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Kevin - Mein 6. Semester Wirtschaftsinformatik (Bachelor)

"In diesem Semester begann meine Mitarbeit im SolarCar Projekt."

Welche Veranstaltungen hast du in diesem Semester belegt?

Im 6. Semester habe ich die Fächer Controlling 2, Projektmanagement, Informations- und Kommunikationssysteme 2 und Softwaretechnik und -architektur 2 belegt

Welche waren besonders interessant? Warum?

Ich fand Controlling 2 besonders interessant, da dies mein Wahlpflichtfach war und wir dort eine Hausarbeit schreiben mussten. Dies gab mir die Möglichkeit mich selbstständig mit einem selbst gewählten Thema zu befassen und dieses später zu präsentieren.

Welche haben dich am meisten herausgefordert? Warum?

Auch hier ist es Controlling 2, denn bis zu diesem Zeitpunkt mussten wir im Studium keine Hausarbeiten schreiben. Somit war dies etwas Neues und ich musste mich zunächst damit befassen, wie eine wissenschaftliche Arbeit aufgebaut ist.

Was war das Besondere an diesem Semester (im Vergleich zu denen davor)?

In diesem Semester begann meine Mitarbeit im SolarCar Projekt. Dort übernahm ich zusammen mit einer Kommilitonin das Prozessmanagement, aber nahm auch an vielen Veranstaltungen teil. Im Rahmen des Projekts waren wir zum Beispiel beim Familienfest des Luftwaffenstützpunktes in Nörvenich oder auch bei der iESC, einem 24-Stunden-Rennen in Belgien, zu dem Teams aus der ganzen Welt kommen.

Was hast du neben den regulären Veranstaltungen gemacht (Fachschaft, studentische Projekte, in deiner Freizeit etc.)?

Wie zuvor erwähnt, habe ich in diesem Semester im SolarCar Projekt mitgearbeitet. Außerdem war ich bereits Mitglied in der Fachschaft Wirtschaft und dem Studierendenparlament. Auch im Rahmen dieser Tätigkeiten gab es einige Veranstaltungen, an denen ich mitgewirkt habe, wie zum Beispiel dem ersten AstA-Sommerfest oder der Semester-Closing-Party, welche von der Fachschaft Wirtschaft ausgerichtet wurde.

Welche Pläne hast du für das nächste Semester?/bis zum Abschluss deines Studiums?

Neben dem erfolgreichen Abschluss des Studiums und der damit verbundenen Qualifikation für den Master, habe ich mir vorgenommen, mich weiterhin in verschiedenen Gremien und Projekten zu engagieren und dort ggf. mehr Verantwortung zu übernehmen.

"Man hat viele Möglichkeiten sich zu engagieren und dadurch sowohl neue Leute, als auch neue Bereiche kennenzulernen."

Wieso hast du dich für den Studiengang entschieden?

Aufgrund meines Fachabiturs und meiner Ausbildung zum Industriekaufmann hatte ich schon viele Vorkenntnisse im Wirtschaftsbereich. Diese wollte ich durch das Studium ausbauen. Außerdem wollte ich auch etwas ganz Neues lernen, was durch den Informatikanteil gegeben war.

Was sind die Inhalte des Studiums?

Meiner Meinung nach besteht das Wirtschaftsinformatik-Studium zu ca. 45% aus Fächern des Fachbereichs Wirtschaft, wie zum Beispiel Marketing oder Controlling, ca. 45% aus Fächern des Fachbereichs Informatik, z.B. Java – Programmierung oder Mathematik für Informatiker und ca. 10% aus interdisziplinären Fächern, wie beispielsweise IT-Servicemanagement.

Wie sieht ein typischer Studienalltag aus?

Der typische Studienalltag beginnt mit einer Vorlesung um ca. 08:00 Uhr. Je nach Fach gibt es dann anschließend noch eine praktische Übung, z.B. schreibt man in Java ein kleines Programm. Um die Mittagszeit rum hat man dann meist die Möglichkeit etwas in der Mensa zu essen. Anschließend findet entweder eine weitere Vorlesung statt oder man bereitet sich für die Klausuren oder Praktika vor. Praktika sind Pflichttermine, an denen bestimmte Aufgaben in verschiedenen Informatikfächern gelöst werden müssen. Diese bilden einen Teil der Prüfungsleistung des jeweiligen Moduls.
An manchen Tagen stehen außerdem Arbeiten und Sitzungen in den verschiedenen Gremien und Projekten, wie beispielsweise der Fachschaft Wirtschaft oder dem SolarCar Projekt, an.

Was gefällt dir besonders am Studium?

Mir gefällt besonders die Abwechslung im Studium. Man hat viele Möglichkeiten sich zu engagieren und dadurch sowohl neue Leute, als auch neue Bereiche kennenzulernen.

Was hättest du so nicht erwartet?

Im Studium hat man sehr viel Freiheit. Dies kann Vorteile und natürlich auch Nachteile haben. Da keiner einem vorschreibt, wann man was lernen soll und es in vielen Vorlesungen keine Anwesenheitspflicht gibt, kann man sich seine Zeit selbst einteilen. Dies bedeutet jedoch auch, dass man sich selbstständig organisieren muss.

Was war bis jetzt die größte Herausforderung?

Da ich bis zum Studium nie wirklich lernen musste, war meine größte Herausforderung zu lernen, wie man lernt.

Welche Fähigkeiten sollte man für das Studium mitbringen?

In erster Linie Disziplin und die Fähigkeit selbstständig zu arbeiten.

Wieso die Hochschule Bochum?

Ich habe mich bewusst für die Hochschule Bochum entschieden, da der Praxisbezug hier weit größer ist, als zum Beispiel an Universitäten. Die Dozent*innen müssen, bevor sie hier lehren dürfen, zunächst unabhängig von der Hochschule in der freien Wirtschaft gearbeitet haben. Dieses Praxiswissen kann und wird dann auch an die Studierenden während den Vorlesungen weitervermittelt und macht die manchmal graue Theorie greifbarer.

Wirtschaftsinformatik

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