Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Weitere Projekte und Initiativen

Wissenschaft wird durch anwendungsorientierte Forschung und aktiven Transfer lebendig. Etablierte Forschungsschwerpunkte bringen Innovationen in die Praxis und ermöglichen deren tägliche Anwendung in der Gesellschaft. Gleichzeitig entstehen neue Forschungsfelder und Wissenschaftsbereiche. Um bereits Studierende für die Forschung zu begeistern, kommt innovativen Projekten an der Schnittstelle zwischen Forschung und Lehre eine besondere Bedeutung zu.

An der Hochschule Bochum schaffen wir den Freiraum, der es möglich macht, Neues auszuprobieren und quer zu denken. Wir ermutigen alle Akteure, ihre guten Ideen weiterzuverfolgen und in konkrete Forschungsprojekte zu überführen. In diesem Verständnis gibt es zahlreiche Initiativen und Projekte, die unsere etablierten Forschungsschwerpunkte ergänzen, weiterentwickeln oder auch neue Schwerpunkte entstehen lassen.

Gewiss ist: Die hier genannten und viele weitere Projekte haben an unserer Hochschule ihren Platz!

Aktuelle Projekte

Digitales Mentoring

Projektleitung: Prof. Dr. Jörg Frochte

Fördermittelgeber: Stiftung Innovation in der Hochschullehre

Kooperationspartner: Fachhochschule Dortmund (Konsortialführung), Westfälische Hochschule

Laufzeit: August 2021 - Juli 2024

Mit dem Digitalen Mentoring begegnen die drei Partnerhochschulen gleich mehreren Herausforderungen, die die Lehre und das Lernen aktuell beeinflussen und prägen: da ist zum einen der Umstand, dass ihre Erstsemester zumeist mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen ins Studium starten, so etwa mit verschiedenen Zugängen zur Hochschulreife und einer zunehmenden sozialen und kulturellen Vielfalt der Studierenden. Zudem wollen die drei Verbundspartner auch anwachsenden Studiendauern und dem deutlich gestiegenen Einsatz von Elementen der digitalen Lehre Rechnung tragen.

Dabei eröffnet gerade die Digitalisierung der Lehre die neuen Möglichkeiten, die das Digitale Mentoring nutzt. Die Methode des „Learning Analytics“, welches hier zum Einsatz kommt, nutzt die Daten, die bei Lernaktivitäten der Studierenden anfallen, um die Bedürfnisse der einzelnen Lernenden besser zu erkennen und den individuellen Lernprozess besser unterstützen zu können. Dazu nutzen die drei Hochschulen unter Beachtung aller Datenschutzvorschriften die Informationen aus verschiedenen Quellen, wie Verwaltungs-und Lernmanagementsystemen, stellen sie zusammen und werten sie aus. Der Einsatz von Educational Data Mining soll dazu beitragen, Empfehlungen für den weiteren Studienverlauf zusammenzustellen, die die Unterstützung und Begleitung im Studium durch Professorinnen und Professoren, aber auch Serviceeinrichtungen wie der Studienberatung ergänzen.

Weiterführende Links:

Webseite Stiftung Innovation in der Hochschullehre

Webseite Hochschule Bochum Pressemitteilungen

 

 


DigiMin@s

Projektleitung: Prof. Dr. Roland Böttcher

Fördermittelgeber:QVM-Mittel

Laufzeit: 2023 - 2025

Die Hochschule Bochum strebt eine Verbesserung von Lehr- und Lernkonzepten mit einem Fokus auf die Entwicklung studentischer Praxisprojektea („Problem Based Learning“) an.

In diesem Kontext werden im Rahmen eines studentischen Entwicklungswettbewerbes („DigiMin@s“) Nachhaltigkeits-Lösungen auf Basis von Microcomputern entwickelt. Mit Microcomputern können kleine digitale Einheiten konzipiert werden, die mit wenig Material- und Energie-Aufwand erstellt und betrieben werden. Ihre vielen unterschiedlichen Sensoren und Aktoren erlauben eine Anpassung an viele unterschiedliche (Nachhaltigkeits-) Fragestellungen.

Weiterführender Link:

Institut digitales Management

 


ebwl-oer.nrw

Projektleitung: Prof. Dr. Roland Böttcher

Fördermittelgeber:Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW

Laufzeit: 2020 – 2023

Das Projekt „ebwl-oer.nrw“ entwickelt im Rahmen der Förderlinie „OERContent.nrw“ ein hochschulübergreifendes digitales Lehr- / Lernangebot im Bereich “Einführung in die Betriebswirtschaftslehre“. Das digitale Lehr- und Lernangebot wird von einem Konsortium aus sieben Hochschulen entwickelt und im Anschluss über die DH-NRW allen Hochschulen in NRW frei zur Verfügung gestellt.

Der Kurs bietet eine flexible Gestaltung von Lehr-/Lernszenarien mit möglichst adaptiv ausgerichteter Anwendungsorientierung und fördert damit eine höhere Selbstbestimmung effizienten Lernens. Die Nutzung bedarfsgerecht kombinierbarer digitaler Medien unterstützt die Aspekte eines ganzheitlichen, kreativen, situativen und produktiven Lehrens und Lernens in kooperativen und kollaborativen Bildungsprozessen. Das Verbundprojekt mit den beteiligten Hochschulen gewährleistet NRW-weit eine hohe Nutzer*Innenfrequenz und ein hohes Maß an Qualität durch Evaluations- und Peer-Review-Verfahren.

Weiterführender Link:

Institut digitales Management

 


FührungsSimulator

Projektleitung: Prof. Dr. Roland Böttcher

Fördermittelgeber:Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW / Stifterverband

Laufzeit: 2020 - 2022

Wie kommuniziere ich mit Mitarbeitenden? Wie organisiere ich Teams? Probleme, die fächerübergreifend für alle Studierenden relevant werden können. Solche Fragen lassen sich jedoch nur schwierig auf Lehrbuchbasis vermitteln. Das Projekt „FührenLernen“ konzipiert dazu einen digitalen Führungssimulator, der Führungskompetenz virtuell vermittelt, Erfahrungsräume öffnet und den Studierenden ein individuelles, theoriegestütztes Feedback liefert. Dazu werden kritische Führungssituationen (Episoden) mit Hilfe von Moodle virtuell simuliert. Im Kontext einer einheitlichen Rahmenhandlung müssen die Studierenden dabei mittels Text-, Ton- und Videoeingabe mit der Simulation interagieren. Diese Interaktionsdaten werden anschließend (teil-)automatisiert ausgewertet. Das Lernangebot kann im Rahmen der Hochschullehre als eigenständiges Modul oder im Rahmen bestehender Lehrangebote eingesetzt werden. Das Projekt dient gleichzeitig als Entwicklungsraum für interaktive Moodle-Anwendungen.

Weiterführender Link:

Institut digitales Management

 


GeoBIZ - Business driven problem-based learning for academic excellence in geoinformatics

Projektleitung: Prof. Dr. A. Wytzisk-Arens

Fördermittelgeber: Erasmus+ / KA2

Laufzeit: 2019-2022

Geospatial data is the major driver of today’s information society. More geospatial data than ever is being created by various sensors like smart phones, satellites, etc. This data is used for an increasing number of scientific and practical purposes, ranging from application domains like smart cities or mobility up to contributions to global challenges like poverty, food production etc. Geoinformatics provides methods and technologies to gather, analyse, distribute and visualize geospatial data in order to make it fit for such specific use cases. Several major stakeholder groups are required to implement these domain-specific value chains: academia, data, technology and service providers as well as a the very broad spectrum of users. While in developed countries those stakeholder groups' capacity and mutual contributions are in balance and support each other, in many less developed countries this balance does not exist. While the geoinformatics business sector advances as technology develops, the academic sector can’t keep pace with the changes and thus lags behind. This leads to a situation that the academic sector does not produce adequate professionals, which have the necessary skills as required by the business sector. In the GeoBIZ project a consortium of 18 partners develops best practices to improve business - academia cooperations well as geoinformatics curricula, which are aligned with business needs in the Western Balkan region.


HaWiss_Multitrans

Projektleitung:Prof. Dr. Jörg Frochte

Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz

Laufzeit: 2022 - 2025

Im Vorhaben "Handlungsorientierter Wissenstransfer in der Multi-Muster-Transformationsregion Bergisches Land" (HaWiss Multitrans), das vom vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert wird, erarbeitet das „Interdisziplinäre Institut für Angewandte KI und Data Science Ruhr“ (AKIS) gemeinsam mit fünf Konsortial- und vier Sozialpartnern eine lebendige regionale Transformationsstrategie. Mit dieser sollen Unternehmen der Region bei der Bewältigung von gegenwärtig mit hoher Geschwindigkeit auftretenden Veränderungen unterstützt werden. Durch den unterschiedlichen Grad an Betroffenheit und Vorbereitung auf die Veränderungen der Teilregionen und -branchen entstehen heterogene Transformationsmuster, die verschiedene Herangehensweisen erfordern.

Das AKIS beschäftigt sich als zentrale Herausforderungen mit fehlenden (digitalen) Kompetenzen sowie dem Fachkräftemangel. Der Schlüssel für eine erfolgreiche Transformation dieser Faktoren ist eine handlungsorientierte Wissensintensivierung. Daher entwickelt und erprobt das AKIS mit den Konsortialpartner Angebote zur Kompetenzentwicklung, welche auf die regionalen Akteure zugeschnitten sind – von der gewerblichen Ebene (Anpassung von Ausbildungsberufen) über Mischformen bis hin zur Hochschulbildung (u.a. „Duales Studium“).

Es werden unterschiedliche Maßnahmen zur Demonstration der Transformationsmöglichkeiten aufgebaut, wie ein Erlebnisraum für Künstliche Intelligenz, eine Erweiterung der bestehenden Lernfabrik am Campus Velbert Heiligenhaus sowie ein neuer mobiler „Innovations-Bus“. Mit diesen stationären und mobilen Wissenstransfermodulen werden neuartige Lösungsvorschläge für komplexe Transformationstreiber wie z.B. sich verschärfende ökologische Anforderungen, die zunehmende Digitalisierung von Produkten und Prozessen sowie verstärkt festzustellende (De-)Globalisierungs-Tendenzen vorgestellt.

Die in den Wissenstransfermodulen vorgestellten Lösungsansätze sollen in Kombination mit weiteren Angeboten die Akteure dazu befähigen, die mit der Transformation verbundenen Veränderungen ihrer Geschäftsmodelle, die notwendigen Maßnahmen der Organisationsentwicklung sowie den Übergang auf neue Wertschöpfungsnetzwerke erfolgreich zu bewältigen. Der daraus resultierende handlungsorientierte Wissenstransfer zwischen den Unternehmen, dem AKIS und den Konsortialpartnern ermöglicht den Aufbau und die (Weiter-)Entwicklung der betrieblichen Kompetenzen.

Das Ergebnis des Vorhabens ist ein modularer Transformationsbaukasten mit Kursen, Methoden, Leitfäden etc., der für die verschiedenen Ausprägungen sowie Herausforderungen der Betroffenheit passende Lösungen bereithält und über eine intensive Netzwerkarbeit in der Region verankert ist. Damit auch nach Abschluss der geförderten Projektlaufzeit die entwickelten und erprobten Vorgehensweisen sowie Qualifizierungs- und Beratungsangebote zur Verfügung stehen, werden die Angebote in der zu gründenden „Bergischen Akademie für Transformation“ zusammengeführt.

Weiterführender Link:

TrAIBer.NRW


Individualisierung von Wirtschaftsinformatik-Übungen (IBIX)
Logo Stiftung Innovation in der Hochschullehre

Projektleitung: Prof. Dr. Volker Klingspor

Fördermittelgeber: Stiftung Innovation in der Hochschullehre

Laufzeit: 2022-2023

Lernziel des Moduls „Wirtschaftsinformatik“ am Fachbereich Wirtschaft ist die Fähigkeit, Aufgaben zum Thema Datenkompetenz mit Hilfe selbstgeschriebener Programme zu lösen. In Übungen lösen die Studierenden dazu Programmieraufgaben. Aufgrund der unterschiedlichen Vorkenntnisse der Studierenden trifft der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben nur einen Teil der Studierenden. Für überforderte Studierende sind die Lernschritte zu groß, Aufgaben können nicht selbstständig gelöst werden, oft werden Musterlösungen ohne eigenen Lösungsversuch betrachtet. Die Kompetenz, eine Lösung selbst zu erstellen, wird nicht erreicht und die Studierenden verlieren die Motivation. Unterforderten Studierenden fehlt die Stimulation, über das minimale Lernziel hinaus Verständnis für die Verarbeitung von Daten zu gewinnen, um besser auf die Anforderungen der Digitalisierung vorbereitet zu sein.  

Den Studierenden sollen daher individuelle Übungsaufgaben entsprechend dem jeweiligen Lernfortschritt vorgeschlagen werden. Statt durch die Bereitstellung von Musterlösungen sollen sie durch eine kontinuierliche, automatische Bewertung ihrer Lösungen intrinsisch motiviert werden, an den Übungen teilzunehmen. Durch ein Bonussystem, mit dem die Studierenden eine Verbesserung der Modulbenotung erreichen können, soll eine zusätzliche extrinsische Motivation gegeben werden. Dazu soll ein ausreichend großer Aufgabenpool geschaffen werden, aus dem individuelle Aufgaben mit angepasstem Schwierigkeitsgrad generiert werden können.


Lost Places im Umbruch- Die Kokerei Hansa in Dortmund- Urbane Brachflächen als künstlerische und architektonische Herausforderung

Projektleitung: Prof. Dr. Ing. Karin Lehmann

Gemeinschaftsprojekt mit der Partnerhochschule  Belleville /Paris( École nationale superieure d´architecture de Paris – Belleville)

Fördermittelgeber: OFAJ und DFJW: Förderprogramm: Pilotprojekte zur  Stärkung von Kooperationen zwischen deutschen und französischen Hochschulen

Laufzeit: Workshop November 2022

Die Zechen im Ruhrgebiet sind ein industrielles und kulturelles Erbe, das die Metropolregion mit ihren 11 Städten und 4 Kreisen bis heute nicht vollständig hat antreten können. Geologisch, historisch und technisch bedingt, befinden sich auf dem Weg der Süd-Nord-Wanderung des Kohlebergbaus vom 18. bis ins späte 20. Jahrhundert ungleich zahlreichere, aber auch kleinere damit verbundene Betriebsgebäude im Süden der Ruhr als nördlich dieses namensstiftenden Flusses.

Besonders in den großen Städten von Duisburg bis Dortmund gibt es daher noch immer die zumeist stillgelegten Teile der besonders großen, weithin sichtbaren Industrieanlagen der Kohleförderung und -verarbeitung. Der als Strukturwandel bezeichnete Ausstieg aus diesem landschaftlich und städtebaulich so unvergleichlich prägenden Wirtschaftszweig des Ruhrgebiets ist spätestens nach 1945 unvermeidlich geworden, die Frage nach dem Umgang mit den baulichen Hinterlassenschaften wird seither von den betroffenen Kommunen aber höchst unterschiedlich beantwortet.

Die Konfliktlinie der Interessen verläuft hier von der vollständigen Beseitigung aller Zechenanlagen nach deren Stilllegung mit dem Ziel der Schaffung freier Gewerbe- und Wohnflächen bis hin zu deren Musealisierung im UNESCO-Weltkulturerbe-Rang.

Längst ist im Ruhrgebiet das Bedürfnis nach Identifikation mit dieser Region entstanden und gewachsen. Es bezieht sich nicht auf die vorindustrielle Zeit, in der sich im Gebiet zwischen dem südlichen Münsterland und dem bergischen Land noch unzählige Bauernhöfe, Kleinsiedlungen und Dörfer befanden, sondern ausdrücklich auf die industrielle Vergangenheit.

Wo nicht allein zuvorderst Bezug auf die architektonische Qualität der Maschinenhallen oder die Symbolkraft der Fördertürme genommen wird, steht bei der Begründung des Identifikationsinteresses im Grundsatz der in Schwerstarbeit geleistete Beitrag zur Entwicklung der Gestalt des Ruhrgebiets durch die dort hingezogenen und lebenden Menschen und damit zur wirtschaftlichen Entwicklung des ganzen Landes im Vordergrund, der Anerkennung, Respekt und dazu die materiell sichtbare Bewahrung für die Nachwelt verdiene.

Diese identifikationsstiftende Sichtbarmachung des industriekulturellen Erbes der Ruhrgebiets-Zechen ist das Thema der Deutsch-Französischen Masterklasse mit Studierenden aus Paris und Bochum. Durch gezielte baukünstlerische Eingriffe im räumlichen Kontext sollen die „lost places“ der Zechen, die ihre ursprüngliche Funktion verloren haben, den vor dem oben dargestellten Hintergrund skizzierten Sinn bekommen. 

Dieses Seminar verfolgt den Anspruch, Perspektiven zwischen der bildenden Kunst und der Architektur miteinander zu kreuzen, indem sowohl eine plastische als auch theoretische Erkundung angestoßen wird mit dem praktischen Ziel, einen unverwechselbaren Ort zu erschaffen. Eine der Besonderheiten dieses Seminars ist die Verschriftlichung der Vorgehensweise im Zusammenhang mit der Herstellung eines Modells.

Dieses Seminar beschäftigt sich mit den Verbindungen, die zwischen Kunstwerken und Architektur sowie der natürlichen oder gebauten Umwelt in ihrer Entstehung, Entwicklung und ihrer Wahrnehmung und Mitwirkung durch einen Betrachter bestehen.

Jede/r Studierende/r muss dabei das eigene Experimentierfeld definieren, das verschiedenen zeitlichen oder räumlichen Abgrenzungen folgt: Malerei, Film, Modell, ein persönliches plastisches Untersuchungsobjekt, die Organisation einer Ausstellung, die Szenografie einer Ausstellung … Die methodischen Ansätze sind dabei charakterisiert durch die Maßgaben der jeweiligen „Untersuchungs-Kreation“.

Weiterführender Link

Internationalisierung des Fachbereichs A an der Hochschule Bochum


Netzwerk Building Information Modeling Mittleres Ruhrgebiet (BIM.Ruhr) – Bestandsmodelle und ihre Qualitätsbeschreibung im Kontext kommunaler BIM-Prozesse
Logo Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)
Logo Europäische Union
Logo BIM.Ruhr

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Dirk Eling

Fördermittelgeber: Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Laufzeit: 2020-2022

Die Baubranche des Mittleren Ruhrgebiets und darüber hinaus steht aktuell vor einer Herausforderung einer vollständigen Digitalisierung ihrer gesamten Wertschöpfungskette. Zusätzlich besteht ein stark erhöhter Bedarf an Sanierungs- und Wohnungsbaumaßnahmen in der Metropole Ruhr und in der Region um Bochum, Herne und dem Kreis Recklinghausen. Um die Herausforderungen hinsichtlich der anstehenden Sanierungsaufgaben von Bestandsbauwerken in der Region möglich effizient, wirtschaftlich und nachhaltig zu bewältigen, bietet es sich an die Methode Building Information Modeling (BIM) einzusetzen.

Die BIM-Methode steht für eine transparente und effiziente Arbeitsweise aller Gewerke an einem dreidimensionalen Gesamtmodell (dem digitalen Zwilling) des Bauwerks von der Planung bzw. Bestandserfassung bis zur Facility Management (FM), Sanierungsmaßnahmen, Abbruch und ggf. Neubau. Das BIM-Modell besteht nicht nur aus geometrischer, sondern auch aus alphanummerischer Information und entsprechend den Anforderungen des Auftraggebers weist bestimmte Detaillierungsgenauigkeit der Geometrie und Informationstiefe auf. Eine standardisierte Vorgehensweise bei der Formulierung der Anforderungen an die Datenerfassung wie Vollständigkeit, Detaillierungstiefe, Informationsgehalt und Richtigkeit fehlt allerdings bisher. Ebenfalls bestehen Unklarheiten wie die Einbeziehung heterogen vorliegender Bestandsunterlagen erfolgen soll.

Der Fokus des BIM Instituts der Hochschule Bochum im Projekt BIM.Ruhr liegt auf den geodätischen Aspekten im BIM-Gesamtprozess. Dabei sollen mit wissenschaftlichen Methoden zwei übergeordnete Schwerpunkte behandelt werden:

- Erstellung von BIM-Bestandsmodellen auf Basis von Messungen und heterogenen Bestandsdaten sowie 

- Ableitung und Beschreibung von relevanten Metadaten hinsichtlich Qualität und Herkunft der Daten und deren Integration in das Bestandsmodell.

Die modellhafte Erforschung des Einsatzes der BIM-Methode an Bestandsbauwerken erfolgt anhand drei Pilotprojekte:

1. Infrastrukturbau/Sanierung: Drewer Brücke in Marl, Kreis Recklinghausen

2. Hochbau/Sanierung: Aula des Alice-Salomon-Berufskollegs in Bochum und

3. Infrastrukturbau/Ersatzneubau: Brücke Bielefelder Straße in Herne

Zusammen mit den Projektpartnern Universität Duisburg-Essen und dem Kreis Recklinghausen, strebt das BIM Institut der Hochschule Bochum im Projekt BIM.Ruhr die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Baubranche an. Dabei soll das Wissen aus den Hochschulen in die Praxis transferiert werden. Das übergeordnete Ziel des Gesamtprojekts ist die Erarbeitung von Leitfäden und Handlungsanweisungen für die Bearbeitung von BIM-Projekten im Zusammenwirken von Kommunen und KMUs. Die Erkenntnisse aus BIM.Ruhr sollen als überregional sichtbare Best-Practice-Ergebnisse die Einführung und den Umgang mit BIM für Kommunen und KMUs erleichtern sowie diese zum Einsatz der BIM-Methode in eigene Projekte bestärken.

Weiterführende Links:

HSBO-Website Teilprojekt

BIM-Ruhr


NFDI4Earth
Logo NFDI4Earth

Projektleitung: Prof. Dr. Carsten Keßler

Fördermittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Laufzeit: 2021–2026

Das Ziel von NFDI4Earth ist es, die Anforderungen an den digitalen Wandel in den deutschen Erdsystemwissenschaften (Earth System Sciences; ESS) zu identifizieren, gemeinsame Prinzipien, Regeln und Standards für das Management von Forschungsdaten in den ESS zu etablieren sowie experimentelle Prototyp-Plattformen zu entwickeln, die auf verteilten Ressourcen arbeiten, und Werkzeuge und Mechanismen für die Datenintegration und -analyse in einem strukturierten Konsultationsprozess der Gemeinschaft bereitzustellen.

NFDI4Earth richtet sich an den digitalen Bedarf von Forschern der ESS. Die ESS umfassen eine beträchtliche Anzahl von Disziplinen und Gemeinschaften mit dem übergreifenden Ziel, die Funktionsweise aller Teilsysteme des Erdsystems und ihrer Wechselwirkungen zu verstehen. Drängende globale Herausforderungen (z.B. Klimawandel, Wasserknappheit, Landnutzungsänderungen, Umweltverschmutzung, Naturgefahren) erfordern verstärkte nationale und internationale interdisziplinäre Anstrengungen. Die Verbindungen zwischen verschiedenen Teildisziplinen und wissenschaftlichen Ansätzen können durch kollaboratives Forschungsdatenmanagement (FDM) und Wissensextraktion wesentlich gestärkt werden, was letztlich zu einer neuen Qualität der Wissenschaft führt. Eine Vielzahl von Mess- und Modelldaten in sehr hoher räumlicher, zeitlicher und thematischer Auflösung führt zu schnell wachsenden Datenmengen. Die Beschreibung und Bewertung von Erdsystemprozessen, ihren Abhängigkeiten und Veränderungen erfordert daher dringend effizientere Arbeitsabläufe und leistungsfähigere Datenanalysesysteme. Heute gibt es verschiedene Dienste zur Unterstützung von FDM in den ESS. Sie sind jedoch verstreut und heterogen sowie meist projektbasiert. Folglich fehlt es ihnen an einer langfristigen Perspektive. NFDI4Earth zielt daher auf die Konsolidierung und Harmonisierung von forschungsdatenbezogenen Diensten in den ESS ab, um Forschern ein nutzerorientiertes, innovationsfreundliches sowie effizientes und nachhaltiges Dienstleistungsumfeld zu bieten.

Die Hochschule Bochum ist in NFDI4Earth vor allem im Aufgabenbereich Training & Education aktiv, in dem Forschende und Studierende mit Werkzeugen und Diensten zum Forschungsdatenmanagement vertraut gemacht werden. Darüber hinaus stellt die Hochschule mit Prof. Dr. Keßler einen der Co-Sprecher des Konsortiums.

Weiterführender Link


OER4SDI – Open Educational Resources for Spatial Information Infrastractures

Projektleitung: Prof. Dr. Angela Schwering und Hon. Prof. Dr. Albert Remke (Institut für Geoinformatik, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Projektleitung an der Hochschule Bochum: Prof. Dr. Carsten Keßler (FB G)

Fördermittelgeber: OERContent.nrw / Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW

Laufzeit: April 2022 – März 2024

Ziel des Projektes OER4SDI ist die Entwicklung und Publikation einer strukturierten und kohärenten Sammlung von CC-lizensierten OER-Materialien, die Studierende in den Lehrfächern der Geoinformationsverarbeitung (z.B. Geoinformatik, Geodäsie, Geomatik) darin unterstützen, ein umfassendes Verständnis der Architektur, der Implementierung und der Nutzung von Geodateninfrastrukturen zu erlangen. Dies betrifft die konzeptionellen, technischen und rechtlichen Grundlagen verteilter Geodateninfrastrukturen wie auch Modelle zu deren Entwicklung und Steuerung auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Studierende sollen die wesentlichen Kompetenzen entwickeln, die sie in ihrer späteren beruflichen Laufbahn dazu befähigen, zur Entwicklung und Inwertsetzung dieser Infrastrukturen beizutragen. Die OER werden über das Landesportal ORCA.NRW publiziert und über einen Zeitraum von mindestens 5 Jahren in der Lehre eingesetzt.

Lernziel der Lehrveranstaltungen ist die Erarbeitung eines umfassenden Verständnisses der Architektur, der Implementierung und der Nutzung von Geodateninfrastrukturen. Studierende sollen nach Abschluss der Veranstaltungen in der Lage sein:

  1. Geodateninfrastrukturen bezüglich der damit verbundenen Ziele, Komponenten und Prozesse zu verstehen und dieses Wissen auf existierende Geodateninfrastrukturen anzuwenden.
  2. Zu verstehen, auf welchen wesentlichen Prinzipien und Rechtsgrundlagen (z.B. Urheberecht, Schutz personenbezogener Daten) die Sammlung, Verarbeitung und Bereitstellung von Daten in Europa fußt und wie deren Nutzung in Lizenzverträgen (insb. Lizensierung als Open Data) gesteuert werden kann.
  3. Die wesentlichen technischen Komponenten von Geodateninfrastrukturen (standardisierte Datenstrukturen, funktionale Komponenten und APIs, technische Systemumgebungen wie Cloud-Infrastrukturen) in ihrem Wesen zu verstehen und dieses Wissen zur Lösung von typischen Fachaufgaben praktisch anwenden zu können.
  4. Nachzuvollziehen, wie die Kernprozesse der Bereitstellung und Nutzung von Geoinformationsprodukten in der Praxis umgesetzt werden, welche Probleme dabei auftreten und welche Kompetenzen zur Problemlösung benötigt werden.
  5. Gängige Strategien und Prozesse zur Entwicklung und Pflege von Geodateninfrastrukturen zu verstehen, ihre Vor- und Nachteile zu bewerten und dieses Wissen zur Lösung konkreter Aufgabenstellungen anzuwenden.
  6. Den aktuellen Stand der Implementierung von Geodateninfrastrukturen zu bewerten, wesentliche Forschungs- und Entwicklungsthemen zu verstehen und dieses Wissen zur Einordnung aktueller Entwicklungen nutzen zu können.

Mit der Entwicklung und Verwendung der OER soll das didaktische Konzept der bisherigen Lehrveranstaltungen erweitert werden. Hierbei sollen die Vorteile von OER genutzt werden, wie beispielsweise die lehrzeitunabhängige Verwendung der Materialien, die Angebote zur Selbstüberprüfung oder die Möglichkeit der selektiven Vertiefung von Lehrinhalten.

Das Projekt wird an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster koordiniert und gemeinsam mit Ruhr-Universität und Hochschule Bochum durchgeführt. Darüber hinaus wird das Projekt durch die assoziierten Partner Technische Universität Dresden, University of Twente, 52° North Spatial Information Research GmbH (Münster) und ignite education (Jena) unterstützt.

Weiterführender Link

Logo OERContent.nrw
Logo Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

PilotStev

Projektleitung: Prof. Dr. Roland Böttcher

Fördermittelgeber: Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW

Laufzeit: 2023-2025

Im Projekt „PilotStEv“ wird ein Prototyp für ein praxisorientiertes und lerndatenbasiertes Evaluations-, Kommunikations- und Steuerungskonzept für digitale Lehr- und Lernangebote konzipiert und im Rahmen digitaler Selbstlernkurse pilotiert. Drei Handlungsfelder lassen sich dabei identifizieren:

  • Konzeption und Aufbau eines Learning Analytics Systems 
  • Datenbasierte Evaluation und Optimierung der Steuerung, Navigation und Adaptivität von digitalen Lehr- und Lernangeboten
  • Konzeption und Aufbau eines (teil-) automatisierten Informations- und Kommunikationstools zu den Teilnehmenden digitaler Lehr- und Lernangeboten

Das im Projektkontext entwickelte Konzept wird dabei in Form eines Leitfadens dokumentiert und ist anschließend auf alle Moodle-basierten digitalen OER-Selbstlernkurse übertragbar. Das Kommunikationstools kann - in jeweils modifizierter Form - in allen Moodle-Kursen angewendet werden.

Weiterführender Link:

Institut digitales Management


SharKI-C

Projektleitung:Prof. Dr. Jörg Frochte

Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Fördermaßnahme: digitale Hochschulforschung

Laufzeit: 2021 - 2024

Der Begriff "Shared Task" bezieht sich auf einen freundschaftlichen wissenschaftlichen Wettbewerb zu einem relevanten Forschungsproblem, für das die Teilnehmer computerisierte Lösungen entwickeln. Zum Beispiel: "Ordnen Sie bei einer Reihe von Argumenten und einem Thema diese Argumente in Pro- und Kontra-Argumente zu diesem Thema ein." Die eingereichten Softwarelösungen werden anhand eines oder mehrerer Erfolgsmaßstäbe bewertet. Anschließend werden die Teilnehmer eingeladen, ihren Ansatz in einer Publikation vorzustellen.

Geteilte Aufgaben haben in der Informatik eine Tradition, die weit über berühmte Beispiele wie die Weltmeisterschaft im Computerschach (seit 1974), den Wettbewerb um den Loebner-Preis (seit 1990) für die menschenähnlichste KI, gemessen durch einen Turing-Test, und den RoboCup in der Robotik (seit 1996) hinausgeht. Hunderte von gemeinsamen Aufgaben wurden in verschiedenen Bereichen der Informatik durchgeführt und führten zu vielen wertvollen, manchmal bahnbrechenden Beiträgen.

Nicht nur deshalb gehören Studierende zu denjenigen, die mit Faszination und Begeisterung an solchen Wettbewerben teilnehmen. In der Didaktik der Informatik spielen geteilte Aufgaben jedoch bisher keine Rolle. Sie haben jedoch das Potenzial, die Verbindung von Forschung und Lehre im Sinne des Humboldtschen Ideals zu stärken.

Im SharKI-Projekt entwickeln wir unsere einzigartige hauseigene Shared-Task-Plattform TIRA weiter, mit dem Ziel, Dozenten die Möglichkeit zu geben, Shared Tasks als neuartigen Lehransatz für ihre Lehrveranstaltungen einzurichten, durchzuführen und auszuwerten, unterstützt durch KI- und Big-Data-basierte Features der Plattform. Die Betonung einer problemorientierten Arbeitsweise rechtfertigt die Einordnung solcher Kurse in das Lehr- und Lernmodell des problemorientierten Lernens. Es integriert darüber hinaus Methoden wie das Erforschen, Experimentieren, Testen sowie spielbasierte Lernansätze. Dies fördert die Entwicklung von Fähigkeiten der Lernenden wie Flexibilität, Kreativität und Kooperation.

Weiterführende Links:

sharki project github

SharKI - Shared Tasks als innovativer Ansatz zur Implementierung von KI- und Big-Data basierten Anwendungen in der Hochschullandschaft

Logo vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

StartUpLabs@BO

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Friedbert Pautzke

Fördermittelgeber: Bundesministerium für Forschung und Bildung im Förderprogramm (BMBF)

Laufzeit: 2023 - 2026

Das durch das Bundesministerium für Forschung und Bildung im Förderprogramm ,,Forschung an Fachhochschulen“ geförderte Projekt ,,StartUpLabs@BO" startet 2023 an der Hochschule Bochum. Für vier Jahre widmet es sich der Entwicklung der Gründungsaktivitäten an der Hochschule hin zu einem ganzheitlichen Konzept, das von der individuellen Beratung und Weiterbildung von Gründer*innen bis zur strukturellen Einbindung von Gründung und Entrepreneurship in Lehre und Forschung reicht. Im Projekt arbeiten das Institut für Elektromobilität, das Institut für digitales Management und das Dezernat 7 kooperativ zusammen.

Das Projekt möchte über die nächsten vier Jahre diese vier Ziele erreichen:

  1. Transfer- und Gründungsbefähigung von Absolvierenden
    Absolvierende der Hochschule sollen am Ende ihres Studiums in der Lage sein, Wissen und Erfahrungen in beruflichen Tätigkeiten oder Gründungen praktisch anzuwenden, um einen Mehrwert für Wirtschaft und Gesellschaft zu schaffen. Dabei geht es darum, das große Ziel einer jeden Hochschule, das Wissen aus der Lehre und Forschung auch konkret in die Wirtschaft und Gesellschaft zu tragen. Und das geht am besten über Gründungen oder innovative Projekte in Unternehmen.
  2. Dezentrale, spezialisierte Labs und Lab für digitale Transformation
    Es soll eine hochschulweite Infrastruktur an Labs geschaffen werden, in denen Menschen Räume vorfinden, in denen sie praktische und umsetzbare Lösungen für drängende Probleme finden. Dabei wird es sowohl fachspezifische, dezentrale Labs als auch ein zentrales Lab für digitale Transformation geben, das die anderen Labs miteinander verbindet. Hier sollen Menschen ausprobieren, kreativ werden und Erfahrungen mit Projekten sammeln können - ganz nach dem Vorbild des SolarCar-Projekts. Denn an echten Problemen zu arbeiten, die noch ungelöst sind, motiviert ungemein.
  3. Frauen*gründungen besonders fördern
    Ein besonderes Augenmerk legen wir auf Frauen*: Diese sind bisher im Gründungsgeschehen noch unterrepräsentiert, haben jedoch genauso gute Ideen wie ihre Kollegen*. Meist stehen jedoch strukturelle Hürden und Probleme im Weg, die wir im StartUpLabs-Projekt genau identifizieren und dann aus dem Weg räumen. Wir wollen, dass alle unsere Angebote von allen wahrgenommen werden. Deshalb achten wir bei allen unseren Angeboten auf Inklusion und Diversität. Und das sagen wir nicht nur so - das meinen wir auch!
  4. Berufsbegleitender Verbundstudiengang "Leadership & Entrepreneurship" für Alumnae* und Alumni*
    Häufig zieht es Absolvierende nach dem Abschluss erstmal in eine Anstellung in einem Unternehmen, um dort erste Erfahrungen im Arbeitsleben zu sammeln. Und das ist ein guter Weg! Nach ein paar Jahren kommt dann bei dem einen* oder der anderen* dann aber vielleicht doch noch die Idee, ein Problem zu lösen, das bislang noch nicht gelöst ist. Da liegt häufig nahe, dass im Rahmen einer Gründung zu tun. Dabei wollen wir unsere Alumnae* und Alumni* unterstützen. Mit dem berufsbegleitenden Verbundstudiengang "Leadership & Entrepreneurship" erhalten sie die Werkzeuge, die sie brauchen, um ihre Gründung erfolgreich an den Start zu bringen.

Weiterführende Links:

Die StartUpLab-Förderung

Viele StartUpLab-Projekte an anderen Hochschulen gibt es schon eine Weile länger, als bei uns. Wenn du schauen willst, wie andere Hochschulen die Aufgabenstellung des Ministeriums umgesetzt haben, dann schau doch mal hier nach: https://www.forschung-fachhochschulen.de/fachhochschulen/de/massnahmen/startuplab-fh/alle-startuplabs-im-ueberblick/alle-startuplabs-im-ueberblick.html

Institut für digitales Management

Logo Bundesministerium für Forschung und Bildung im Förderprogramm (BMBF)
Logo Forschung an Fachhochschulen

TZ Digital

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Tim Richard

Fördermittelgeber: OERContent.nrw / Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW

Laufzeit: Oktober 2020 - September 2022 (Verlängert bis März 2023)

Die Konzeptentwicklung und Verbreitung qualitativ anspruchsvoller digitaler Lehr- / Lerninhalte konzentriert sich in diesem Projekt auf das Modul Technisches Zeichnen, welches sich an Studierende am Anfang (zumeist das erste Semester) eines Ingenieurstudiums richtet. Die unvermeidbar hochschulspezifischen Schwerpunkte können durch Aufbau eines Baukastensystems, aus dem hochschulspezifisch die passenden Bausteine entnommen und mit einer entsprechenden Schwerpunktbildung versehen werden können, berücksichtigt werden. Durch die sieben aktiv am Projekt teilnehmenden Konsortialmitglieder sowie weitere Projektpartner wird die Erfahrung/Expertise über den kompletten Themenbereich des Technischen Zeichnen abgedeckt. Die Aufbereitung der Inhalte erfolgt modular, sodass die Lehrenden passgenau entlang ihrer spezifischen Lernziele ihre digitale Version der Veranstaltung Technisches Zeichen einschließlich der Prüfung zusammenstellen können. Das gesteckte Lernziel des Moduls Technisches Zeichnen ist der sichere Umgang mit technischen Zeichnungen. Die Nachhaltigkeit inklusive Nutzungskonzept nach Einstellung in das Landesportal DH-NRW wird durch die verwendeten Tools sichergestellt.

Produzierte Formate:

  • Video, Audio, Lernspiele (Gamification)
  • Interaktive Lernmaterialien (interaktiven Konstruktions- bzw. Fertigungsaufgaben)
  • Multiple-Choice Aufgaben (inklusive Lernstandskontrollen)

Weiterführende Links:

Teilprojekt TZ Digital

Logo ORCA.nrw
Logo Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Verbundprojekt Höhere Mathematik I online – hm4mint.nrw

Projektleitung: Prof. Dr. Aloys Krieg (RWTH Aachen) / Prof. Dr. Marcel Gurris (Teilprojekt HS Bochum)

Fördermittelgeber: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

Laufzeit: 2019 - 2022

Projektkurzbeschreibung: In diesem Projekt wird ein Online-Kurs für das Modul Höhere Mathematik 1 von einem Konsortium aus zahlreichen nordrheinwestfälischen Hochschulen und Universitäten entwickelt. Der Fachbereich Mechatronik und Maschinenbau ist in diesem Konsortium vertreten (Prof. Dr. Marcel Gurris).Der Online-Kurs kann von Studierenden der Partnerhochschulen und Universitäten alternativ zu den lokalen Angeboten absolviert und mit einer Klausur abgeschlossen werden. Hierzu werden Online-Skripte sowie digitale und automatisch korrigierte Übungsaufgaben zur Verfügung gestellt. Eines der Projektziele ist  die Anerkennung der Prüfungsleistungen bei allen Verbundpartnern.


Abgeschlossene Projekte

Bee Statistics
Logo Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)
Logo Europäische Union

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

 

Projektleitung: Prof. Dr. Henrik Blunck

Fördermittelgeber: Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Förderwettbewerb „START-UP-Hochschul-Ausgründungen“

Laufzeit: 2019 – 2021

Freie, gleiche und geheime Wahlen bilden ein Fundament unserer Demokratie. Welche Kandidaten und Parteien in der Bürgergunst vorne liegen, wird traditionell durch Wahlumfragen und Wahlergebnisse gemessen. So lassen sich Trends im Wahlverhalten der Bürger erkennen. Politiker, Parteien und Politikberater stehen dann vor der Aufgabe, die Wahl- und Umfrageergebnisse zu deuten, zu begründen und aus ihnen die richtigen inhaltlich-programmatischen oder kandidatentechnischen Entscheidungen abzuleiten. Eine mathematisch-statistisch korrekte Analyse dieser Daten kann wertvolle Aussagen über Faktoren für Erfolg und Misserfolg hervorbringen und so eine Leitlinie für das weitere Vorgehen vorgeben. Mathematisch-statistisch korrekte Analysen eingängig zu visualisieren und abschließend konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten ist ein komplexer Prozess, der interdisziplinäres Know-how erfordert. Mithilfe einer modularen Verarbeitungspipeline wird Bee Statisctics die jahrelange praxisnahe Erfahrung im Bereich der politischen Datenanalyse im kommunalpolitischen Bereich zu einem intelligenten vollautomatisierten und damit ressourcensparenden Verfahren zur Wahlanalyse entwickeln. Zwischen den Wahlen fehlt es der Politik traditionell an Daten, sodass die Akteure auf Umfragen angewiesen sind. Um ein kontinuierlich, zeitnahes und erschwingliches Bild von Stimmungslage, Trends und genereller Resonanz in der Bevölkerung zu Parteien, Kampagnen, handelnden Personen sowie zu aktuellen politischen Themen zu liefern, werden im zweiten Vorhabensteil laufend Beiträge in sozialen Medien wie Twitter oder Facebook auf Anfrage hin auswerten. Unsere Vorarbeiten haben gezeigt, dass Nutzer sozialer Medien fortwährend ihre Meinungen und Emotionen zu politischen und gesellschaftlichen Themenstellungen oder Personen ausdrücken und diskutieren. Die semantische Analyse dieser subjektiven Beiträge bietet ein riesiges Potential für Politiker, Parteien oder auch Medien, schneller und ausgewogener auf die Besorgnisse oder Resonanzen der Menschen einzugehen und kann dabei helfen, die Wahlinteressen und das Wahlverhalten der Bürger nachzuvollziehen. Für eine moderne, datengestützte Politikberatung sind genau solche neuartigen Social-Media-Daten von innovativem Wert. In anderen Feldern, wie der Medizindiagnostik und der Verarbeitung natürlicher Sprache, haben moderne Verfahren des maschinellen Lernens wie neuronale Netze neue Maßstäbe gesetzt. Diese Entwicklung wollen wir fortführen und ein umfängliches Deep-Learning-basiertes System für den Einsatz im politischen Bereich trainieren, das im Rahmen des Natural-Language-Processings menschliche Emotionen und Einstellungen zu politischen Themen aus subjektiven Social-Media-Beiträgen verstehen, analysieren und bewerten kann. Dabei ist in der Forschung zur künstlichen Intelligenz die Problemstellung einer Emotionsanalyse, basierend auf Deep-Learning-Ansätzen, seit einigen Jahren ein wichtiges Themenfeld.

Weiterführende Links: www.beestatistics.de


DUST
Logo Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)
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Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

 

Projektleitung: Sebastian Grüter, Marius Meisenzahl, Sebastian Weigel

Fördermittelgeber: Europäischer Fond für regionale Entwicklung (EFRE)

Laufzeit: 2019 – 2020

Mit DUST entwickelt die Hochschule einen intelligenten Adapter, der es ermöglicht Maschinen und Systeme mit inkompatiblen Schnittstellen zu vernetzen. Der Universalübersetzer besteht aus einer kostengünstigen Kombination einer Plug & Play integrierbaren Hardware mit einer Konfigurationssoftware, die Programmierkenntnisse überflüssig macht. Auf aktuellen Technologien der Softwareentwicklung aufsetzend, bietet DUST die Möglichkeit IT-Sicherheit auch im Umfeld von Industrie 4.0 und IoT sicherzustellen. Unternehmen werden die Umsetzung bzw. Integration von Industrie 4.0-Anwendungen erleichtert, um neue innovative Produkte und Dienstleistungen anbieten zu können. Schwerpunkte bilden die Vernetzung von Maschinen und Anlagen, sowie ERP- und CRM-Systemen.

Im Rahmen des Förderprogrammes START-UP-Hochschulausgründungen NRW wird aktuell eine Ausgründung aus der Hochschule heraus unter dem Namen semasquare vorbereitet.

Weiterführende Links: www.semasquare.com/de

 


Simulationscluster

Projektleitung: Prof. Dr. Marcel Gurris

Fördermittelgeber: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

Projektkurzbeschreibung: Gefördert wurde die Anschaffung eines Hochleistungsrechners für umfangreiche Simulationsprojekte aus dem Bereich der Strömungs- und Partikelsimulation. Neben der Entwicklung von Berechnungsmethoden und Algorithmen, können somit auch umfangreiche und physikalisch anspruchsvolle Berechnungsaufgaben im Bereich von maschinenbaulichen Entwicklungsprojekten durchgeführt werden.


UrbaneProduktion.Ruhr II
Logo Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Logo FONA Sozial-ökologische Forschung
Logo Urbane Produktion.Ruhr

Projektleitung: Dr.-Ing. Alexandra Lindner

Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Laufzeit: 2020-2021

Projektkurzbeschreibung:

Das Projekt UrbaneProduktion.Ruhr II möchte im Anschlussvorhaben des Projekts ProUrban die in der ersten Projektphase begonnenen Aktivitäten in Bochum verstetigen, ausweiten sowie die Transferpotenziale auf zwei weitere Referenzkommunen und dortige Stadtquartiere prüfen und die soziale, ökologische und v. a. ökonomische Messbarkeit der Auswirkungen Urbaner Produktion diskutieren. Zudem sollen die angestoßenen bürgerschaftlichen Initiativen auf dem Weg zur Revitalisierung strukturschwacher Stadtteile in Bochum Werne/Langendreer-Alter Bahnhof und Bochum-Wattenscheid bis zur Verstetigung begleitet werden. Ziel ist es hier, z. B. für das LutherLAB eine langfristig geeignete Trägerstruktur und ein tragfähiges Konzept zur Umnutzung der Kirche mit „Produktionsanteil“ zu erarbeiten, für Wattenscheid einen Showcase für Urbane Produktion zu schaffen und das gesamtstädtische Konzept weiter für Bochum zu qualifizieren. In Gelsenkirchen soll die Übertragbarkeit sowohl auf gesamtstädtischer Ebene als auch in einem Reallabor getestet werden. In Herne-Wanne werden bereits Maßnahmen zur Förderung der lokalen Ökonomie unternommen. Dort soll auf kleinräumiger Quartiers- bzw. Objektebene die Integration Urbaner Produktion analysiert und erweitert werden. Projektübergreifend werden somit Transfer und Vernetzung zwischen den Akteuren in den drei aneinandergrenzenden Kommunen stattfinden.

Weiterführende Links:

https://urbaneproduktion.ruhr/


ZEonline (zentraler Erhebungsbogen online)

Projektleitung: Prof. Dr. Dietmar Weigt

Fördermittelgeber: Land NRW

Laufzeit: 2019-2021

Mit der Einführung einer Zentralen Kaufpreissammlung (ZKPS) 2017 in NRW erfolgte ein erster Schritt zu einer erforderlichen Standardisierung in der Wertermittlung. Die in der ZKPS ausgewerteten und gespeicherten Daten basieren auf dem Inhalt von Kaufverträgen, Erhebungsbögen sowie kommunalen Daten (Bauakten, Planungsrecht, etc.) und eigenen Recherchen der Gutachterausschüsse. Insbesondere die Informationen aus den Erhebungsbögen spielen hierbei eine besondere Rolle, da diese wertvollen Informationen für die Ableitung von für die Wertermittlung erforderlichen Daten beinhalten.
Die Erhebung und Verwendung dieser Inhalte mittels der Erhebungsbögen erfolgt bis dato fast ausschließlich auf analoge und sehr heterogene Art und Weise. Jeder Gutachterausschuss im Land NRW hat eigenkreierte Erhebungsbögen und es werden nur bedingt vergleichbare Informationen abgefragt. Dies läuft somit dem Zweck einer notwendigen, einheitlichen Standardisierung in der Wertermittlung entgegen. Zur Beseitigung dieses Missstandes und als weiterer notwendiger Schritt zu einer verbesserten Vergleichbarkeit, Einheitlichkeit und Standardisierung in der Ermittlung von Grundstückswerten in NRW soll die Einführung eines zentralen, digitalen Erhebungsbogens und ein digitaler Datenfluss unter dem Projektnamen „ZEonline“ entwickelt werden.
Das Ziel des Projekts „ZEonline – Zentraler Erhebungsbogen, online“ ist die Erarbeitung und Implementierung eines neuen, zentralen, digitalen Erhebungsbogens für die Zentrale Kaufpreissammlung (ZKPS) in Nordrhein-Westfalen bis zum 31.12.2021. In einem vollständig medienbruchfreien Prozess sollen die von den Käufern digital eingegebenen Merkmale der erworbenen Immobilie nach einer Qualitäts- und Plausibilitätsprüfung unmittelbar in die ZKPS einfließen. Somit sind bei den Gutachterausschüssen für Grundstückswerte Aufwandsreduzierungen und deutliche Qualitätsverbesserungen zu erwarten.

Weiterführender Link:

ZE online