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Dana Krüger
„Therapie – move – it • Logopädie“
Wer bist du?
Ich bin Dana Krüger – ab dem 08.08.2025 heiße ich Dana Dede. Ich habe Logopädie an der Hochschule für Gesundheit in Bochum im Bachelor studiert und schreibe aktuell meine Masterarbeit im Fachbereich Management für Pflege- und Gesundheitsberufe. Die Abgabe ist am 22. Mai 2025.
Mein beruflicher Weg war nicht geradlinig: Nach der Realschule habe ich zunächst eine Ausbildung als Zahntechnikerin gemacht, anschließend mein Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nachgeholt und schließlich studiert. Diese Stationen haben mir die Zeit gegeben, herauszufinden, was ich wirklich machen möchte. In diesem Jahr habe ich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und eine Praxis für Logopädie eröffnet – ein Erfolg, den ich ohne die Unterstützung meines Mannes nicht geschafft hätte.
Was ist deine Gründungsidee?
Meine Idee trägt den Namen „Therapie – move – it • Logopädie“ und soll zu einem mobilen, integrativen Therapiezentrum werden. Startpunkt ist die Logopädie, langfristig möchte ich Physiotherapie und Ergotherapie integrieren. Das Besondere: Die Therapie kommt zu den Menschen – direkt in Schulen, Kindergärten, Pflegeheime oder medizinische Einrichtungen.
Der Fokus liegt klar auf Schulen, um vor allem Kindern einen barrierearmen Zugang zu therapeutischer Versorgung zu ermöglichen. Ich vergleiche in meiner Masterarbeit die logopädische Versorgung in Deutschland mit Kanada – dort ist Logopädie fest im Schulalltag integriert. Genau dieses Modell möchte ich auch hier etablieren.
Welches Problem möchtest du lösen?
In Deutschland verhindern oft strukturelle Hürden den Zugang zu Therapie – besonders bei eingeschränkter Mobilität oder fehlender Unterstützung im Elternhaus. Mein Ziel ist es, diese Barrieren zu überwinden. Durch die mobile Ausrichtung lassen sich Termine flexibler gestalten und Ausfälle minimieren.
Gleichzeitig will ich attraktive Arbeitsbedingungen für Therapeut:innen schaffen – mit flexiblen Arbeitszeiten, Mitspracherecht und Teambildung. Langfristig soll ein multidisziplinäres, mobiles Therapiezentrum entstehen, das fest in den Alltag der Zielgruppen eingebunden ist.
Wer profitiert von deiner Idee?
Vor allem Kinder, die aufgrund gesundheitlicher oder familiärer Umstände keinen Zugang zu Therapie haben. Durch die Anbindung an den Schulalltag können sie regelmäßig unterstützt werden – ohne lange Wege oder organisatorische Hürden. Auch Schulen profitieren, da sie ihren pädagogischen Auftrag mit therapeutischer Begleitung besser erfüllen können.
Was ist dein langfristiges Ziel?
Ich möchte ein neues, nachhaltiges Versorgungsmodell etablieren, das Chancengleichheit fördert, die Lebensqualität steigert und Schule als zentralen Ort der Gesundheitsförderung stärkt.