Wie wir über Rückenschmerzen denken, kann beeinflussen, wie sie sich entwickeln und wie gut eine Behandlung wirkt. Es ist bekannt, dass sogenannte „negative“ Ansichten, die nicht den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen, auch negative Auswirkungen auf Schmerzen haben können. Im Gegenzug kann die Aufklärung darüber Schmerzen lindern. In anderen Ländern gibt es deshalb bereits Aufklärungskampagnen zum Thema – in Deutschland fehlt bislang ein vergleichbares Angebot.
Genau hier setzt das Forschungsprojekt BACKCamPAIN der Hochschule Bochum an: Es soll wissenschaftlich fundiertes Wissen über Rückenschmerzen verständlich und leicht zugänglich machen – für eine besser informierte Bevölkerung und eine bessere Versorgung. Damit eine solche Aufklärungsveranstaltung auch wirklich ankommt und etwas bewirkt, reicht gutes Wissen allein aber nicht aus: Sie muss auch zu den Bedürfnissen der Menschen passen, die sie erreichen soll. Deshalb möchten wir die geplante Veranstaltung gemeinsam mit der Zielgruppe weiterentwickeln.
Dafür sucht die Hochschule Bochum Interessierte für eine Gruppendiskussion (Fokusgruppe): Nach einer kurzen Präsentation der Inhalte diskutieren Sie gemeinsam mit anderen Teilnehmenden, was Ihnen gefällt, was fehlt und wie die Veranstaltung idealerweise aussehen sollte. Die Diskussion dauert etwa 90 Minuten und findet am Gesundheitscampus der Hochschule Bochum statt.
So funktioniert die Anmeldung: Melden Sie sich zunächst über unsere kurze Screening-Umfrage. Passen Sie zur Zielgruppe, laden wir Sie persönlich zur Teilnahme an einer Gruppendiskussion ein.
Für die Teilnahme an der Gruppendiskussion selbst ist eine Aufwandsentschädigung von 100 € geplant.
Alle weiteren Informationen finden sich in unseren Teilnahmeinformationen, welche Sie auf der Startseite der Umfrage abrufen können, sowie auf der Projektseite.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an:
Deborah Jost, Doktorandin
Fachbereich Pflege-, Hebammen- und Therapiewissenschaften
Studienbereich Physiotherapie
