Digital Cleanup Week
Am 21. März 2026 ist der weltweite Digital Cleanup Day! In der Woche davor, vom 16. bis zum 20. März, widmen wir uns verschiedenen Themen rund um das digitale Aufräumen.
Wussten Sie, dass 55 % der gespeicherten Daten sogenannte “Dark Data” sind, also ungenutzte Dateien, die auf Servern liegen? Lassen Sie uns gemeinsam sauber machen für ein leeres Postfach, ein Laufwerk voller Unikate und einen strukturierten Kopf!


Sortieren Sie Ihr E-Mail-Postfach und löschen Sie nicht mehr benötigte Mails. Einen guten Start bieten veraltete Veranstaltungshinweise oder (un-)gelesene Newsletter. Es gibt ebenfalls die Möglichkeit, Mails nach ihrer Größe zu sortieren. Bei Outlook können Sie dazu unter “Ansicht” die Option “Anordnen nach” auswählen. So können schnell Mails mit großen Anhängen gefunden werden, die unter Umständen nicht mehr benötigt werden.
Tipp: Leeren Sie regelmäßig den Ordner “Gelöschte Elemente”.

Sortieren und archivieren Sie Dateien auf dem Netzlaufwerk und in Cloud-Speichern wie Adobe oder Sciebo. Oft sammeln sich über eine längere Zeit Duplikate oder Zwischenstände an, die nicht mehr benötigt werden. Ein guter Start sind hier Versionsverläufe von finalen Dokumenten, die nach Fertigstellung gelöscht werden können. Im Windows-Explorer können die Dateien ebenfalls nach Größe sortiert werden, um die “großen Brocken” direkt ausfindig machen zu können.
Tipp: Auch hier lohnt es sich, immer mal den Papierkorb zu leeren.

Anstatt Dokumente als E-Mail-Anhänge zu verschicken, können diese über gemeinsam zugängliche Laufwerke oder Cloud-Dienste wie Sciebo geteilt werden. Mit einem Rechtsklick auf die Datei kann “Als Pfad kopieren” ausgewählt werden. Der Link muss dann nur noch in die oberste Zeile im Windows-Explorer eingefügt werden. So wird gleichzeitig vermieden, dass verschiedene Arbeitsstände kursieren.
Tipp: Der Link wird in Anführungszeichen kopiert. Entfernen Sie diese, dann wird die Datei schneller gefunden.
Der digitale Datenaustausch wird zu einem immer größeren Treiber für erhöhte CO2-Ausstöße. Jährlich werden ca. 900 Millionen Tonnen CO2 emittiert: das entspricht 4 % der globalen Treibhausgasemissionen und ist damit genauso hoch wie der Anteil des Flugverkehrs. Dabei sind Datentransfere viel weniger offensichtlich als Autoverkehr oder Kohlekraftwerke. Durch den Aktionstag Digital Cleanup Day wird der Fokus auf genau dieses Thema gelenkt. Durch das Löschen nicht mehr benötigter Daten verringern wir den Energieverbrauch von Servern, geben Speicher frei für neue Daten und verlängern die Lebensdauer der genutzten Geräte. Ein aufgeräumter digitaler Arbeitsplatz schafft ein angenemehres Arbeitsumfeld und eine höhere Produktivität.
Veranstaltungen im Rahmen der Digital Cleanup Week
Montag, 16. März: Nachhaltige Digitalisierung & digitale Souveränität
Ohne digitale Souveränität gibt es keine nachhaltige Digitalisierung. Die großen Technologieunternehmen betrachten Nachhaltigkeit nicht als Weg zu einer sozial, ökonomisch und ökologisch gerechten Zukunft für alle – sondern vor allem als ein neues Geschäftsfeld für ihre datenbasierten Produkte. Initiativen wie Open‑Source‑Software, die digitale Allmende und dezentrale Plattformen wie das Fediverse zeigen, dass eine nachhaltige Digitalisierung nur dann möglich ist, wenn sie auf digitaler Souveränität aufbaut.
Referentin: Dr. Anne Mollen (Institut für Kommunikationswissenschaft, Universität Münster)
Start: 12 Uhr, Ende: ca. 12:30 Uhr
Mittwoch, 18. März: Mehr aus Forschungsdaten machen: Strategien zur Veröffentlichung und Nachnutzung
Forschungsdaten gewinnen zunehmend als eigenständiger Forschungsoutput an Bedeutung. Im Kontext von Open Science eröffnet ihre Publikation uns neue Möglichkeiten für Transparenz, Sichtbarkeit und Anschlussforschung. Der Vortrag bietet einen kompakten Überblick darüber, wie sich aus Forschungsdaten ein nachhaltiger Mehrwert für Forschung und wissenschaftliche Zusammenarbeit entwickeln lässt. Hierzu werden grundlegende Prinzipien vorgestellt und Strategien für Publikation und Nachnutzung vorgestellt.
Referentin: Katharina Koch (Dezernat 7)
Start: 11 Uhr, Ende: ca. 11:30 Uhr
Donnerstag, 19. März: Führungen durch die Serverräume
Waren Sie schon immer mal neugierig darauf, wie ein Server aussieht? Wie werden unsere Daten gespeichert und verarbeitet, welcher Energieaufwand steckt dahinter? Ist es nicht total warm in einem Serverraum? Die Campus IT klärt uns auf.
Am Donnerstag, dem 19. März um 9 bis 9:30 Uhr, Zentralcampus (Treffpunkt: B 01-46)
Am Donnerstag, dem 19. März um 13 bis 13:30 Uhr, Gesundheitscampus (Treffpunkt: Cafeteria)