Vom 13. bis 17. April 2026 stand die Hochschule Bochum ganz im Zeichen von Empowerment, Austausch und praktischen Kompetenzen. Gemeinsam mit der Hochschule Ruhr West veranstaltete die zentrale Gleichstellung eine Aktionswoche, die Theorie und Praxis erfolgreich miteinander verknüpfte. Hier ist ein Rückblick auf ausgewählte Programmpunkte:
Handfeste Skills: Studentinnen-Workshop
Ein besonderer Programmpunkt war der Workshop „Du kannst das.“– Renovier-Skills für Studentinnen. In der „MachBar“ lernten die Teilnehmerinnen praktische Grundlagen in den Bereichen Bohren, Streichen, Tapezieren und Elektro. Dass der Workshop so erfolgreich verlief, ist vor allem dem tatkräftigen Einsatz verschiedener Akteur*innen aus unterschiedlichen Bereichen der Hochschule zu verdanken, die bei der Vorbereitung und Durchführung eng zusammengearbeitet haben. Die Teilnehmerinnen waren durchweg begeistert von der Möglichkeit, handwerkliche Techniken in einem geschützten Raum direkt auszuprobieren und neues Selbstvertrauen im Umgang mit Werkzeugen zu gewinnen.
Sichtbarkeit auf dem Campus: Die Fotobox-Aktion
Die Fotobox-Aktion auf der Mensaempore entwickelte sich schnell zum Publikumsmagneten. Unter dem Motto „Ich mache mich stark für …“ stand sie die gesamte Woche über als fester Anlaufpunkt zur Verfügung und wurde intensiv genutzt. Zahlreiche Statements für Gleichstellung wurden an der Fotowand gesammelt. So machten sie die Anliegen der Aktionswoche auf dem Campus sichtbar und motivierten durch die positive Resonanz alle Beteiligten.
Wissen und Austausch: Online-Formate
Auch im digitalen Raum gab es einen intensiven Austausch und wertvolle Impulse:
- Gendersensible Didaktik: Eicke Ricker (Rosa Strippe e. V.) vermittelte in einem fundierten und übersichtlich gestalteten Vortrag zentrale Aspekte gendersensibler Lehre. Die Veranstaltung richtete sich an Lehrpersonen aus allen Fachbereichen und bot praxisnahe Impulse für die eigene Lehrgestaltung.
- Berufungstraining: Franziska Jantzen leitete das digitale Training für Promovendinnen. Diese bereiteten sich im Workshop und durch ergänzende Einzelcoachings intensiv auf künftige Verfahren vor.
- Finanz-Workshop: Daria Lewandowska (MoneySisters) beleuchtete aus feministischer Perspektive Einkommenslücken und zeigte Wege zur finanziellen Selbstbestimmung auf – ein Thema, das bei allen Statusgruppen auf großes Interesse stieß und wertvolle Impulse lieferte.
Reflexion und Vernetzung
Der kollegiale Austausch zur Vereinbarkeit bot den Teilnehmer*innen einen Rahmen, um zentrale Herausforderungen zwischen Beruf und Care-Arbeit zu reflektieren. Im Rahmen der Veranstaltung zur Vereinbarkeit stellte Kristin Rasch, Ansprechpartnerin für die familiengerechte Hochschule, u.a. die vielfältigen Unterstützungsangebote der Hochschule Bochum vor.
Die Aktionswoche 2026 war ein Erfolg auf ganzer Linie. Die Mischung aus praktischem Anpacken, theoretischer Fundierung und persönlichem Austausch hat gezeigt, wie wichtig Plattformen für Empowerment an unserer Hochschule sind. Wir danken allen Organisatorinnen und Teilnehmerinnen für diese inspirierende Woche.




