Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Vielversprechende Fachkräfte von morgen ausgezeichnet

BO-Absolventen erhielten Ferdi-Kallmeyer-Preis 2019

v.l.: Jury Mitglied Dr.-Ing. Guido Stollt, die Preisträger Giuliano Montorio und Hannes Dittmann und Prof. Dr.-Ing. Arno Bergmann, Fachbereich Elektrotechnik und Informatik an der Hochschule Bochum.

Ende Oktober 2019 wurde in Dortmund der Ferdi-Kallmeyer-Preis für herausragende studentische Abschlussarbeiten in den Ingenieurwissenschaften verliehen. Der mit 2.000 Euro dotierte erste Preis ging in diesem Jahr an Giuliano Montorio und Hannes Dittmann von der Hochschule Bochum. Leander Willeke von der Ruhr Universität Bochum belegt den zweiten Platz und erhält 1.500 Euro Preisgeld. Er konnte die Jury mit seinem Entwurf eines neuartigen Gyroskops auf Basis von Mikrowellen überzeugen.

Giuliano Montorio und Hannes Dittmann haben in ihrer Bachelorarbeit die Antriebsregelung und die kamerabasierte Umfelderkennung eines autonomen Flurförderfahrzeugs (Spitzname ALF) entwickelt. Als Besonderheit ist das Fahrzeug mit Mecanum-Rädern ausgestattet, die auch seitwärts fahren können, dabei auf glattem Boden allerdings schon mal durchrutschen. Darum wird die Bewegung der Räder nicht vollständig in eine Vorwärtsbewegung des Flurförderers umgesetzt; diesen „Schlupf“ konnten die Jungingenieure durch eine entsprechende Regelung ausgleichen. Als Hauptaufgabe  implementierten sie die moderne SLAM-Technik (Simultaneous Localization and Mapping) im Fahrzeug, der die Sensordaten von ALF auswertet und so die eigene Position und die von Hindernissen erkennt.

"ALF", das autonome Flurfahrzeug

Betreut wurden Giuliano Montorio und Hannes Dittmann von Prof. Dr.-Ing. Arno Bergmann. Dieser konnte sich bereits im Mai 2019 über zwei preisgekrönte Absolventen freuen: Die Deutsche Gesellschaft für Mechatronik e.V. (DGM) kürte die Arbeit von Felix Schneider zur besten Bachelor-Arbeit und zeichnete als Autoren der besten Masterarbeit Dominik Eickmann und Dennis Hotze aus.

 „Wir freuen uns, mit dem Ferdi-Kallmeyer-Preis vielversprechende Fachkräfte von morgen auszeichnen zu können und sie für ihre herausragenden Arbeiten in der Ingenieurwissenschaft zu ehren“, erklärt Dr.-Ing. Guido Stollt, Jury-Mitglied und Geschäftsführer von Smart Mechatronics.

Ferdi Kallmeyer, zuletzt Professor für Elektrotechnik an der FH Dortmund und Gründer von Smart Mechatronics, starb 2008 bei einem tragischen Unfall. Die Stiftung unterstützt zum einen die Gesundheitsselbsthilfe bei der Erkrankung „Morbus Recklinghausen“ und würdigt zum anderen Studenten mit herausragenden Leistungen in den Ingenieurwissenschaften.

Über Smart Mechatronics:

Smart Mechatronics bietet ingenieurwissenschaftliche Beratung für intelligente mechatronische Systeme. Darüber hinaus sind wir Ihr Entwicklungspartner für die Umsetzung im täglichen Projektgeschäft. Unsere Entwicklungsbereiche Requirement und Systems Engineering, Software- und Hardware-Entwicklung, Regelungstechnik sowie Verifikation und Validierung arbeiten eng zusammen bei der Entwicklung der Produkte für die Märkte von morgen!

Das 2008 gegründete Unternehmen entwickelt mit und für seine Kunden aus der Automobilindustrie, der Medizintechnik, dem Bereich Smart Home & Smart Building und Industrie 4.0 & Digitalisierung innovative Lösungen und Produkte. Mit 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt Smart Mechatronics seine Kunden vor Ort oder aus den Niederlassungen in Dortmund, Paderborn/Büren und München. www.smartmechatronics.de

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Arno Bergmann
Prof. Dr.-Ing. Arno Bergmann
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