Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Prof. Dr. rer. pol. Carla Vogt

Volkswirtschaftslehre

Ergänzungsseminare

WICHTIGER HINWEIS:

Das Seminar UMWELTPOLITIK wird im WS 19/20 nicht von mir, sondern von Dr. Stephan Sommer vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), Essen, angeboten.

Für das Seminar SOZIALPOLITIK sind die Themen nun online. Angemeldete Teilnehmer/innen senden mir bitte ab DIENSTAG, 12 Uhr eine e-mail mit den fünf meistpräferierten Themenwünschen. Die Vergabe erfolgt gemäß first in first out.

Seminaranmeldung

Für die VWL-Ergänzungsmodule wird das ONLINE ANMELDESYSTEM im Campus-Info System der HS Bochum verwendet.EINE ANMELDUNG IST AUSSCHLIEßLICH ÜBER DAS ONLINE ANMELDESYSTEM MÖGLICH.

Anderweitige Anmeldungen (mündlich, per e-mail etc…) werden nicht berücksichtigt.

Anmeldungen sind noch maximal bis zum 21. Oktober möglich.

Lehre

Volkswirtschaftslehre (MAAT)

Die Vorlesung dient der Rekapitulation fundamentaler Kenntnisse aus den Bereichen Mikro- und Makroökonomie. Im Bereich Mikro wird v.a. das Angebots-Nachfragemodell mit diversen Anwendungsmöglichkeiten diskutiert (administrierte Preise, Steuern, externe Effekte). Daneben werden Elastizitäten, ihre Interpretation und Anwendung erläutert. Im Bereich Makro werden Grundlagen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR) rekapituliert (BIP, BNE, Inflationsmessung). Im Bereich makroökonomische Theorie wird die keynesianische Konjunkturheorie mit ihren wirtschaftspolitischen Implikationen behandelt.

Literatur:

Blanchard, O., Illing, G. (2017): Makroökonomie, 7. erw. und akt. Aufl., Pearson, München

Mankiw, G., M. P. Taylor (2018), Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, 7. Auflage, Schaeffer Poeschel, Stuttgart

Pindyck, R.S., Rubinfeld, D. (2013), Mikroökonomik, 8. Aufl., Pearson, München

Sturm, B., Vogt., C. (2014): Mikroökonomik. Eine anwendungsorientierte Einführung, Kohlhammer, Stuttgart

Sturm, B., Vogt., C. (2016): Makroökonomik. Eine anwendungsorientierte Einführung, Kohlhammer, Stuttgart


Mikroökonomie

Zielgruppe: Studierende des Bachelor-Studiengangs

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende im 3. Semester des Bachelor-Studiengangs.

 

ECTS 5 Punkte

Das Modul Volkswirtschaftslehre 1 umfasst im 2. Studienjahr die Veranstaltung Mikroökonomie.

 

Gliederungsübersicht:

1. Einleitung

2. Selbstregulierung von Märkten

2.1 Angebot-Nachfragemodell

2.2 Verschiebungen von Angebot und Nachfrage

2.3 Elastizitäten der Nachfrage und des Angebots

2.4 Exkurs: Die Berechnung von Elastizitäten

2.5 Kurzfristige versus langfristige Elastizitäten

2.6 Exkurs: Die "Explosion" der Agrarrohstoffpreise

2.7 Rechnen mit Elastizitäten

2.8 Effizienz von Märkten

2.9 Administrierte Preise

2.10 Steuern im Angebot-Nachfragemodell

 

3. Marktversagen I: Unvollkommener Wettbewerb

3.1 Einleitung

3.2 Gesetz vom abnehmenden Grenzprodukt des Faktors Arbeit

3.3 Fundamente der Kostentheorie

3.4 Angebotsverhalten bei vollkommener Konkurrenz

3.5 Effizienz von Wettbewerbsmärkten: Reloaded

3.6 Monopol

3.7 Oligopol

3.7.1 Duopol

3.7.2 Verallgemeinerung auf n Firmen

3.8 Oligopolistischer Preiswettbewerb

3.9 Produktdifferenzierung: Monopolistische Konkurrenz

 

4. Marktversagen II

4.1 Externe Effekte

4.2 Exkurs: Spieltheorie

4.3 Öffentliche Güter

4.4 Asymmetrische Information

4.4.1 Adverse Selektion

4.4.2 Moral hazard

 

Literaturhinweise:

Mankiw, G., M. P. Taylor (2018), Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, 7. Auflage, Schaeffer Poeschel, Stuttgart

Pindyck, R.S., Rubinfeld, D. (2013), Mikroökonomik, 8. Aufl., Pearson, München

Sturm, B., Vogt, C. (2014), Mikroökonomik. Eine anwendungsorientierte Einführung, Kohlhammer, Stuttgart

Sturm, B., Vogt, C. (2018), Umweltökonomik. Eine anwendungsorientierte Einführung, 2. Aufl., Springer Gabler, Berlin et al.

Varian, Hal R. (2007), Grundzüge der Mikroökonomik, 7. Auflage, München


Kapitalmarkttheorie und Institutionenökonomik

Die Vorlesung behandelt Fundamente der Kapitalmarkttheorie (KMT) sowie der neuen Institutionenökonomik (IÖK). Im Bereich KMT werden entscheidungstheoretische Grundlagen (Erwartungsnutzentheorie von von-Neuumann/Morgenstern) sowie Grundbegriffe der Entscheidung bei Risiko behandelt, insbesondere kardinale Nutzenfunktionen, Risikopräferenzen und Risikoprämien. Anschließend wird das klassische Portfolioselektionsmodell von Markowitz erläutert, welches um die Tobin'sche two-fund-separation erweitert wird, was dann die Grundlage für Herleitung und Diskussion des Capital Asset Pricing Models (CAPM) bildet.

Im Bereich IÖK wird das Principal-Agent Problem am klassischen Beispiel der Trennung von Eigentum und Kontrolle in Kapitalgesellschaften (Jensen und Meckling 1976) diskutiert.

Literatur:

Copeland, T.E.,  Weston, J.F., K. Shastri (2007), Finanzierungstheorie und Unternehmenspolitik, 4. erw. und akt. Auflage, Pearson, München

Jensen, M.C., Meckliing, W.H. (1976), Theory of the Firm: Managerial Behavior, Agency Costs and Ownership Structure, Journal of Financial Economics Vol. 3(4), pp 305-360


Sozialpolitik

Das Ergänzungsseminar Sozialpolitik gliedert sich inhaltlich in drei Bereiche: Im ersten Block der Veranstaltung werden grundlegende Anreizprobleme und Reformoptionen im Bereich der sozialen Grundsicherung ("Hartz IV") diskutiert. Der zweite Block thematisiert grundlegende und aktuelle Probleme der gesetzlichen Rentenversicherung. Der dritte Block schließlich umfasst Probleme der ökonomischen Ungleichheit.

Die Themen im Einzelnen:

Teil A: Probleme der sozialen Grundsicherung

1. Strukturelle Arbeitslosigkeit und ihre Messung : NAIRU und Beveridge Kurve

2. Ursachen struktureller Arbeitslosigkeit in Deutschland: Fehlkonstruktion der sozialen Grundsicherung

3. Reform der Grundsicherung I: Bisherige Ansätze

4. Reform der Grundsicherung II: Das Ifo-Modell

5. Reform der Grundsicherung III: Magdeburger Alternative

6. Bedingungsloses Grundeinkommen: Konzeption und Probleme

 

Teil B: Probleme der gesetzlichen Rentenversicherung

7. Überblick: Entwicklung in der GRV und bisherige "Rentenreformen"

8. Organisationsformen einer RV: Umlageverfahren versus Kapitaldeckung

9. Reformoptionen der GRV: Wie kann die GRV zukunftsfähig gemacht werden?

 

Teil C: Ungleichheit

10.  Aktuelle Entwicklung der Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland und den OECD Staaten

11. Ursachen ökonomischer Ungleichheit

12. Wirkungen ökonomischer Ungleichheit

 


Zugriffsgeschützte Downloads

Forschung (aktuelle Projekte)

INFAIRCOM

INCENTIVES, FAIRNESS AND COMPLIANCE IN INTERNATIONAL ENVIRONMENTAL AGREEMENTS

Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektträger: Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt, Bonn

Projektkoordinator: Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung Mannheim (ZEW) GmbH

Projektverbund: Hochschule Bochum, Hochschule für Wirtschafts, Technik und Kultur (HTWK) Leipzig, Institut für Ökologische Raumforschung (IÖR) Dresden, Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim GmbH

Projektleitung Bochum: Prof. Dr. Carla J. Vogt, Hochschule Bochum

Projektlaufzeit: 01.12.2018 - 31.11.2021

Link zur Projekt-Homepage:

folgt noch


Forschung (abgeschlossene Projekte)

FAIRPAYCLIM

Fairness Concerns and the willingness to pay for the global public good climate protection

Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektträger: Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt, Bonn

Projektkoordinatorin: Prof. Dr. Carla J. Vogt, Hochschule Bochum

Projektteam: Prof. Dr. Carla J. Vogt, Hochschule Bochum, Jana Sachno, M.Sc., Hochschule Bochum, Prof. Dr. Bodo Sturm, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig, Reinhard Uehleke, HTWK Leipzig

Projektlaufzeit: 01.11.2011 - 31.10.2014

Link zur Projekt-Homepage:

fww.htwk-leipzig.de/forschung-und-kooperation/regional-und-umweltoekonomik/fairpayclim/


EFFEFF

Entscheidungskriterien für effiziente F&E Förderstrategien - Innovationsökonomische Grundlagen und praktische Anwendung für neue Energietechnologien

F&E-Politik im Bereich Energie leitet sich direkt aus den von der Politik gesetzten energiepolitischen Rahmenbedingungen ab, die sich an den Zielsetzungen einer ausreichenden Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit sowie Wirtschaftlichkeit orientiert. Forschung und Entwicklung leistet darüber hinaus einen Beitrag, um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Technologieprodukte zu erhalten und stärkt somit den Technologie- und Wirtschaftsstandort Deutschland. Ausgangspunkt für die bislang praktizierte F&E-Förderpolitik im Energiebereich bilden F&E-Schwerpunkte, die mit Akteuren aus Politik, Industrie und Forschung identifiziert und festgelegt wurden. Die ausgewählten Schwerpunkte wurden i.d.R. in Form von Energieforschungsprogrammen programmatisch verankert. Um Kontinuität zu gewährleisten, ziehen sich F&E-Schwerpunkte mitunter durch mehrere Forschungsprogramme, da einerseits der zeitliche Verlauf und Erfolg von F&E-Arbeiten in der Regel nicht exakt vorhergesagt werden kann und andererseits Forschung oftmals einen Langfristcharakter besitzt. In vielen Fällen führte die praktizierte Vorgehensweise zum gewünschten Erfolg, indem mit dem Einsatz von F&E-Mitteln Technologiesprünge ermöglicht bzw. Technologien zum Durchbruch verholfen werden konnte. In einigen Fällen stellten sich die erhofften Wirkungen trotz intensiver Förderung nicht oder nur unzureichend ein. Hierbei ist jedoch zu sehen, dass die Erfolgsaussichten des Einsatzes von F&E-Mitteln immanent mit Risiken behaftet sind, da u. a. Ergebnisse und Verlauf von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Detail nicht vorhersehbar und planbar sind. Vor dem Hintergrund knapper werdender Finanzressourcen ist anzustreben, dass der Einsatz von F&E-Mitteln zukünftig effizienter gestaltet wird. Hierbei stellt sich die Frage, wie die seit vielen Jahren praktizierte F&E-Mittelvergabe bzw. Auswahl von F&E-Schwerpunkten optimaler gestaltet werden kann. Hierzu sollte das EDUARD-Projekt einen Beitrag leisten. Ziel war es, die Erfolgswahrscheinlichkeit des F&E-Mitteleinsatzes zu erhöhen. Ausgehend von der bisherigen F&E-Förderpraxis und den dort über viele Jahre gewonnenen Erkenntnissen, wurden aus den empirischen Beobachtungen abgeleite Konzepte und Erklärungsansätze dargestellt. Zudem wurde basierend auf den vorliegenden Beobachtungen ein Kriterienkatalog erarbeitet, der für die Evaluierung und Auswahl von Förderschwerpunkten eingesetzt wurde. Die Zusammenstellung von Konzepten und Kriterien diente als Basis für eine Checkliste, die in der zweiten Projektphase auf konkrete Technologien angewendet wurde.

Auftraggeber

Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit , DE

Projektzeitraum

01.01.2005 - 31.12.2006

Projektteam

Dr. Tim Hoffmann (Leitung)
Dr. Peter Markewitz
Dr. Ulf Moslener
Dr. Klaus Rennings
Dr. Stefan Vögele

Prof. Dr. Carla J. Vogt

Kooperationspartner

Forschungszentrum Jülich, Programmgruppe Systemforschung und technologische Entwicklung, Jülich, DE


INKLIM

Integriertes Klimaschutzprogramm Hessen 2012

Der Synthesebericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) hat 2001 festgestellt, dass ein anthropogener Klimawandel zu beobachten ist. Die erwartete mittlere globale Temperaturerhöhung von 1,4 C bis 5,8 C hätte weitreichende Auswirkungen auf Landwirtschaft, Landnutzung, Infrastruktur, Gesundheitsschutz und Biodiversität. Im Mai 2002 ratifizierten die EU und der Deutsche Bundestag das Kyoto-Protokoll. Die Bundesregierung hat ein umfangreiches Klimaschutzprogramm aufgelegt, um bis 2012 die Emission von Treibhausgasen um 21 % gegenüber 1990 zu senken.Vor diesem Hintergrund soll das INTEGRIERTE KLIMASCHUTZPROGRAMM HESSEN 2012 (INKLIM) die fachliche Grundlagenplanung für die Zeit bis 2010/2012 sicherstellen. INKLIM 2012 soll analog zu anderen Bundesländern pragmatische Ziele für einen hessischen Beitrag zur Erfüllung der Klimaschutzziele benennen. Es ist insbesondere abzustellen auf Vermeidungspotenziale sowie Anpassungsmaßnahmen in Folge des Klimawandels in Hessen unter Kostengesichtspunkten und im Hinblick auf Umsetzungsspielräume eines Bundeslandes.

Auftraggeber

Hessisches Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz , Wiesbaden , DE

Projektzeitraum

01.10.2004 - 31.12.2005

Projektteam

Prof. Dr. Andreas Löschel (Leitung)
Prof. Dr. Christoph Böhringer
Dr. Tim Hoffmann
Dr. Henrike Koschel
Dr. Ulf Moslener
Prof. Dr. Bodo Sturm
Prof. Dr. Carla J. Vogt

Kooperationspartner

Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER), Universität Stuttgart, Stuttgart, DE
Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung, Karlsruhe, DE
Institut für Energie- und Umweltforschung, Heidelberg, DE
Institut für Solare Energieversorgungstechnik e.V., Kassel, DE
Institut Wohnen und Umwelt GmbH, Darmstadt, DE
Zentrum für integrierte Verkehrssysteme GmbH, Darmstadt, DE


FINANZMARKTINSTRUMENTE

Finanzmarktinstrumente in der Umweltpolitik

Auf Märkten für Emissionsrechte treten bisweilen erhebliche Preisschwankungen auf. In der Vergangenheit hat sich das beispielsweise am US-amerikanischen Regional Clean Air Incentives Market (RECLAIM) für NOx Emissionsrechte gezeigt. Mit verursacht durch die Energiekrise in Kalifornien im Herbst 2000 schoss der Preisindex innerhalb einiger Monate von wenigen tausend auf über 90.000 Dollar nach oben. Unter den vielfältigen Gründen für starke Schwankungen der Emissionspreise nehmen politische oder regulatorische Eingriffe eine Sonderstellung ein, insbesondere, wenn sie das institutionelle Design der Emissionsmärkte direkt betreffen. Dies gilt ebenso für die noch jungen Kohlendioxydmärkte innerhalb der EU oder auch für den globalen Markt im Rahmen des Kyoto-Protokolls. In der Folge des europaweiten Emissionshandels sind über 10.000 Unternehmen zu Besitzern dieser neuen Wertpapiere geworden. Sie sind damit gezwungen, sich den mit diesem Besitz verbundenen Herausforderungen zu stellen. In vielen Fällen entsteht die Notwendigkeit, sich gegen starke Kursschwankungen abzusichern. Es war das Hauptziel dieses Projektes, zu untersuchen, worin sich die Märkte für Emissionszertifikate von anderen organisierten Märkten (Aktien, Finanzderivate, Strom, etc.) unterscheiden, welche Rolle Finanzmarktinstrumente in diesem Zusammenhang spielen können (z.B. Risikoabsicherung), und ob und wie sie sich nutzen lassen um die Emissionsmärkte sinnvoll zu vervollständigen. Die Studie sollte sich dabei auf Emissionszertifikate für CO2, NOx und evtl. auch SO2 konzentrieren.Das Verstärkungsfondsprojekt wurde im Verbund vom FB Finanzmärkte zusammen mit dem FB Umwelt bearbeitet.

Projektzeitraum

01.07.2005 - 30.04.2006

Kontakt

Dr. Ulf Moslener

Projektteam

Dr. Ulf Moslener (Leitung)
Dorota Bayer
Dr. Mariela Borell
Dr. Michael Schröder
Prof. Dr. Carla J. Vogt

Bereiche

Internationale Finanzmärkte und Finanzmanagement · Umwelt- und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement


NEUE REGIONENÖKONOMIK

Neue Regionenökonomik

Die Arbeitsgruppe, an der alle Forschungsbereichedes ZEW beteiligt waren, beschäftigte sich mit der Weiterentwicklung der traditionellen Regionalforschung zu der so genannten Neuen Regionenökonomik (New Economic Geography). Trotz starker Bezügezu früheren Arbeiten auf diesem Gebietzeichnet sich die Anfang der Neunzigerjahrewieder stärker in das Zentrum gerückte Regionenökonomikdurch eine Reihe von methodischenErweiterungen aus:

  • Integration der Industrie- und Arbeitsmarktökonomik,
  • Einbeziehung von Wachstums- und Außenhandelstheorien,
  • mikroökonomische Fundierung der Standortentscheidung auch von Mehrbetriebsunternehmen,
  • Beachtung von Informations- und Transaktionskosten.

Hierdurch eröffnen sich weit reichende Ansätzezur Erklärung von asymmetrischen Regionalentwicklungen,Clusterbildungen und des Wettbewerbs von Regionen um Unternehmen, Arbeitsplätze und Arbeitskräfte.Die Arbeitsgruppe untersuchte, inwieweit diese theoretischen Erweiterungen in Arbeiten des ZEW einfließen können und erarbeitete konkrete Projektideen, die teilweise auf bestehende Arbeiten zurückgreifen und nundie regionalen Aspekte in den Vordergrund stellen. Von Bedeutung sind dabei auch mögliche Querverbindungen zur Digital Economy.Die Weiterentwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologien sind wegen der Veränderung der räumlichen Transaktionskosten für regionale Entwicklungenvon wachsender Bedeutung.

Projektzeitraum

01.03.2000 - 30.11.2000

Projektteam

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Franz (Leitung)
Dr. Herbert Buscher
Prof. Dr. Thiess Büttner
Dr. Max Keilbach
Dr. Christian Rammer
Dr. Klaus Rennings
Andreas Rohde
Dr. Claudia Stirböck
Prof. Dr. CarLA j: Vogt

Bereiche

Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik · Umwelt- und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement · Unternehmensbesteuerung und Öffentliche Finanzwirtschaft · Internationale Finanzmärkte und Finanzmanagement · Arbeitsmärkte und Personalmanagement


INTERNATIONALE KLIMAVERHANDLUNGEN (DFG-PROJEKT I)

Internationale Klimaverhandlungen unter dem Einfluss ihrer Institutionalisierung und nationaler Eigeninteressen

Im Rahmen des Projektes wurde die Institutionalisierung multilateraler Umweltabkommen untersucht. Anhand spieltheoretischer Analysen der internationalen Klimaverhandlungen sollten die Verhandlungsergebnisse durch die jeweiligen nationalen Eigeninteressen erklärt werden. Ausgangspunkt der Arbeiten war die Charakterisierung von Klimaschutz als globalemöffentlichen Gut. Im Unterschied zu nationalen öffentlichen Gütern existiert auf internationaler Ebene keinerlei übergeordnete staatliche Instanz, die das gewünschte kooperative Verhalten der Staaten erzwingen könnte. Folgerichtig kann Kooperation souveräner Staaten nur auf rein freiwilliger Basis erfolgen. Dies stellt eine wesentliche Verschärfung des ohnehin gravierenden Anreizproblems bei öffentlichen Gütern dar. In den neunziger Jahren wurde im Rahmen von zweistufigen Koalitionsspielen versucht, freiwillige Kooperation zu generieren. Auf der Grundlage neoklassischer Standardannahmen kommen diese Modelle jedoch ebenfalls zu eher pessimistischen Prognosen bezüglich der Chancen internationaler Kooperation. Das DFG-Forschungsprojekt ging nun von der Hypothese aus, dass sich bestimmte gesellschaftliche Gruppen in den einzelnen Ländern auch an Fairnesskriterien (z.B. Pro-Kopf-Emissionen, prozentuale Vermeidungsanstrengungen etc.) orientieren. So ist die Rolle von Fairness-Argumenten für die klimapolitische Diskussion insbesondere im Hinblick auf die Lastenverteilung zwischen Industrie- und Entwicklungsländern evident. Aufgrund ihres Wiederwahlinteresses werden also Regierungen neben den (eng definierten) Kosten und Nutzen aus Klimapolitik solche Fairnesskriterien mit berücksichtigen. Basierend auf Equity-Präferenzen, die auch das reale Verhalten von Versuchspersonen in der experimentellen Ökonomik gut erklären können (vgl. Bolton und Ockenfels 2000), wurden im Projekt die Anreizstrukturen internationaler Klimaverhandlungen im Rahmen eines nichtkooperativen Spiels analysiert. Die theoretischen Analysen zeigten, dass bei Berücksichtigung von Fairness-Kriterien ein höheres Maß an Kooperation erklärt werden kann. Im Falle heterogener Länder konnte gezeigt werden, dass Equityorientierung ebenfalls einen kooperationsfördernden Effekt haben kann. Allerdings hängt dies u.a. stark vom Typ der Equitypräferenzen ab. In der dritten Phase des Projektes ging es vor allem um die Frage, inwiefern die theoretisch abgeleiteten Ergebnisse empirische Relevanz beanspruchen können. Zu diesem Zweck wurde eine weltweite Befragung unter Teilnehmern des klimapolitischen Verhandlungsprozesses durchgeführt. Dabei zeigte sich u.a., dass Gerechtigkeitsaspekte tatsächlich als sehr wichtig in internationalen Klimaverhandlungen angesehen werden sowie dass die sog. "polluter-pays"-Regel und die begleitende "poor losers"-Regel die am weitesten akzeptierten Fairness-Regeln sind.

Ausgewählte Publikationen

Beiträge in referierten Fachzeitschriften

Böhringer, C. und C. Vogt (2003), Düstere Perspektiven für den Klimaschutz, Perspektiven der Wirtschaftspolitik 4(1), 85-106.

Lange, A. und C. Vogt (2003), Cooperation in International Environmental Negotiations due to a Preference for Equity, Journal of Public Economics 87, 2049–2067.

Böhringer, C. und C. Vogt (2001), Internationaler Klimaschutz: Nicht mehr als symbolische Politik?, Aussenwirtschaft 56 (II), 139-155.

Discussion Papers und Working Papers

Lange, A., C. Vogt und A. Ziegler (2006), On the Importance of Equity in International Climate Policy: An Empirical Analysis, ZEW Discussion Paper No. 06-042, Mannheim. Download

Lange, A. (2002), Heterogeneous International Agreements - If per capita emission levels matter, NOTA DI LAVORO 102.2002, Milan. Download

Böhringer, C. und C. Vogt (2002), Rio - 10 Years After: A Critical Appraisal of Climate Policy, ZEW Discussion Paper No. 02-09, Mannheim. Download

Böhringer, C. und C. Vogt (2002), Dismantling of a Breakthrough: The Kyoto Protocol - Just Symbolic Policy!, ZEW Discussion Paper No. 02-25, Mannheim. Download

Auftraggeber

Deutsche Forschungsgemeinschaft , Bonn , DE

Projektzeitraum

01.03.2000 - 28.02.2005

Kontakt

Prof. Dr. Carla J. Vogt

Projektteam

Prof. Dr. Christoph Böhringer (Leitung)
Prof. Dr. Andreas Lange
Prof. Dr. Carla J. Vogt
Prof. Dr. Andreas Ziegler


RESSOURCE WASSER

Bewirtschaftung der Ressource Wasser

Steigender Wasserverbrauch und sinkende Wasserqualität stellen die Menschen vor neue Herausforderungen; im neuen Jahrtausend wird die Versorgung mit Wasser ausreichender Menge und Güte auf jeder politischen Agenda zu finden sein. Im Projekt werden die grundlegenden Probleme der nachhaltigen Nutzung von Wasserressourcen untersucht. Hierbei wurden zunächst die Charakteristika des Gutes Wasser als erneuerbare bzw. erschöpfbare Ressource und die Ursachen von quantitativer wie auch qualitativer Verknappung von Trinkwasser herausgearbeitet. Für die Problematik der gemeinsamen Nutzung von Wasser über politische Grenzen hinweg und daraus potenziell entstehender grenzüberschreitende Konflikte um die Nutzung von Grund- oder Oberflächengewässern müssen in viel stärkerem Maße als beispielsweise in der Klimapolitik geografische Gegebenheiten berücksichtigt werden. Angesichts der Frage nach der institutionellen Organisation der (lokalen) Wasserver- und Abwasserentsorgung wurde die Debatte um eine Liberalisierung bzw. Privatisierung untersucht. Analysiert werden Unterschiede zur und Gemeinsamkeiten mit dem Wassersektor zu anderen in der Vergangenheit stark regulierten Sektoren wie der Elektrizitätsversorgung und Telekommunikation.

Projektzeitraum

01.01.2000 - 31.12.2003

Kontakt

Prof. Dr. Andreas Lange
Prof. Dr. Carla J. Vogt

Projektteam

Prof. Dr. Manuel Frondel
Prof. Dr. Andreas Lange
Prof. Dr. Carla J. Vogt


KLIMAPOLITIK UND FAIRNESS (DFG-PROJEKT II)

Internationale Klimapolitik und Fairnesspräferenzen: Eine experimentelle Analyse

Das Fortsetzungsprojekt "Internationale Klimapolitik und Fairnesspräferenzen" hatte zwei Ziele. Erstens, sollte untersucht werden ob Fairnesspräferenzen von Präferenzen für Effizienz zu trennen sind. Hier wurde experimentell untersucht werden, ob es eine reine Aversion gegen Ungleichheit gibt oder ob die Ergebnisse eher von der Höhe der Gesamtauszahlung getrieben werden. Darüber hinaus wurde eine Gewichtung beider Motivationen angestrebt. Zweitens, sollte im Projekt untersucht werden, ob die Art der Einkommensentstehung im Labor und die Höhe des Einkommens Einfluss haben auf die Verteilung der Fairnesspräferenzen, d.h. ob sich Versuchspersonen anders verhalten wenn sie sich ihr Einkommen verdienen müssen als wenn sie es geschenkt bekommen (House money Effekt).

Auftraggeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Bonn, DE

Projektzeitraum

01.03.2009 - 31.05.2011

Projektteam

Dr. Astrid Dannenberg (Leitung)

Prof. Dr. Bodo Sturm

Prof. Dr. Carla J. Vogt

Prof. Dr. Joachim Weimann

Kooperationspartner

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Magdeburg, DE
Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur, Leipzig, DE

 

 


Persönliches

Portrait

Vita

1987 - 1993:
Studium der Diplomjournalistik, Universität Dortmund

1988 - 1993:
Studium der Volkswirtschaftslehre, Universität Dortmund

1990 - 1991:
Volontariat bei den Dortmunder "Ruhr-Nachrichten"

1993:
Diplom Vwl, Universität Dortmund

1994:
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Seminar für Wirtschafts- und Finanzpolitik der Ruhr-Universität Bochum (Prof. Dr. J. Weimann)

1995 - 2000:
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik der Otto-von Guericke-Universität Magdeburg (Prof. Dr. J. Weimann)

2001:
Promotion zur Dr. rer. pol. (summa cum laude), Thema der Dissertation: Kooperation im Gefangenen Dilemma durch endogenes Lernen

2001 - 2002:
Dozentin für VWL, Berufsakademie Mannheim

2002 - 2006:
Lehrbeauftragte für VWL, Hochschule Pforzheim

2000 - 2006:
Leiterin des Forschungsschwerpunkts internationale Umweltpolitik am Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) GmbH Mannheim

2006 - 2009:
Professorin für Volkswirtschaftslehre an der HTWK Leipzig

2007:
Habilitation an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Venia Legendi in VWL)

seit 2009:
Professorin für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule Bochum

 

Preise

10/2001:
für die beste Dissertation 2001 (verliehen durch die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft der Universität Magdeburg)


Veröffentlichungen

Referierte Veröffentlichungen

  • Vogt, C. (2016), Climate Coalition formation when players are heterogeneous and inequality averse, Environmental and Resource Economics (65), pp 33-59
  • Löschel, A., Sturm, B. and C. Vogt (2013), The demand for climate protection - Empirical evidence from Germany, Economics Letters (118), pp 415-418, dx.doi.org/10.1016/j.econlet.2012.12.007 
  • Dannenberg, A., Riechmann, T., Sturm, B. and C. Vogt (2012), Inequality Aversion and the House Money Effect, Experimental Economics (15), pp 460-484
  • Löschel, A., Sturm, B. und C. Vogt (2010), Die reale Zahlungsbereitschaft für Klimaschutz, Wirtschaftsdienst 90(11), S. 749 - 753
  • Dannenberg, A., Sturm, B. and C. Vogt (2010), Do Equity Preferences matter for Climate Negotiators, An Experimental Investigation, Environmental and Resource Economics 47(1), pp 91 - 109
  • Lange, A., Löschel, A., Vogt, C. and A. Ziegler (2010), On the self-interested use of equity in international climate negotiations, European Economic Review 54(3), pp 359 - 375
  • Lange, A., Vogt, C. and A. Ziegler (2007), On the importance of equity in international climate negotiations, Energy Economics 29, pp 545 - 562
  • Böhringer, C. and C. Vogt (2004), Dismantling of a breakthrough: the Kyoto protocol as symbolic policy, European Journal of Political Economy 20 (3), pp 597 – 617
  •  Böhringer, C. and C. Vogt (2003), Economic and environmental impacts of the Kyoto protocol, Canadian Journal of Economics, Vol. 36 (2), pp 475 – 494
  •  Böhringer, C. und C. Vogt (2003), Düstere Perspektiven für den Klimaschutz, Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Band 4, Heft 1, S. 85 – 108
  •  Lange, A. and C. Vogt (2003), Cooperation in international environmental negotiations due to a preference for equity, Journal of Public Economics, Vol. 87, pp 2049 – 2067
  •  Vogt, C., Weimann, J. and C.-L. Yang (2002), Efficient rent seeking in experiment, Public Choice 110, pp 67 – 78
  •  Böhringer, C. und C. Vogt (2001), Internationaler Klimaschutz – nicht mehr als symbolische Politik?, Aussenwirtschaft, 56 . Jahrgang, Heft II, S. 139 – 155
  • Vogt, C. (2000), The evolution of cooperation in prisoner’s dilemma with an endogenous learning mutant, Journal of Economic Behavior and Organization, Vol. 42, pp 347 – 373
  • Weimann, J., C.–L. Yang and C. Vogt (2000), An experiment on sequential rent–seeking, Journal of Economic Behavior and Organization, Vol. 41, pp 405 – 426

 

Nicht referierte Veröffentlichungen

  •  Vogt, C. (2003), Russia's reluctance to ratify Kyoto: an economic analysis, Intereconomics, Vol. 38, no. 6, pp 346 – 349

 

Monographien

  • Sturm, B. und C. Vogt (2018), Umweltökonomik. Eine anwendungsorientierte Einführung, 2. Aufl., Springer Gabler, Berlin et al.
  • Sturm, B. und C. Vogt (2016), Makroökonomik. Eine anwendungsorientierte Einführung, Kohlhammer, Stuttgart
  • Sturm, B. und C. Vogt (2014), Mikroökonomik. Eine anwendungsorientierte Einführung, Kohlhammer, Stuttgart
  • Sturm, B. und C. Vogt (2011), Umweltökonomik. Eine anwendungsorientierte Einführung, Springer, Heidelberg et al.
  • Vogt, C. (2008), Kooperation im Gefangenen Dilemma durch endogenes Lernen, VDM, Saarbrücken, zugl. Dissertation (2001) Univ. Magdeburg

 

Herausgeberschaften

  •  Böhringer, C., M. Finus and C. Vogt (eds) (2002), Controlling global warming – perspectives from game theory, Economics and Public Choice, Edward Elgar, Cheltenham UK

 

Beiträge in Sammelbänden

  •  Lange, A. und C. Vogt (2004), Institutionenentstehung am Beispiel des Kioto Protokolls, Jahrbuch des Mannheimer Zentrums für Europäische Sozialforschung (MZES), Campus, Frankfurt et al., S. 109 – 131
  •  Böhringer, C. und C. Vogt (2003), Das Kioto Protokoll: Eine Bestandsaufnahme aus ökonomischer Sicht, Jahrbuch für ökologische Ökonomik 3, Metropolis, Marburg, S. 237 – 250
  •  Vogt, C. (2002), On the political economy of international environmental agreements – theoretical considerations and empirical evidence, in: Böhringer, Christoph, Michael Finus and Carsten Vogt (eds), Controlling global warming – perspectives from game theory, Economics and Public Choice, Edward Elgar, Cheltenham UK, pp 178 –213
  •  Brosig, J., A. Mitropoulos und C. Vogt (2001), Kollektive Entscheidung, in: Berlemann, Michael (Hrsg.), Allgemeine Volkswirtschaftslehre, Oldenbourg, München, S. 385 – 403

 

Diskussionspapiere

    • Vogt, C. (2016), Climate coalition formation when players are heterogeneous and inequality averse, discussion paper, Bochum
    • Vogt, C. (2012), Equilibrium and efficient provision of a linear public good when players are heterogeneous and inequality averse, discussion paper, Bochum
    • Löschel, A., Sturm, B. and C. Vogt (2010), The Real Demand for Climate Protection - An empirical Assessment for Germany, Mannheim, ZEW discussion paper No. 10-068
    • Dannenberg, A., Riechmann, T., Sturm, B. and C. Vogt (2010), Stability and Explanatory Power of Inequality Aversion - An Investigation of the House Money Effect, Mannheim, ZEW discussion paper No. 10-006
    • Dannenberg, A., Riechmann, T., Sturm, B. and C. Vogt (2007), Inequity Aversion and Individual Behavior in Public Good Games: An Experimental Investigation, Mannheim, ZEW discussion paper No. 07-034
    • Lange, A., Löschel, A.,, Vogt, C. and A. Ziegler (2007), On the Self-Serving Use of Equity Principles in International Climate Negotiations, Mannheim, ZEW discussion paper No. 07-25
    • Lange, A., Vogt, C. and A. Ziegler (2006), On the Importance of Equity in International Climate Policy: An Empirical Analysis, Mannheim, ZEW discussion paper No. 06-042
    • Vogt, C. (2003), Russia's reluctance on ratifying Kyoto. An economic analysis, Discussion Paper, Mannheim
    • Böhringer, C. and C. Vogt (2002), Rio – 10 years after: a critical appraisal of climate policy, ZEW discussion paper no. 02 – 09,  PDF-Datei
    • Böhringer, C. and C. Vogt (2002), Dismantling of a breakthrough: The Kyoto protocol – just symbolic policy!, ZEW Discussion Paper No. 02 – 25,  PDF-Datei
    • Lange, A. and C. Vogt (2001), Cooperation in international environmental negotiations due to a preference for equity, ZEW Discussion Paper No. 01 – 14,  PDF-Datei

    Carla Vogt
    Prof. Dr. rer. pol. Carla Vogt
    Raum: AW 1-38
    Tel.: +49 234 32 10622

    Sprechstunde:
    in der vorlesungsfreien Zeit:
    nach Vereinbarung

    WS 19/20: donnerstags, 10 bis 11 Uhr