Künstliche Intelligenz (KI) wird in nahezu allen Berufsfeldern und in der Wissenschaft zu einem selbstverständlichen Bestandteil von Arbeitsprozessen. Für die HS Bochum folgt daraus der Anspruch, Studierende auf eine Praxis vorzubereiten, in der KI kompetent, kritisch und verantwortungsvoll eingesetzt wird. Zu diesem Zweck hat die Hochschule nun das Strategiepapier KI in Lehre, Studium und Prüfungen entwickelt, das hochschulweit als verbindlicher Orientierungs- und Handlungsrahmen dienen soll.
„Die Hochschule Bochum folgt der Überzeugung, dass Künstliche Intelligenz als eine grundlegende Technologieentwicklung Studium, Lehre und Prüfungen in allen Fächern nachhaltig beeinflusst. Diese Strategie beschreibt, wie wir diese Entwicklung hochschulweit aufnehmen, gestalten und in die Weiterentwicklung der Hochschulbildung überführen wollen – mit dem Anspruch, Qualität, Zukunftsfähigkeit und Teilhabe gleichermaßen zu stärken“, heißt es in der Publikation.
Die Strategie formuliert Leitlinien und Mindeststandards, die für alle Fachbereiche gelten. Ziel ist es, die Potenziale von KI so zu nutzen, dass Lehren und Lernen kreativer, effektiver, individueller und inklusiver werden – bei gleichzeitiger Sicherung akademischer Standards, der guten wissenschaftlichen Praxis, der Fairness in Prüfungen sowie der rechtlichen und ethischen Verantwortung der Hochschule. Die Strategie verbindet damit zwei Ebenen: einen hochschulweiten Mantelteil mit gemeinsamen Leitplanken und eine fachbereichsspezifische Ausgestaltung, die die Vielfalt der Disziplinen als Stärke nutzt.
