Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Was gibt es Neues?

Erste Ergebnisse veröffentlicht

Sie können nun erste Ergebnisse der Bestandsaufnahme nachlesen!

Die Bestandsaufnahme für das Klimaschutzkonzept ist abgeschlosssen

Mehr Informationen dazu finden Sie unter "Klimaschutzkonzept".

Die Webseite zum Klimaschutzmanagement ist da!

Aktuelle Informationen zum Thema "Klimaschutz" an der BO

Interviewtermin mit Radio ct

Miriam Trümper berichtet in einem Radiointerview über Ihre Stelle und die Dringlichkeit des Klimaschutzes


Und was passiert sonst so?

Natürlich eine ganze Menge. Ausgewählte Meldungen zum Thema Klimaschutz werden hier zusammengefasst.

COP27

27. Weltklimakonferenz in Ägypten

Im ägyptischen Scharm El-Sheikh fand vom 06.-20.11.2022 die 27. Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen statt. Die UN zählte über 33.000 Teilnehmer*innen aus über 190 Staaten, zu denen Staats- und Regierungschef*innen, Minister*innen, Klimaaktivist*innen, Vertreter*innen aus der Wirtschaft sowie zivilgesellschaftliche Organisationen zählten. 15 Tage lang wurden globale Lösungen für die Erderwärmung diskutiert und Klimaziele verhandelt und nachgebessert. Der Fokus in diesem Jahr lag auf der Klimafinanzierung – ein Thema, das viele Industrieländer in den vergangenen Ländern blockiert hatten. Zu den zentralen Beschlüssen der Konferenz zählt u.a. die Einrichtung eines Ausgleichsfonds für Klimaschäden in ärmeren Ländern, der unabwendbare Folgen des Klimawandels, wie beispielsweise Dürren oder Überschwemmungen, finanziell abfedern soll. Weitere Themen waren die sozial gerechte Energiewende und die Nachbesserung nationaler Klimaschutzpläne. Keine Einigung gab es allerdings in Bezug auf die Abkehr von fossilen Brennstoffen: Die Absicht des Kohleausstiegs gilt zwar, doch ein Ausstieg aus Öl und Gas wurde nicht beschlossen. Insbesondere einzelne Staaten wie Saudi-Arabien, dessen Reichtum auf diesen Brennstoffen basiert, hatten sich dagegen gewehrt.

Bereits im Vorfeld wurde an der COP27 viel Kritik geübt. Da Ägypten als Polizeistaat gilt, in dem Meinungs- und Pressefreiheit eingeschränkt sind, sei ein Diskurs über Klimagerechtigkeit ohne einen offenen zivilgesellschaftlichen Raum nicht möglich, so die Aktivist*innen. Auch die Beschlüsse wurden stark kritisiert: Konkrete Schritte, inwieweit die Staaten ihren Verpflichtungen nachkommen müssen, wurden nicht festgelegt und wichtige Fragen der Ausgestaltung wurden auf die nächste Konferenz in 2023 verschoben. Außerdem blieben zentrale Punkte, wie ein klares, einstimmiges Bekenntnis zum 1,5°C-Ziel, bis zum Schluss strittig.

Autor: Jannis Veddermann