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Allgemeines

Informationen und aktuelle Themen für Abschlussarbeiten im Bereich Baustoffkunde finden Sie im Moodle-Kurs des Labors für Baustoffe und Konstruktiven Ingenieurbau.

Bei Interesse oder Ideen zu eigenen Themen melden Sie sich bitte bei Herrn Prof. i.V. Dr.-Ing. Andreas Dridiger oder Herrn Alexander Kremer B.Sc. für weitere Informationen.

Abschlussarbeiten im Jahr 2022

Robert Roosen (B.Sc.): Experimentelle Untersuchungen der Trocknungsgeschwindigkeit der mit CEM II/C-M Zementen hergestellten Zementestriche bei unterschiedlichen Einbauhöhen

Die Beton- und Zementindustrie hat das Ziel bis zum Jahr 2050 in Deutschland klimaneutralen Zement und Beton herzustellen. Um die CO2-Emissionen zu reduzieren, werden die Rezepturen der Zemente verändert. Um die Trocknungsgeschwindigkeit der CO2-optimierten Zemente gegenüber Portlandzementen zu überprüfen, wurden im Rahmen dieser Bachelorarbeit experimentelle Untersuchungen an unterschiedlichen Estrichmischungen durchgeführt.

Die Probekörper zur Beurteilung der Belegreife wurden mit Schichtdicken von 4, 6, 8, 10 und 12 Zentimetern hergestellt. Diese Estriche wurden anschließend nach bestimmten Zeitintervallen auf ihre Festigkeit, Rohdichte und die Belegreife geprüft. Die Belegreife wird erreicht, wenn sich die Ausgleichsfeuchte eingestellt hat. Der Feuchtegehalt wurde mit der Calciumcarbid-Methode und dem Darr-Verfahren ermittelt. Mit den ermittelten Messwerten wurden Funktionen für eine überschlägige Abschätzung der Belegreife für die Praxis entwickelt.

Diese Abschlussarbeit entstand durch eine Kooperation zwischen dem Labor für Baustoffe und Konstruktiven Ingenieurbau und dem Portlandzementwerk Wittekind in Erwitte. Das Labor bedankt sich bei dem Portlandzementwerk Wittekind für die sehr gute Zusammenarbeit.


Abschlussarbeiten im Jahr 2021

Fatih Suyer (B.Sc.): Experimentelle Untersuchungen der Auswirkungen unterschiedlicher Einbauhöhen von zementgebundenen Estrichen auf deren Trocknungsgeschwindigkeit
Estrichprobekörper mit unterschiedlichen Höhen

Bachelorarbeit zum Thema: "Experimentelle Untersuchungen der Auswirkungen unterschiedlicher Einbauhöhen von zementgebundenen Estrichen auf deren Trocknungsgeschwindigkeit"

Ein Estrich ist belegereif, wenn er seine Nennfestigkeit und die Gleichgewichtsfeuchte erreicht hat. Dies kann bei üblichen Zementestrichen mehrere Wochen dauern. Um genaue Aussagen über die Belegreife von unterschiedlichen praxisüblichen Einbauhöhen treffen zu können, wurden im Rahmen dieser Arbeit Estrichprobekörper mit Einbauhöhen von 4 cm, 6 cm, 8 cm, 10 cm und 12 cm hergestellt und mit der Calciumcarbid-Methode und der Darr-Methode in bestimmten Zeitintervallen auf den Feuchtegehalt untersucht. Begleitend dazu wurde die Festigkeitsentwicklung bestimmt.

Diese Abschlussarbeit entstand durch eine Kooperation zwischen dem Labor für Baustoffe und Konstruktiven Ingenieurbau und dem Portlandzementwerk Wittekind in Erwitte. Das Labor bedankt sich bei dem Portlandzementwerk Wittekind für die sehr gute Zusammenarbeit.


Sarah Schneermann (B. Sc.): Experimentelle Untersuchungen eines (Estrich-) Mörtels auf Basis von einem Sonderbindemittel aus Portlandzement- und Calciumsulfoaluminatklinker

Bachelorarbeit zum Thema „Experimentelle Untersuchungen eines (Estrich-) Mörtels auf Basis von einem Sonderbindemittel aus Portlandzement- und Calciumsulfoaluminatklinker

Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wurde ein Estrich auf Basis eines Sonderbindemittels experimentell untersucht. Zum Vergleich wurde ein Referenzestrich aus einem genormten Portlandzement hergestellt. Die Estriche wurden bezüglich ihrer Verarbeitbarkeit, der Belegreife, der Festigkeiten, der Rohdichte sowie der Dimensionsstabilität verglichen.

Die Verarbeitbarkeit der beiden Estriche wurden durch Ausbreitversuche auf einem Hägermann-Tisch beurteilt. Die Belegreife wurde an den 7 cm und 12 cm starken Estrichprobekörpern geprüft. Dabei wurde der Feuchtegehalt mittels der Calciumcarbid-Methode und der Darr-Methode innerhalb bestimmter Zeitintervalle gemessen. Die Belegreife beschreibt den Zeitpunkt, zu dem sich die Ausgleichsfeuchte im Estrich einstellt.

Diese Abschlussarbeit entstand durch eine Kooperation zwischen dem Labor für Baustoffe und Konstruktiven Ingenieurbau und dem Portlandzementwerk Wittekind in Erwitte. Das Labor bedankt sich bei dem Portlandzementwerk Wittekind für die sehr gute Zusammenarbeit.

 


Mohamed Mbirkat (M.Sc.): Untersuchungen zum Widerstand von Bewehrung aus glasfaserverstärktem Kunststoff in einem alkalischen Milieu

Masterarbeit zum Thema: "Untersuchungen zum Widerstand von Bewehrung aus glasfaserverstärktem Kunststoff in einem alkalischen Milieu"

Glasfaserverbundkunststoffe (GFK) sind aufgrund ihrer besonderen Materialeigenschaften in vielen Anwendungsfällen eine wichtige Alternative zur Betonstahlbewehrung. Sie sind korrosionsbeständig, hoch tragfähig und elektro-magnetisch nichtleitend. Glasfaserverbundkunststoffe bestehen aus kontinuierlichen nicht alkalibeständigen Glasfasern, die in einer Kunststoffmatrix (Polyesterharze, Vinylesterharze, Epoxidharze) eingebettet werden. Unter einer Zugbeanspruchung eines Bewehrungsstabes aus glasfaserverstärkten Kunststoff im Beton können Mikrorisse in der die Fasern umhüllenden Harzmatrixschutzschicht entstehen. Die Glasfasern werden von der stark alkalische Porenlösung des Betons angegriffen. Im Rahmen der Masterarbeit wurden experimentelle Untersuchungen zur Spannungsrelaxation der GFK-Bewehrung im alkalischen Milieu durchgeführt.

Vielen Dank an den Sponsoren Schöck Bauteile GmbH und Fischerwerke GmbH & Co. KG


Sebastian Heinrich Herbert Kröckert (B.Sc.): Korrelation zwischen CM% Restfeuchte nach DIN 18560-1 und Darrprüfung sowie Mikrowellentrocknung von neuen werksvorgemischten Estrichzementen...

Bachelorarbeit zum Thema „Korrelation zwischen CM% Restfeuchte nach DIN 18560-1 und Darrprüfung sowie Mikrowellentrocknung von neuen werksvorgemischten Estrichzementen nach DIN EN 197-1 mit Trocknungsbeschleuniger und Verarbeitungshilfen unter Berücksichtigung von Estrichmischungen ebenfalls neuer 20 kg Zement Sackgebinde und Estrichsanden aus der Praxis

In dieser Arbeit wurde eine Korrelation zwischen verschiedenen Verfahren zur Feuchtigkeitsuntersuchung in Zementestrichen ausgearbeitet. Dazu wurden die Estriche in einem Prüfzeitraum von 30 Tagen auf den Feuchtegehalt beprobt und betrachtet, wie viel Zeit diese benötigen um einen Feuchtegehalt von 2 M.-% nach der Calciumcarbid-Methode zu unterschreiten. Nach DIN 18560-1 erreichen Zementestriche ihre Belegreife erst bei einem Feuchtegehalt ab 2,0 CM-%.

Für die Untersuchung wurden 7 cm starke Zementestriche mit acht unterschiedlichen Rezepturen erstellt und nach einer bestimmten Zeit auf ihren Wassergehalt beprobt. Begleitend zur Feuchtigkeitsbestimmung wurde die Festigkeitsentwicklung der Zementestriche experimentell erfasst. Insgesamt wurden für die Feuchtigkeitsuntersuchung vier Verfahren verwendet.

Diese Abschlussarbeit entstand durch eine Kooperation zwischen dem Labor für Baustoffe und Konstruktiven Ingenieurbau und dem Portlandzementwerk Wittekind in Erwitte. Das Labor bedankt sich bei dem Portlandzementwerk Wittekind für die sehr gute Zusammenarbeit.


Manuel Scharff (B.Sc.): Entwicklung einer Prüfvorrichtung zur experimentellen Untersuchung der Verbundeigenschaften von Betonstahl

Bachelorarbeit zum Thema „Entwicklung einer Prüfvorrichtung zur experimentellen Untersuchung der Verbundeigenschaften von Betonstahl

Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wurde eine Prüfvorrichtung zur Durchführung von Pull-Out-Tests im Labor für Baustoffe und Konstruktiven Ingenieurbau entwickelt. Die Pull-Out-Tests dienen zu experimentellen Untersuchungen des Verbundverhaltens von Bewehrung im Beton. Die funktionale Beschaffenheit der entwickelten Prüfvorrichtung wurde anhand von Tastversuchen überprüft. Bei den Tastversuchen wurde das Verbundverhalten der herkömmlichen Stabstahlbewehrung experimentell bestimmt und den in der Fachliteratur (Model Code 2010 und DAfStb Heft 466) beschriebenen Verbund-Schlupf-Beziehungen des Betonstahls gegenübergestellt.


Abschlussarbeiten im Jahr 2020
  • Alexander Kremer (B.Sc.): Experimentelle Untersuchungen zum Frost- und Frost-Tausalzwiderstand von R-Beton anhand des CIF- bzw. CDF-Verfahrens
  • Hendrik Kobinger (M.Sc.): Experimentelle Untersuchungen zu Zwangbeanspruchungen bei Beton- und Stahlbetonbauteilen infolge von Temperaturänderungen
  • Merve Usta (B.Sc.): Bambus und Bambusbeton. Bambus als Zusatzstoff- und Bewehrungsersatz
  • Masuke Midik (B.Sc.): Einsatz von glasfaserstärktem Kunststoff in Bauprojekten des konstruktiven Ingenieurbaus
  • Karolis Rauminaitis (B.Sc.): Experimentelle Untersuchungen zur Spaltzugfestigkeit von Beton anhand von Betonzylindern unterschiedlicher Abmessungen
  • Matthias Milke (M.Sc.): Untersuchungen zu den Verbundeigenschaften von Bewehrung aus glasfaserverstärktem Kunststoff
  • Niklas Ehlert (B.Sc.): Experimentelle Untersuchung der Feuchteverteilung im Frischbeton
  • Felix Wibbeler (B.Sc.): Entwicklung einer Prüfmethode zur Bestimmung des Zugtragverhaltens von Beton

Abschlussarbeiten im Jahr 2019
  • Kira Rast (M.Sc.): Entwicklung einer Prüfmethode zur Bestimmung der Wasserverteilung in Frischbetonen
  • Thilo Wede (M.Sc.): Entwicklung von Materialmodellen für nichtlineare Finite-Elemente-Berechnungen von Bauteilen aus Nanodur
  • Sabrina Meyerhöfer (M.Sc.): Experimentelle Untersuchungen zur Herstellung und zu den Eigenschaften von Recyclingbetonen
  • Maurice Grenda (B.Sc.): Experimentelle Untersuchung zur Herstellung und zu den Eigenschaften hochfester Betone
  • Henrik William Koch (M.Sc.): Experimentelle Untersuchungen zum Tragverhalten gemauerter Kappendecken