Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Prof. i.V. Dr.-Ing. Andreas Dridiger

Fachgebiet: Baustoffkunde und Baustofftechnologie

Lehre Bachelor

Baustoffkunde (Grundlagen)

Dieses Pflichtmodul des 1. Semesters führt in die wichtigsten Konstruktionsbaustoffe ein (Stahl, Zement und Beton, Holz, Steine, Bitumen u.a.). Es werden v.a. die Herstellung, die wesentlichen Eigenschaften und die Prüfung von Baustoffen behandelt. Um das Materialverhalten verständlich zu machen, werden der strukturelle Aufbau und die grundlegenden chemischen und physikalischen Zusammenhänge erläutert. Die als Prüfungsleistung zu bestehende Klausur wird in jedem Semester angeboten.

 

(weitere Informationen s. Modulhandbuch)


Laborpraktikum Baustoffprüfung

Im Laborpraktikum (regulär im 4. Semester) beschäftigen sich die Studierenden  eingehend und in kleinen Gruppen mit ausgewählten Baustoffprüfungen.

(weitere Informationen s. Modulhandbuch)


Zement- und Betontechnologie

Das im Bauwesen mit Abstand wichtigste Bindemittel Zement und der genauso wichtige Baustoff Beton stehen im Mittelpunkt dieses Wahlmoduls. Das Wahlmodul wird regulär im 5. Semester angeboten. Die Teilnahme an dem Wahlmodul setzt voraus, dass die Basismodule des 1. und 2. Semesters (dualer Studiengang Bauingenieurwesen: der 1. bis. 4. Semester) und das Laborpraktikum erfolgreich absolviert wurden.

Ausführlich behandelt werden u.a.:

  • Herstellung von Zementklinker
  • Herstellung und Eigenschaften der Zemente
  • Hydratation und Zementerhärtung
  • Aufbau und Eigenschaften des Zementsteins
  • Ökologische Aspekte
  • Betonausgangsstoffe
  • Entwurfskriterien und Zusammensetzung
  • Herstellung, Verarbeitung und Prüfung von Frischbeton
  • Festbetoneigenschaften und ihre Prüfung
  • Besondere Betone und Einbauverfahren
  • Schutz und Instandsetzung

Das Modul findet in unserem Seminarlabor statt. Dort können eine Vielzahl von Zement- und Betonprüfungen entweder von den Studierenden selbst durchgeführt oder vom Dozenten vorgeführt werden. Prüfungsleistungen sind eine Klausur und optional ein laborpraktisches Projekt.

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt.

 

(weitere Informationen s. Modulhandbuch)


Messtechnik mit Laborübungen

Die Studierenden des Bachelorstudienganges Bauingenieurwesen und Umweltingenieurwesen können eigenständig Versuche in den gewählten Laboren durchführen und die Messungen mit statistischen Verfahren auswerten und beurteilen. Sie kennen übliche Experimente der jeweiligen Fachrichtung und erstellen Prüfberichte.

 

(weitere Informationen s. Modulhandbuch)


Projekt-Seminar A: Spezialkonstruktionen aus zementgebundenen Materialien

Studierende können zusammen ein Kanu aus Beton bauen, um damit anschließend bei einer Regatta anzutreten. Alle zwei Jahre findet im Juni die Deutsche Betonkanuregatta statt, eine spektakuläre Veranstaltung, an der zuletzt etwa 1000 in- und ausländische Studierende teilnahmen ( http://www.betonkanu-regatta.de/). Auch in den Niederlanden gibt es regelmäßig Regatten mit Kanus aus Beton. Damit das Kanu rechtzeitig fertig wird, fängt das Projektseminar im Wintersemester an. Die Gruppe sollte aus 15 bis 25 Studierenden bestehen, jedenfalls nicht weniger als 10.

Im Sommersemester können Studierende Möbel und Designobjekte aus Beton planen und bauen. Hierbei spielt die Größe der Gruppe eine untergeordnete Rolle.

 

(weitere Informationen s. Modulhandbuch)


Projekt-Seminar B: Erforschung eines Baustoffs

Das Seminar richtet sich an Studierende, die sich ganz gezielt auf das Schreiben der Thesis vorbereiten möchten und sich für wissenschaftliches Arbeiten interessieren. Das Labor für Baustoffe und Konstruktiven Ingenieurbau der BO verfügt über anspruchsvolle Untersuchungsmethoden, insbesondere zur Erforschung zement- und betontechnologischer Fragestellungen. Die vorherige Teilnahme an den entsprechenden Wahlmodulen ist daher eine sehr sinnvolle Vorbereitung auf dieses Projektseminar. Die Aufgabe kann aber auch aus einem anderen Teilgebiet der Baustoffkunde stammen. Hauptziel des Seminars ist weniger der wissenschaftliche Fortschritt als das Erlernen der wesentlichen Arbeitsschritte: von der Recherche des Kenntnisstandes über die Planung und Durchführung aussagekräftiger Experimente bis zur Auswertung und Veröffentlichung der Ergebnisse mittels Manuskript und Vortrag.

 

(weitere Informationen s. Modulhandbuch)


Hinweise zur Praxisphase (Bachelor)

Folgendes ist während der Praxisphase gefordert:

  • Kurzberichte über jeweils ca. 80 Arbeitsstunden, d.h. in Summe 4 Kurzberichte. Der Umfang der Kurzberichte beträgt jeweils ca. 1 Seite.
  • Qualifiziertes Arbeitszeugnis der Praktikumsstelle.
  • Ausführlicher Bericht über ein Thema/ein Projekt, mit dem der Praktikant/die Praktikantin sich ausführlicher beschäftigt hat. Bezüglich des Umfangs gilt als Richtwert 30 Seiten. Dies ist aber nur als Anhaltswert zu verstehen. Der Bericht kann auch einige Seiten Computerausdruck oder auch Ausschnitte aus Grundrissen/Ansichten/weiteren Plänen enthalten.
  • Abschließend findet ein Kolloquium zu den Inhalten des ausführlichen Berichtes statt (Powerpointpräsentation ca. 15 Minuten).

Der Praktikant/die Praktikantin soll alles, was er/sie während der Praxisphase an Aufgaben erledigt, reflektieren und erläutern können, sowie den Bezug zu dem, was er/sie in den Vorlesungen gelernt hat, herstellen können. 
Antworten der Art „Das wird in dem Büro / in der Firma eben so gemacht“ oder „Das hat mir die Software so ausgegeben“ werden im Kolloquium nicht akzeptiert.

 

(weitere Informationen s. Modulhandbuch)


Lehre Master

Ingenieurwissenschaftliche Studien

Im Rahmen der Ingenieurwissenschaftlichen Studien im Labor für Baustoffe und Konstruktiven Ingenieurbau werden die Studierenden unter enger Anleitung von verantwortlichen Betreuer*innen selbstständig oder im Team an einer wissenschaftlichen Aufgabenstellung arbeiten. Die Ergebnisse werden schriftlich dokumentiert und mündlich präsentiert, sodass kritische Rückfragen sicher beantwortet werden können.


Abschlussarbeiten

Informationen zu Abschlussarbeiten finden Sie im Moodle-Kurs und auf der Webseite des Labors für Baustoffe und Konstruktiven Ingenieurbau.

Forschung

Ressourcenschonende Reduktion von Bewehrungsstahl in Hochbaudecken

Persönliches

Veröffentlichungen
  • Albert, A.; Dridiger, A.:
    Zwang in Hochbaudecken infolge von Schwinden und / oder Temperatur; 64. BetonTage, Ulm, 2020
  • Albert, A.; Dridiger, A.; Busch, D.:
    Konstruktion und Bemessung im Stahlbetonhochbau – Hohlkörperdecken, Durchstanzen, Verformungsnachweise, Zwang in Hochbaudecken; 37. Karlsruher Praxisseminare für Tragwerksplaner, Karlsruhe, 2019 / Seminarreihe Qualität in der Bauplanung, Ostfildern, 2019.
  • Dridiger, A.:
    Zwang in Hochbaudecken aus Stahlbeton; 4. BIH-Assistententreffen, Dresden, 2019.
  • Dridiger, A.; Albert, A.; Schnell, J.:
    Zur Ermittlung von Zwangschnittgrößen in einachsig gespannten Hochbaudecken; Beton- und Stahlbetonbau 114, Heft 9, 2019.
  • Schnell, J.; Albert, A.; Dridiger, A.:
    Zwang in Hochbaudecken; Weiterbildung für Tragwerksplaner, Technischen Universität Kaiserslautern, 11. April 2018 / Technischen Universität Darmstadt, 21. März 2018
  • Albert, A.; Busch, D.; Dridiger, A.:
    Wirklichkeitsnahe FEM-Simulationen des Tragverhaltens von Bauteilen aus Beton; Beitrag in Vielfalt im Massivbau, Festschrift zum 65. Geburtstag von Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schnell; Verlag Ernst & Sohn; Februar 2018; S. 393-409; ISBN: 978-3-00-058653-8
  • Albert, A.; Schnell, J.; Dridiger, A.:
    Zentrischer Zwang bei einachsig gespannten Stahlbetondecken; 62. BetonTage, Ulm, 2018
  • Dridiger, A.; Albert, A.; Schnell, J.:
    Zentrischer Zwang bei einachsig gespannten Stahlbetondecken; 5. DAfStb-Jahrestagung mit 58. Forschungskolloquium, Kaiserslautern, 2017.
  • Schnell, J.; Albert, A.; Dridiger, A.:
    Ressourcenschonende Reduktion von Bewehrungsstahl in Hochbaudecken; Schlussbericht zum BBR-Forschungsauftrag, Kaiserslautern, 2017.
  • Dridiger, A.:
    Ressourcenschonende Reduktion von Bewehrungsstahl in Hochbaudecken; 1. BIH-Assistententreffen, Mülheim an der Ruhr, 2016.
  • Albert, A.; Busch, D.; Dridiger, A.:
    EC 2 – Einführung und Rechenbeispiele, Durchstanzen, Verformung; Weiterbildung für Tragwerksplaner, Technischen Universität Kaiserslautern, 25. September 2013.
  • Albert, A.; Dridiger, A.:
    Erdbebenbemessung von Betontragwerken nach EC 8; 17. Siegener Massivbau-Seminar, Siegen, 2012.

Prof. i.V. Dr.-Ing. Andreas Dridiger
Fachbereich Bau- und Umweltingenieurwesen
Hochschule Bochum
Am Hochschulcampus 1
44801 Bochum
Raum: B 01-09
Tel.: +49 234 32 10717

Sprechstunde:
In der Vorlesungszeit: montags von 13:00 Uhr bis 14:30 Uhr
Außerhalb der Vorlesungszeiten:nach Vereinbarung