Auch in diesem Jahr war unser Programmierworkshop „Code Queens“ wieder ein voller Erfolg. Besonders erfreulich war die große Vielfalt unserer Teilnehmerinnen: Von Wirtschaftsinformatik über Ingenieurwesen bis hin zu Architektur waren Teilnehmerinnen aus vielen verschiedenen Studiengängen und auch teilweise von anderen Universitäten beim Workshop dabei. Im Rahmen der drei Tage beschäftigten sich die Studentinnen intensiv mit der Programmiersprache Python, setzten eigene Programmierungen um und nutzten die gemeinsamen Pausen für wertvolles Networking.
Tag 1
Der erste Workshoptag stand ganz im Zeichen des Einstiegs in die Programmierung mit Python. Nach einer allgemeinen Einleitung setzten sich die Teilnehmerinnen mit verschiedenen Datentypen wie int, float, string, list und tuple auseinander. Auch der Umgang mit while- und for-Schleifen, Operationen, Variablen und Bedingungen stand auf dem Programm. Um das Gelernte direkt anwenden zu können, gab es zwischen den einzelnen Themengebieten immer wieder gezielte Übungseinheiten.
Beim gemeinsamen Pizzaessen am Mittag entstand schnell ein angeregter Austausch zwischen den Teilnehmerinnen, der auch weit über die eigentlichen Inhalte des Workshops hinausging. Am Nachmittag war handwerkliches Geschick gefragt: In Partnerarbeit bauten die Teilnehmerinnen ihre eigene LED-Matrix zusammen, die am Ende des Workshops programmiert werden sollte. Dabei wurde fleißig gelötet und die Platinen sowie Kabel fachgerecht zusammengesteckt.
Tag 2
Der zweite Workshoptag begann mit einer Wiederholung der ersten Einheit, um das Basiswissen zu festigen. Anschließend lernten die Teilnehmerinnen alles Wichtige rund um Funktionen, Variablenräume, Eingabeparameter und Rückgabewerte. Zudem beschäftigten sie sich mit dem Schreiben von Pseudocodes, dem Erstellen und Lesen von Dokumentationen sowie dem Debugging, um Bugs effektiv zu vermeiden und zu beseitigen. Abgerundet wurde der theorieintensive Teil durch File Handling und den Umgang mit essenziellen Modulen wie Numpy und Pandas.
Ein besonderes Highlight des Tages war das gemeinsame Mittagessen mit Prof. Dr.-Ing. Inka Mueller aus dem Fachgebiet Technische Mechanik, das den Teilnehmerinnen spannende Einblicke und weiteren fachlichen Austausch ermöglichte.
Tag 3
Am dritten und letzten Workshoptag wurden zunächst die Inhalte der zweiten Einheit wiederholt. Anschließend widmeten sich die Studentinnen der Datenvisualisierung durch Plotting. Dabei beschäftigten sie sich mit dem Darstellen von Funktionen, der individuelle Anpassung der Plot-Fenster sowie der Kombination mehrerer Graphen. Daran schloss sich die inhaltliche Einführung in die LED-Matrix und ihrer vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten an. Noch bevor es an die echte Hardware ging, konnten die Teilnehmerinnen erste Leuchtmuster und Ideen bereits digital am PC simulieren und testen.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen mit Prof. Dr. Anja Tenberge, Professorin für Data Science aus dem Fachbereich Elektrotechnik und Informatik, hauchten die Teilnehmerinnen ihrer an Tag 1 gebauten Hardware endlich Leben ein. Beim Programmieren der LED-Matrizen entwickelten die Teilnehmerinnen beeindruckende und kreative Lichtmuster. So erstrahlten am Ende detaillierte Motive wie Super Mario, ein Minion oder der Eiffelturm, aber auch animierte Schriftzüge, eine bunte Regenbogenmatrix und sogar ein punktefressender Pacman waren dabei.


