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Katharina Losekamm
Katharina: „Lebensfluss: Präventive Unterstützung für mehr Gesundheit und Selbstbestimmung“.

Ich bin Katharina und habe im Zweitstudium Ergotherapie an der Hochschule Bochum studiert. Zuvor habe ich bereits den Master Empirische Bildungsforschung an der RWTH Aachen absolviert.
Eine meiner prägendsten Erfahrungen war mein erstes „Workaway-Volontariat“ in Irland. Das war 2017, und jedes Mal, wenn ich daran zurückdenke, zaubert es mir ein breites Lächeln ins Gesicht. Es war eine Zeit voller Abenteuer: Das erste Mal allein reisen, überhaupt das erste Mal fliegen, dann noch mit geringem Budget.
Ich habe Deutsch unterrichtet, plötzlich ausgebüchste Kühe wieder eingefangen, Cottages renoviert, surfen gelernt... Hätte mir vorher jemand gesagt, was diese Reise alles bereithält, hätte ich es nicht für möglich gehalten. Die Erinnerungen an diese Zeit tragen mich bis heute, und so staune ich immer wieder: „Wow, dass du das alles wirklich so erlebt und gemeistert hast!“
Ich möchte ein ganzheitliches, systemisch ausgerichtetes Beratungs- und Coachingangebot gründen. Dafür habe ich seit einiger Zeit den Praxisnamen „Lebensfluss“ im Kopf, ergänzt um den Slogan „Entdecke das Me(e)hr in dir“ (ich liebe Wortspiele!).
In meiner Arbeit als Therapeutin begegne ich immer wieder Menschen, die sich in den verschiedensten Lebenslagen dringlichst Unterstützung wünschen, diese jedoch aufgrund struktureller Hürden im Gesundheitssystem nicht ohne Weiteres erhalten können. Häufig greifen die bestehenden Leistungen erst bei einer gesicherten Diagnose oder in akuten Fällen – ein System, das somit auf Rehabilitation statt Prävention ausgerichtet ist. Für mich stellt sich deshalb die Frage: Was ist mit denjenigen, die als „noch nicht krank genug“ gelten oder erst einen langen, belastenden Diagnoseweg bewältigen müssten, um Hilfe zu bekommen?
Genau hier möchte ich mit meiner Gründungsidee ansetzen: Meine Praxis soll ein Ort sein, an dem ratsuchende Menschen unkompliziert und schnell Hilfe finden – ganz gleich, wie groß oder klein ihr Leidensdruck auf den ersten Blick erscheinen mag. Besonders am Herzen liegen mir die Themen Elterngesundheit sowie Neurodiversität im Erwachsenenalter (Autismus/ADHS), weshalb ich speziell für diese Zielgruppen alltagsnahe Angebote schaffen möchte.