Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Abschlussarbeiten im Jahr 2021

Mohamed Mbirkat (M.Sc.): Untersuchungen zum Widerstand von Bewehrung aus glasfaserverstärktem Kunststoff in einem alkalischen Milieu
Klassischer Zugversuch an einem GFK-Bewehrungsstab
Versuch zur Spannungsrelaxation bei einem GFK-Bewehrungsstab in dem alkalischen Milieu
Versagen eines GFK-Bewehrungsstabs unter der Zugbeanspruchung

Masterarbeit zum Thema: "Untersuchungen zum Widerstand von Bewehrung aus glasfaserverstärktem Kunststoff in einem alkalischen Milieu"

lasfaserverbundkunststoffe (GFK) sind aufgrund ihrer besonderen Materialeigenschaften in vielen Anwendungsfällen eine wichtige Alternative zur Betonstahlbewehrung. Sie sind korrosionsbeständig, hoch tragfähig und elektro-magnetisch nichtleitend. Glasfaserverbundkunststoffe bestehen aus kontinuierlichen nicht alkalibeständigen Glasfasern, die in einer Kunststoffmatrix (Polyesterharze, Vinylesterharze, Epoxidharze) eingebettet werden. Unter einer Zugbeanspruchung eines Bewehrungsstabes aus glasfaserverstärkten Kunststoff im Beton können Mikrorisse in der die Fasern umhüllenden Harzmatrixschutzschicht entstehen. Die Glasfasern werden von der stark alkalische Porenlösung des Betons angegriffen. Im Rahmen der Masterarbeit wurden experimentelle Untersuchungen zur Spannungsrelaxation der GFK-Bewehrung im alkalischen Milieu durchgeführt.

Vielen Dank an den Sponsoren Schöck Bauteile GmbH und Fischerwerke GmbH & Co. KG


Sebastian Heinrich Herbert Kröckert (B.Sc.): Korrelation zwischen CM% Restfeuchte nach DIN 18560-1 und Darrprüfung sowie Mikrowellentrocknung von neuen werksvorgemischten Estrichzementen...
Calciumcarbid Geräts, bestehend aus Digitalem Manometer und CM-Druckflasche
Eine Estrichprobe
Messergebnisse der Feuchtigkeitsuntersuchungen durch die Calciumcarbid-Methode an acht verschiedenen Proben in einem Messzeitraum von 30 Tagen

Bachelorarbeit zum Thema „Korrelation zwischen CM% Restfeuchte nach DIN 18560-1 und Darrprüfung sowie Mikrowellentrocknung von neuen werksvorgemischten Estrichzementen nach DIN EN 197-1 mit Trocknungsbeschleuniger und Verarbeitungshilfen unter Berücksichtigung von Estrichmischungen ebenfalls neuer 20 kg Zement Sackgebinde und Estrichsanden aus der Praxis

In dieser Arbeit wurde eine Korrelation zwischen verschiedenen Verfahren zur Feuchtigkeitsuntersuchung in Zementestrichen ausgearbeitet. Dazu wurden die Estriche in einem Prüfzeitraum von 30 Tagen auf den Feuchtegehalt beprobt und betrachtet, wie viel Zeit diese benötigen um einen Feuchtegehalt von 2 M.-% nach der Calciumcarbid-Methode zu unterschreiten. Nach DIN 18560-1 erreichen Zementestriche ihre Belegreife erst bei einem Feuchtegehalt ab 2,0 CM-%.

Für die Untersuchung wurden 7 cm starke Zementestriche mit acht unterschiedlichen Rezepturen erstellt und nach einer bestimmten Zeit auf ihren Wassergehalt beprobt. Begleitend zur Feuchtigkeitsbestimmung wurde die Festigkeitsentwicklung der Zementestriche experimentell erfasst. Insgesamt wurden für die Feuchtigkeitsuntersuchung vier Verfahren verwendet.

Diese Abschlussarbeit entstand durch eine Kooperation zwischen dem Labor für Baustoffe und Konstruktiven Ingenieurbau und dem Portlandzementwerk Wittekind in Erwitte. Das Labor bedankt sich bei dem Portlandzementwerk Wittekind für die gute Zusammenarbeit.


Manuel Scharff (B.Sc.): Entwicklung einer Prüfvorrichtung zur experimentellen Untersuchung der Verbundeigenschaften von Betonstahl
Vergleich der Ergebnisse aus den Tastversuchen mit den Verbundmodellen aus der Fachliteratur
Die entwickelte Prüfvorrichtung

Bachelorarbeit zum Thema „Entwicklung einer Prüfvorrichtung zur experimentellen Untersuchung der Verbundeigenschaften von Betonstahl

Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wurde eine Prüfvorrichtung zur Durchführung von Pull-Out-Tests im Labor für Baustoffe und Konstruktiven Ingenieurbau entwickelt. Die Pull-Out-Tests dienen zu experimentellen Untersuchungen des Verbundverhaltens von Bewehrung im Beton. Die funktionale Beschaffenheit der entwickelten Prüfvorrichtung wurde anhand von Tastversuchen überprüft. Bei den Tastversuchen wurde das Verbundverhalten der herkömmlichen Stabstahlbewehrung experimentell bestimmt und den in der Fachliteratur (Model Code 2010 und DAfStb Heft 466) beschriebenen Verbund-Schlupf-Beziehungen des Betonstahls gegenübergestellt.