ifo_Modell ist selbst kritisiert worden. Diese Kritik kann im Rahmen von Thema 3 ebenfalls thematisiert werden.

       

      Thema 4: Reform der Grundsicherung: Magdeburger Alternative

      Wie das Ifo-Modell, so stellt auch die sog. Magdeburger Alternative (MA) ein sog. Kombilohnmodell dar. Die Konstruktion der Magdeburger Alternative soll dargestellt und hinsichtlich ihrer ökonomischen Wirkungen analysiert werden. Einerseits soll klar werden, welche Effekte auf dem Arbeitsmarkt im Bereich geringqualifizierter Arbeit zu erwarten wären. Andererseits sollen auch die fiskalischen Effekte dargestellt werden. Die MA ist selbst kritisiert worden. Diese Kritik kann im Rahmen von Thema 4 ebenfalls thematisiert werden.

       

       

      Thema 5: Die Idee einer negativen Einkommensteuer

      Bereits in den 60er Jahren schlug der US-Ökonom Milton Friedman eine negative Einkommensteuer zur sozialen Grundsicherung vor. Die Konstruktionsweise und die Anreizwirkungen einer solchen Steuer insbesondere auf dem Arbeitsmarkt sollen dargestellt und diskutiert werden.

       

      Thema 6: Bedingungsloses Grundeinkommen – das Althaus Modell

      Seit etwa zwei Jahrzehnten wird nicht nur in wissenschaftlichen Kreisen das Konzept eines bedingungslosen Grundeinkommens diskutiert. Das Modell des ehemaligen thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus (CDU) darf dabei als eines der elaboriertesten gelten. Das Althaus-Modell soll in seinen Grundzügen erläutert und einer kritischen Diskussion unterzogen werden. Insbesondere auch die fiskalischen Effekte einer solchen radikalen Reform des Grundsicherungssystems sollen diskutiert werden.

       

      Themenblock 2: Probleme der Alterssicherung

       

      Thema 7: Die Deutsche Rentenversicherung (DRV) – Funktionsweise und bisherige Entwicklung

      Die Alterssicherungssysteme vieler Industrieländer stehen vor gewaltigen Herausforderungen, die im Themenblock 2 des Seminars diskutiert werden sollen. Dabei soll Thema 7 zunächst den Aufbau und die bisherige Entwicklung des deutschen Rentensystems darstellen. Insbesondere sollen die Probleme im Hinblick auf den demographischen Wandel diskutiert werden.

       

      Thema 8: Umlage- und Kapitaldeckungsverfahren

      Grundsätzlich stehen zwei alternative Formen zur Organisation eines Alterssicherungssystems bereit: Das Umlage- sowie das Kapitaldeckungsverfahren. Beide Organisationsformen sollen dargestellt und hinsichtlich ihrer jeweiligen Vor- und Nachteile diskutiert werden.

       

      Thema 9: Reformoptionen in der DRV: Das schwedische Modell

      Thema 9 soll zunächst die Erkenntnisse aus Themen 7/8 aufgreifen und klar machen, welche (bescheidenen) Möglichkeiten im Rahmen des deutschen Umlagesystems zur Beeinflussung der zentralen Parameter unserer Alterssicherung (Rentenniveau, Beitragssatz) bestehen. Eine weitere Möglichkeit, die Finanzierungsprobleme der DRV abzumildern wäre, in ein sog. Teilkapitalgedecktes Rentensystem einzusteigen – wie Schweden es vorgemacht hat. Das schwedische Modell soll dargestellt und hinsichtlich seiner Vor- und Nachteile diskutiert werden.

       

      Themenblock 3: Ungleichheit

      Thema 10: Ökonomische Ungleichheit – eine aktuelle Bestandsaufnahme

      Die ökonomische Ungleichheit hat in den letzten Jahren in vielen OECD-Ländern wieder signifikant zugenommen. Dieser Befund soll anhand des 2015 erschienen OECD-Berichts dargestellt werden.

       

      Thema 11: Ursachen ökonomischer Ungleichheit

      Was sind die Ursachen der wieder zunehmenden Ungleichheit? Verschiedene Thesen sind in jüngerer Zeit diskutiert worden, so u.a., inwiefern technologischer Wandel oder die sich ändernde internationale Arbeitsteilung ursächlich sein könnten. Die unterschiedlichen Ansätze sollen vorgestellt und hinsichtlich ihres empirischen Erklärungsgehalts verglichen werden.

       

      Thema 12: Ursachen ökonomischer Ungleichheit: Der Ansatz von Piketty

      Ein bedeutender Erklärungsansatz stammt von dem französischen Ökonomen Thomas Piketty, der in seinem Buch „Das Kapital im 21 .Jahrhundert“ eine wachstumstheoretische  Erklärung für das Phänomen wachsender Ungleichheit vorschlägt. Pikettys Erklärungsansatz soll in Grundzügen erläutert werden.

       

      Thema 13: Wirkungen ökonomischer Ungleichheit

      Mit der Zunahme ökonomischer Ungleichheit verbinden sich eine Reihe von teils unerwünschten gesellschaftlichen Auswirkungen. In Thema 13 soll schwerpunktmäßig die Beziehung zwischen Einkommensungleichheit und ungleicher Verteilung der Bildungschancen diskutiert werden.


      Environmental Policy

      ENVIRONMENTAL POLICY: TOPICS

      1. The theory of negative external effects
      2. Voluntary agreements? The Coase-theorem
      3. Environmental goods as public goods: The theory of social dilemmata
      4. Experimental Economics: Empirical evidence on social dilemma problems
      5. Instruments of environmental policy 1: The Pigouvian tax
      6. Instruments of environmental policy 2: Emissions trading
      7. Instruments in Practice 1: The eco tax reform in Germany 1999
      8. Instruments in Practice 2: The EU emissions trading system
      9. Climate change: Natural sciences background
      10. Optimal climate policy: How much climate mitigation do we need?
      11. International Environmental Policy 1: The failure of the Kyoto-Protocol
      12. International Environmental Policy 2: The Montreal Protocol
      13. International Environmental Policy 3: The Paris Agreement – a critical assessment
      14. Experimental Economics: Can Ratcheting under the Paris Agreement work?
      15. International Environmental Policy 4: Overfishing – The tragedy of the commons
      16. Topics from national climate policy 1: An economic assessment of the German „Energiewende“
      17. Topics from national climate policy: The willingness to pay   for climate protection

      Zugriffsgeschützte Downloads

      Forschung (aktuelle Projekte)

      INFAIRCOM

      INCENTIVES, FAIRNESS AND COMPLIANCE IN INTERNATIONAL ENVIRONMENTAL AGREEMENTS

      Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

      Projektträger: Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt, Bonn

      Projektkoordinator: Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim (ZEW) GmbH

      Projektverbund: Hochschule Bochum, Hochschule für Wirtschafts, Technik und Kultur (HTWK) Leipzig, Institut für Ökologische Raumforschung (IÖR) Dresden, Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim GmbH

      Projektleitung Bochum: Prof. Dr. Carla J. Vogt, Hochschule Bochum

      Projektlaufzeit: 01.12.2018 - 31.11.2021

      Link zur Projekt-Homepage:

      folgt noch


      Forschung (abgeschlossene Projekte)

      FAIRPAYCLIM

      Fairness Concerns and the willingness to pay for the global public good climate protection

      Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

      Projektträger: Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt, Bonn

      Projektkoordinatorin: Prof. Dr. Carla J. Vogt, Hochschule Bochum

      Projektteam: Prof. Dr. Carla J. Vogt, Hochschule Bochum, Jana Sachno, M.Sc., Hochschule Bochum, Prof. Dr. Bodo Sturm, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig, Reinhard Uehleke, HTWK Leipzig

      Projektlaufzeit: 01.11.2011 - 31.10.2014

      Link zur Projekt-Homepage:

      fww.htwk-leipzig.de/forschung-und-kooperation/regional-und-umweltoekonomik/fairpayclim/


      EFFEFF

      Entscheidungskriterien für effiziente F&E Förderstrategien - Innovationsökonomische Grundlagen und praktische Anwendung für neue Energietechnologien

      F&E-Politik im Bereich Energie leitet sich direkt aus den von der Politik gesetzten energiepolitischen Rahmenbedingungen ab, die sich an den Zielsetzungen einer ausreichenden Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit sowie Wirtschaftlichkeit orientiert. Forschung und Entwicklung leistet darüber hinaus einen Beitrag, um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Technologieprodukte zu erhalten und stärkt somit den Technologie- und Wirtschaftsstandort Deutschland. Ausgangspunkt für die bislang praktizierte F&E-Förderpolitik im Energiebereich bilden F&E-Schwerpunkte, die mit Akteuren aus Politik, Industrie und Forschung identifiziert und festgelegt wurden. Die ausgewählten Schwerpunkte wurden i.d.R. in Form von Energieforschungsprogrammen programmatisch verankert. Um Kontinuität zu gewährleisten, ziehen sich F&E-Schwerpunkte mitunter durch mehrere Forschungsprogramme, da einerseits der zeitliche Verlauf und Erfolg von F&E-Arbeiten in der Regel nicht exakt vorhergesagt werden kann und andererseits Forschung oftmals einen Langfristcharakter besitzt. In vielen Fällen führte die praktizierte Vorgehensweise zum gewünschten Erfolg, indem mit dem Einsatz von F&E-Mitteln Technologiesprünge ermöglicht bzw. Technologien zum Durchbruch verholfen werden konnte. In einigen Fällen stellten sich die erhofften Wirkungen trotz intensiver Förderung nicht oder nur unzureichend ein. Hierbei ist jedoch zu sehen, dass die Erfolgsaussichten des Einsatzes von F&E-Mitteln immanent mit Risiken behaftet sind, da u. a. Ergebnisse und Verlauf von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Detail nicht vorhersehbar und planbar sind. Vor dem Hintergrund knapper werdender Finanzressourcen ist anzustreben, dass der Einsatz von F&E-Mitteln zukünftig effizienter gestaltet wird. Hierbei stellt sich die Frage, wie die seit vielen Jahren praktizierte F&E-Mittelvergabe bzw. Auswahl von F&E-Schwerpunkten optimaler gestaltet werden kann. Hierzu sollte das EDUARD-Projekt einen Beitrag leisten. Ziel war es, die Erfolgswahrscheinlichkeit des F&E-Mitteleinsatzes zu erhöhen. Ausgehend von der bisherigen F&E-Förderpraxis und den dort über viele Jahre gewonnenen Erkenntnissen, wurden aus den empirischen Beobachtungen abgeleite Konzepte und Erklärungsansätze dargestellt. Zudem wurde basierend auf den vorliegenden Beobachtungen ein Kriterienkatalog erarbeitet, der für die Evaluierung und Auswahl von Förderschwerpunkten eingesetzt wurde. Die Zusammenstellung von Konzepten und Kriterien diente als Basis für eine Checkliste, die in der zweiten Projektphase auf konkrete Technologien angewendet wurde.

      Auftraggeber

      Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit , DE

      Projektzeitraum

      01.01.2005 - 31.12.2006

      Projektteam

      Dr. Tim Hoffmann (Leitung)
      Dr. Peter Markewitz
      Dr. Ulf Moslener
      Dr. Klaus Rennings
      Dr. Stefan Vögele

      Prof. Dr. Carla J. Vogt

      Kooperationspartner

      Forschungszentrum Jülich, Programmgruppe Systemforschung und technologische Entwicklung, Jülich, DE


      INKLIM

      Integriertes Klimaschutzprogramm Hessen 2012

      Der Synthesebericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) hat 2001 festgestellt, dass ein anthropogener Klimawandel zu beobachten ist. Die erwartete mittlere globale Temperaturerhöhung von 1,4 C bis 5,8 C hätte weitreichende Auswirkungen auf Landwirtschaft, Landnutzung, Infrastruktur, Gesundheitsschutz und Biodiversität. Im Mai 2002 ratifizierten die EU und der Deutsche Bundestag das Kyoto-Protokoll. Die Bundesregierung hat ein umfangreiches Klimaschutzprogramm aufgelegt, um bis 2012 die Emission von Treibhausgasen um 21 % gegenüber 1990 zu senken.Vor diesem Hintergrund soll das INTEGRIERTE KLIMASCHUTZPROGRAMM HESSEN 2012 (INKLIM) die fachliche Grundlagenplanung für die Zeit bis 2010/2012 sicherstellen. INKLIM 2012 soll analog zu anderen Bundesländern pragmatische Ziele für einen hessischen Beitrag zur Erfüllung der Klimaschutzziele benennen. Es ist insbesondere abzustellen auf Vermeidungspotenziale sowie Anpassungsmaßnahmen in Folge des Klimawandels in Hessen unter Kostengesichtspunkten und im Hinblick auf Umsetzungsspielräume eines Bundeslandes.

      Auftraggeber

      Hessisches Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz , Wiesbaden , DE

      Projektzeitraum

      01.10.2004 - 31.12.2005

      Projektteam

      Prof. Dr. Andreas Löschel (Leitung)
      Prof. Dr. Christoph Böhringer
      Dr. Tim Hoffmann
      Dr. Henrike Koschel
      Dr. Ulf Moslener
      Prof. Dr. Bodo Sturm
      Prof. Dr. Carla J. Vogt

      Kooperationspartner

      Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER), Universität Stuttgart, Stuttgart, DE
      Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung, Karlsruhe, DE
      Institut für Energie- und Umweltforschung, Heidelberg, DE
      Institut für Solare Energieversorgungstechnik e.V., Kassel, DE
      Institut Wohnen und Umwelt GmbH, Darmstadt, DE
      Zentrum für integrierte Verkehrssysteme GmbH, Darmstadt, DE


      FINANZMARKTINSTRUMENTE

      Finanzmarktinstrumente in der Umweltpolitik

      Auf Märkten für Emissionsrechte treten bisweilen erhebliche Preisschwankungen auf. In der Vergangenheit hat sich das beispielsweise am US-amerikanischen Regional Clean Air Incentives Market (RECLAIM) für NOx Emissionsrechte gezeigt. Mit verursacht durch die Energiekrise in Kalifornien im Herbst 2000 schoss der Preisindex innerhalb einiger Monate von wenigen tausend auf über 90.000 Dollar nach oben. Unter den vielfältigen Gründen für starke Schwankungen der Emissionspreise nehmen politische oder regulatorische Eingriffe eine Sonderstellung ein, insbesondere, wenn sie das institutionelle Design der Emissionsmärkte direkt betreffen. Dies gilt ebenso für die noch jungen Kohlendioxydmärkte innerhalb der EU oder auch für den globalen Markt im Rahmen des Kyoto-Protokolls. In der Folge des europaweiten Emissionshandels sind über 10.000 Unternehmen zu Besitzern dieser neuen Wertpapiere geworden. Sie sind damit gezwungen, sich den mit diesem Besitz verbundenen Herausforderungen zu stellen. In vielen Fällen entsteht die Notwendigkeit, sich gegen starke Kursschwankungen abzusichern. Es war das Hauptziel dieses Projektes, zu untersuchen, worin sich die Märkte für Emissionszertifikate von anderen organisierten Märkten (Aktien, Finanzderivate, Strom, etc.) unterscheiden, welche Rolle Finanzmarktinstrumente in diesem Zusammenhang spielen können (z.B. Risikoabsicherung), und ob und wie sie sich nutzen lassen um die Emissionsmärkte sinnvoll zu vervollständigen. Die Studie sollte sich dabei auf Emissionszertifikate für CO2, NOx und evtl. auch SO2 konzentrieren.Das Verstärkungsfondsprojekt wurde im Verbund vom FB Finanzmärkte zusammen mit dem FB Umwelt bearbeitet.

      Projektzeitraum

      01.07.2005 - 30.04.2006

      Kontakt

      Dr. Ulf Moslener

      Projektteam

      Dr. Ulf Moslener (Leitung)
      Dorota Bayer
      Dr. Mariela Borell
      Dr. Michael Schröder
      Prof. Dr. Carla J. Vogt

      Bereiche

      Internationale Finanzmärkte und Finanzmanagement · Umwelt- und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement


      NEUE REGIONENÖKONOMIK

      Neue Regionenökonomik

      Die Arbeitsgruppe, an der alle Forschungsbereichedes ZEW beteiligt waren, beschäftigte sich mit der Weiterentwicklung der traditionellen Regionalforschung zu der so genannten Neuen Regionenökonomik (New Economic Geography). Trotz starker Bezügezu früheren Arbeiten auf diesem Gebietzeichnet sich die Anfang der Neunzigerjahrewieder stärker in das Zentrum gerückte Regionenökonomikdurch eine Reihe von methodischenErweiterungen aus:

      • Integration der Industrie- und Arbeitsmarktökonomik,
      • Einbeziehung von Wachstums- und Außenhandelstheorien,
      • mikroökonomische Fundierung der Standortentscheidung auch von Mehrbetriebsunternehmen,
      • Beachtung von Informations- und Transaktionskosten.

      Hierdurch eröffnen sich weit reichende Ansätzezur Erklärung von asymmetrischen Regionalentwicklungen,Clusterbildungen und des Wettbewerbs von Regionen um Unternehmen, Arbeitsplätze und Arbeitskräfte.Die Arbeitsgruppe untersuchte, inwieweit diese theoretischen Erweiterungen in Arbeiten des ZEW einfließen können und erarbeitete konkrete Projektideen, die teilweise auf bestehende Arbeiten zurückgreifen und nundie regionalen Aspekte in den Vordergrund stellen. Von Bedeutung sind dabei auch mögliche Querverbindungen zur Digital Economy.Die Weiterentwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologien sind wegen der Veränderung der räumlichen Transaktionskosten für regionale Entwicklungenvon wachsender Bedeutung.

      Projektzeitraum

      01.03.2000 - 30.11.2000

      Projektteam

      Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Franz (Leitung)
      Dr. Herbert Buscher
      Prof. Dr. Thiess Büttner
      Dr. Max Keilbach
      Dr. Christian Rammer
      Dr. Klaus Rennings
      Andreas Rohde
      Dr. Claudia Stirböck
      Prof. Dr. CarLA j: Vogt

      Bereiche

      Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik · Umwelt- und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement · Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft · Internationale Finanzmärkte und Finanzmanagement · Arbeitsmärkte und Personalmanagement


      INTERNATIONALE KLIMAVERHANDLUNGEN (DFG-PROJEKT I)

      Internationale Klimaverhandlungen unter dem Einfluss ihrer Institutionalisierung und nationaler Eigeninteressen

      Im Rahmen des Projektes wurde die Institutionalisierung multilateraler Umweltabkommen untersucht. Anhand spieltheoretischer Analysen der internationalen Klimaverhandlungen sollten die Verhandlungsergebnisse durch die jeweiligen nationalen Eigeninteressen erklärt werden. Ausgangspunkt der Arbeiten war die Charakterisierung von Klimaschutz als globalemöffentlichen Gut. Im Unterschied zu nationalen öffentlichen Gütern existiert auf internationaler Ebene keinerlei übergeordnete staatliche Instanz, die das gewünschte kooperative Verhalten der Staaten erzwingen könnte. Folgerichtig kann Kooperation souveräner Staaten nur auf rein freiwilliger Basis erfolgen. Dies stellt eine wesentliche Verschärfung des ohnehin gravierenden Anreizproblems bei öffentlichen Gütern dar. In den neunziger Jahren wurde im Rahmen von zweistufigen Koalitionsspielen versucht, freiwillige Kooperation zu generieren. Auf der Grundlage neoklassischer Standardannahmen kommen diese Modelle jedoch ebenfalls zu eher pessimistischen Prognosen bezüglich der Chancen internationaler Kooperation. Das DFG-Forschungsprojekt ging nun von der Hypothese aus, dass sich bestimmte gesellschaftliche Gruppen in den einzelnen Ländern auch an Fairnesskriterien (z.B. Pro-Kopf-Emissionen, prozentuale Vermeidungsanstrengungen etc.) orientieren. So ist die Rolle von Fairness-Argumenten für die klimapolitische Diskussion insbesondere im Hinblick auf die Lastenverteilung zwischen Industrie- und Entwicklungsländern evident. Aufgrund ihres Wiederwahlinteresses werden also Regierungen neben den (eng definierten) Kosten und Nutzen aus Klimapolitik solche Fairnesskriterien mit berücksichtigen. Basierend auf Equity-Präferenzen, die auch das reale Verhalten von Versuchspersonen in der experimentellen Ökonomik gut erklären können (vgl. Bolton und Ockenfels 2000), wurden im Projekt die Anreizstrukturen internationaler Klimaverhandlungen im Rahmen eines nichtkooperativen Spiels analysiert. Die theoretischen Analysen zeigten, dass bei Berücksichtigung von Fairness-Kriterien ein höheres Maß an Kooperation erklärt werden kann. Im Falle heterogener Länder konnte gezeigt werden, dass Equityorientierung ebenfalls einen kooperationsfördernden Effekt haben kann. Allerdings hängt dies u.a. stark vom Typ der Equitypräferenzen ab. In der dritten Phase des Projektes ging es vor allem um die Frage, inwiefern die theoretisch abgeleiteten Ergebnisse empirische Relevanz beanspruchen können. Zu diesem Zweck wurde eine weltweite Befragung unter Teilnehmern des klimapolitischen Verhandlungsprozesses durchgeführt. Dabei zeigte sich u.a., dass Gerechtigkeitsaspekte tatsächlich als sehr wichtig in internationalen Klimaverhandlungen angesehen werden sowie dass die sog. "polluter-pays"-Regel und die begleitende "poor losers"-Regel die am weitesten akzeptierten Fairness-Regeln sind.

      Ausgewählte Publikationen

      Beiträge in referierten Fachzeitschriften

      Böhringer, C. und C. Vogt (2003), Düstere Perspektiven für den Klimaschutz, Perspektiven der Wirtschaftspolitik 4(1), 85-106.

      Lange, A. und C. Vogt (2003), Cooperation in International Environmental Negotiations due to a Preference for Equity, Journal of Public Economics 87, 2049–2067.

      Böhringer, C. und C. Vogt (2001), Internationaler Klimaschutz: Nicht mehr als symbolische Politik?, Aussenwirtschaft 56 (II), 139-155.

      Discussion Papers und Working Papers

      Lange, A., C. Vogt und A. Ziegler (2006), On the Importance of Equity in International Climate Policy: An Empirical Analysis, ZEW Discussion Paper No. 06-042, Mannheim. Download

      Lange, A. (2002), Heterogeneous International Agreements - If per capita emission levels matter, NOTA DI LAVORO 102.2002, Milan. Download

      Böhringer, C. und C. Vogt (2002), Rio - 10 Years After: A Critical Appraisal of Climate Policy, ZEW Discussion Paper No. 02-09, Mannheim. Download

      Böhringer, C. und C. Vogt (2002), Dismantling of a Breakthrough: The Kyoto Protocol - Just Symbolic Policy!, ZEW Discussion Paper No. 02-25, Mannheim. Download

      Auftraggeber

      Deutsche Forschungsgemeinschaft , Bonn , DE

      Projektzeitraum

      01.03.2000 - 28.02.2005

      Kontakt

      Prof. Dr. Carla J. Vogt

      Projektteam

      Prof. Dr. Christoph Böhringer (Leitung)
      Prof. Dr. Andreas Lange
      Prof. Dr. Carla J. Vogt
      Prof. Dr. Andreas Ziegler


      RESSOURCE WASSER

      Bewirtschaftung der Ressource Wasser

      Steigender Wasserverbrauch und sinkende Wasserqualität stellen die Menschen vor neue Herausforderungen; im neuen Jahrtausend wird die Versorgung mit Wasser ausreichender Menge und Güte auf jeder politischen Agenda zu finden sein. Im Projekt werden die grundlegenden Probleme der nachhaltigen Nutzung von Wasserressourcen untersucht. Hierbei wurden zunächst die Charakteristika des Gutes Wasser als erneuerbare bzw. erschöpfbare Ressource und die Ursachen von quantitativer wie auch qualitativer Verknappung von Trinkwasser herausgearbeitet. Für die Problematik der gemeinsamen Nutzung von Wasser über politische Grenzen hinweg und daraus potenziell entstehender grenzüberschreitende Konflikte um die Nutzung von Grund- oder Oberflächengewässern müssen in viel stärkerem Maße als beispielsweise in der Klimapolitik geografische Gegebenheiten berücksichtigt werden. Angesichts der Frage nach der institutionellen Organisation der (lokalen) Wasserver- und Abwasserentsorgung wurde die Debatte um eine Liberalisierung bzw. Privatisierung untersucht. Analysiert werden Unterschiede zur und Gemeinsamkeiten mit dem Wassersektor zu anderen in der Vergangenheit stark regulierten Sektoren wie der Elektrizitätsversorgung und Telekommunikation.

      Projektzeitraum

      01.01.2000 - 31.12.2003

      Kontakt

      Prof. Dr. Andreas Lange
      Prof. Dr. Carla J. Vogt

      Projektteam

      Prof. Dr. Manuel Frondel
      Prof. Dr. Andreas Lange
      Prof. Dr. Carla J. Vogt


      KLIMAPOLITIK UND FAIRNESS (DFG-PROJEKT II)

      Internationale Klimapolitik und Fairnesspräferenzen: Eine experimentelle Analyse

      Das Fortsetzungsprojekt "Internationale Klimapolitik und Fairnesspräferenzen" hatte zwei Ziele. Erstens, sollte untersucht werden ob Fairnesspräferenzen von Präferenzen für Effizienz zu trennen sind. Hier wurde experimentell untersucht werden, ob es eine reine Aversion gegen Ungleichheit gibt oder ob die Ergebnisse eher von der Höhe der Gesamtauszahlung getrieben werden. Darüber hinaus wurde eine Gewichtung beider Motivationen angestrebt. Zweitens, sollte im Projekt untersucht werden, ob die Art der Einkommensentstehung im Labor und die Höhe des Einkommens Einfluss haben auf die Verteilung der Fairnesspräferenzen, d.h. ob sich Versuchspersonen anders verhalten wenn sie sich ihr Einkommen verdienen müssen als wenn sie es geschenkt bekommen (House money Effekt).

      Auftraggeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Bonn, DE

      Projektzeitraum

      01.03.2009 - 31.05.2011

      Projektteam

      Dr. Astrid Dannenberg (Leitung)

      Prof. Dr. Bodo Sturm

      Prof. Dr. Carla J. Vogt

      Prof. Dr. Joachim Weimann

      Kooperationspartner

      Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Magdeburg, DE
      Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur, Leipzig, DE

       

       


      Persönliches

      Portrait

      Vita

      1987 - 1993:
      Studium der Diplomjournalistik, Universität Dortmund

      1988 - 1993:
      Studium der Volkswirtschaftslehre, Universität Dortmund

      1990 - 1991:
      Volontariat bei den Dortmunder "Ruhr-Nachrichten"

      1993:
      Diplom Vwl, Universität Dortmund

      1994:
      Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Seminar für Wirtschafts- und Finanzpolitik der Ruhr-Universität Bochum (Prof. Dr. J. Weimann)

      1995 - 2000:
      Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik der Otto-von Guericke-Universität Magdeburg (Prof. Dr. J. Weimann)

      2001:
      Promotion zur Dr. rer. pol. (summa cum laude), Thema der Dissertation: Kooperation im Gefangenen Dilemma durch endogenes Lernen

      2001 - 2002:
      Dozentin für VWL, Berufsakademie Mannheim

      2002 - 2006:
      Lehrbeauftragte für VWL, Hochschule Pforzheim

      2000 - 2006:
      Leiterin des Forschungsschwerpunkts internationale Umweltpolitik am Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) GmbH Mannheim

      2006 - 2009:
      Professorin für Volkswirtschaftslehre an der HTWK Leipzig

      2007:
      Habilitation an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Venia Legendi in VWL)

      seit 2009:
      Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Bochum

       

      Preise

      10/2001:
      für die beste Dissertation 2001 (verliehen durch die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Universität Magdeburg)


      Veröffentlichungen

      Referierte Veröffentlichungen

      • Vogt, C. (2016), Climate Coalition formation when players are heterogeneous and inequality averse, Environmental and Resource Economics (65), pp 33-59
      • Löschel, A., Sturm, B. and C. Vogt (2013), The demand for climate protection - Empirical evidence from Germany, Economics Letters (118), pp 415-418, dx.doi.org/10.1016/j.econlet.2012.12.007 
      • Dannenberg, A., Riechmann, T., Sturm, B. and C. Vogt (2012), Inequality Aversion and the House Money Effect, Experimental Economics (15), pp 460-484
      • Löschel, A., Sturm, B. und C. Vogt (2010), Die reale Zahlungsbereitschaft für Klimaschutz, Wirtschaftsdienst 90(11), S. 749 - 753
      • Dannenberg, A., Sturm, B. and C. Vogt (2010), Do Equity Preferences matter for Climate Negotiators, An Experimental Investigation, Environmental and Resource Economics 47(1), pp 91 - 109
      • Lange, A., Löschel, A., Vogt, C. and A. Ziegler (2010), On the self-interested use of equity in international climate negotiations, European Economic Review 54(3), pp 359 - 375
      • Lange, A., Vogt, C. and A. Ziegler (2007), On the importance of equity in international climate negotiations, Energy Economics 29, pp 545 - 562
      • Böhringer, C. and C. Vogt (2004), Dismantling of a breakthrough: the Kyoto protocol as symbolic policy, European Journal of Political Economy 20 (3), pp 597 – 617
      •  Böhringer, C. and C. Vogt (2003), Economic and environmental impacts of the Kyoto protocol, Canadian Journal of Economics, Vol. 36 (2), pp 475 – 494
      •  Böhringer, C. und C. Vogt (2003), Düstere Perspektiven für den Klimaschutz, Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Band 4, Heft 1, S. 85 – 108
      •  Lange, A. and C. Vogt (2003), Cooperation in international environmental negotiations due to a preference for equity, Journal of Public Economics, Vol. 87, pp 2049 – 2067
      •  Vogt, C., Weimann, J. and C.-L. Yang (2002), Efficient rent seeking in experiment, Public Choice 110, pp 67 – 78
      •  Böhringer, C. und C. Vogt (2001), Internationaler Klimaschutz – nicht mehr als symbolische Politik?, Aussenwirtschaft, 56 . Jahrgang, Heft II, S. 139 – 155
      • Vogt, C. (2000), The evolution of cooperation in prisoner’s dilemma with an endogenous learning mutant, Journal of Economic Behavior and Organization, Vol. 42, pp 347 – 373
      • Weimann, J., C.–L. Yang and C. Vogt (2000), An experiment on sequential rent–seeking, Journal of Economic Behavior and Organization, Vol. 41, pp 405 – 426

       

      Nicht referierte Veröffentlichungen

      •  Vogt, C. (2003), Russia's reluctance to ratify Kyoto: an economic analysis, Intereconomics, Vol. 38, no. 6, pp 346 – 349

       

      Monographien

      • Sturm, B. und C. Vogt (2018), Umweltökonomik. Eine anwendungsorientierte Einführung, 2. Aufl., Springer Gabler, Berlin et al.
      • Sturm, B. und C. Vogt (2016), Makroökonomik. Eine anwendungsorientierte Einführung, Kohlhammer, Stuttgart
      • Sturm, B. und C. Vogt (2014), Mikroökonomik. Eine anwendungsorientierte Einführung, Kohlhammer, Stuttgart
      • Sturm, B. und C. Vogt (2011), Umweltökonomik. Eine anwendungsorientierte Einführung, Springer, Heidelberg et al.
      • Vogt, C. (2008), Kooperation im Gefangenen Dilemma durch endogenes Lernen, VDM, Saarbrücken, zugl. Dissertation (2001) Univ. Magdeburg

       

      Herausgeberschaften

      •  Böhringer, C., M. Finus and C. Vogt (eds) (2002), Controlling global warming – perspectives from game theory, Economics and Public Choice, Edward Elgar, Cheltenham UK

       

      Beiträge in Sammelbänden

      •  Lange, A. und C. Vogt (2004), Institutionenentstehung am Beispiel des Kioto Protokolls, Jahrbuch des Mannheimer Zentrums für Europäische Sozialforschung (MZES), Campus, Frankfurt et al., S. 109 – 131
      •  Böhringer, C. und C. Vogt (2003), Das Kioto Protokoll: Eine Bestandsaufnahme aus ökonomischer Sicht, Jahrbuch für ökologische Ökonomik 3, Metropolis, Marburg, S. 237 – 250
      •  Vogt, C. (2002), On the political economy of international environmental agreements – theoretical considerations and empirical evidence, in: Böhringer, Christoph, Michael Finus and Carsten Vogt (eds), Controlling global warming – perspectives from game theory, Economics and Public Choice, Edward Elgar, Cheltenham UK, pp 178 –213
      •  Brosig, J., A. Mitropoulos und C. Vogt (2001), Kollektive Entscheidung, in: Berlemann, Michael (Hrsg.), Allgemeine Volkswirtschaftslehre, Oldenbourg, München, S. 385 – 403

       

      Diskussionspapiere

        • Vogt, C. (2016), Climate coalition formation when players are heterogeneous and inequality averse, discussion paper, Bochum
        • Vogt, C. (2012), Equilibrium and efficient provision of a linear public good when players are heterogeneous and inequality averse, discussion paper, Bochum
        • Löschel, A., Sturm, B. and C. Vogt (2010), The Real Demand for Climate Protection - An empirical Assessment for Germany, Mannheim, ZEW discussion paper No. 10-068
        • Dannenberg, A., Riechmann, T., Sturm, B. and C. Vogt (2010), Stability and Explanatory Power of Inequality Aversion - An Investigation of the House Money Effect, Mannheim, ZEW discussion paper No. 10-006
        • Dannenberg, A., Riechmann, T., Sturm, B. and C. Vogt (2007), Inequity Aversion and Individual Behavior in Public Good Games: An Experimental Investigation, Mannheim, ZEW discussion paper No. 07-034
        • Lange, A., Löschel, A.,, Vogt, C. and A. Ziegler (2007), On the Self-Serving Use of Equity Principles in International Climate Negotiations, Mannheim, ZEW discussion paper No. 07-25
        • Lange, A., Vogt, C. and A. Ziegler (2006), On the Importance of Equity in International Climate Policy: An Empirical Analysis, Mannheim, ZEW discussion paper No. 06-042
        • Vogt, C. (2003), Russia's reluctance on ratifying Kyoto. An economic analysis, Discussion Paper, Mannheim
        • Böhringer, C. and C. Vogt (2002), Rio – 10 years after: a critical appraisal of climate policy, ZEW discussion paper no. 02 – 09,  PDF-Datei
        • Böhringer, C. and C. Vogt (2002), Dismantling of a breakthrough: The Kyoto protocol – just symbolic policy!, ZEW Discussion Paper No. 02 – 25,  PDF-Datei
        • Lange, A. and C. Vogt (2001), Cooperation in international environmental negotiations due to a preference for equity, ZEW Discussion Paper No. 01 – 14,  PDF-Datei

        Carla Vogt
        Prof. Dr. rer. pol. Carla Vogt
        Raum: AW 1-38
        Tel.: +49 234 32 10622

        Sprechstunde:
        in der vorlesungsfreien Zeit:
        nach Vereinbarung

        WS 19/20: donnerstags, 10 bis 11 Uhr