Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Weitere Projekte und Initiativen

Wissenschaft wird durch anwendungsorientierte Forschung und aktiven Transfer lebendig. Etablierte Forschungsschwerpunkte bringen Innovationen in die Praxis und ermöglichen deren tägliche Anwendung in der Gesellschaft. Gleichzeitig entstehen neue Forschungsfelder und Wissenschaftsbereiche. Um bereits Studierende für die Forschung zu begeistern, kommt innovativen Projekten an der Schnittstelle zwischen Forschung und Lehre eine besondere Bedeutung zu.

An der Hochschule Bochum schaffen wir den Freiraum, der es möglich macht, Neues auszuprobieren und quer zu denken. Wir ermutigen alle Akteure, ihre guten Ideen weiterzuverfolgen und in konkrete Forschungsprojekte zu überführen. In diesem Verständnis gibt es zahlreiche Initiativen und Projekte, die unsere etablierten Forschungsschwerpunkte ergänzen, weiterentwickeln oder auch neue Schwerpunkte entstehen lassen.

Gewiss ist: Die hier genannten und viele weitere Projekte haben an unserer Hochschule ihren Platz!

Aktuelle Projekte

Bee Statistics

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

 

Projektleitung: Prof. Dr. Henrik Blunck

Fördermittelgeber: Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Förderwettbewerb „START-UP-Hochschul-Ausgründungen“

Laufzeit: 2019 – 2021

Freie, gleiche und geheime Wahlen bilden ein Fundament unserer Demokratie. Welche Kandidaten und Parteien in der Bürgergunst vorne liegen, wird traditionell durch Wahlumfragen und Wahlergebnisse gemessen. So lassen sich Trends im Wahlverhalten der Bürger erkennen. Politiker, Parteien und Politikberater stehen dann vor der Aufgabe, die Wahl- und Umfrageergebnisse zu deuten, zu begründen und aus ihnen die richtigen inhaltlich-programmatischen oder kandidatentechnischen Entscheidungen abzuleiten. Eine mathematisch-statistisch korrekte Analyse dieser Daten kann wertvolle Aussagen über Faktoren für Erfolg und Misserfolg hervorbringen und so eine Leitlinie für das weitere Vorgehen vorgeben. Mathematisch-statistisch korrekte Analysen eingängig zu visualisieren und abschließend konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten ist ein komplexer Prozess, der interdisziplinäres Know-how erfordert. Mithilfe einer modularen Verarbeitungspipeline wird Bee Statisctics die jahrelange praxisnahe Erfahrung im Bereich der politischen Datenanalyse im kommunalpolitischen Bereich zu einem intelligenten vollautomatisierten und damit ressourcensparenden Verfahren zur Wahlanalyse entwickeln. Zwischen den Wahlen fehlt es der Politik traditionell an Daten, sodass die Akteure auf Umfragen angewiesen sind. Um ein kontinuierlich, zeitnahes und erschwingliches Bild von Stimmungslage, Trends und genereller Resonanz in der Bevölkerung zu Parteien, Kampagnen, handelnden Personen sowie zu aktuellen politischen Themen zu liefern, werden im zweiten Vorhabensteil laufend Beiträge in sozialen Medien wie Twitter oder Facebook auf Anfrage hin auswerten. Unsere Vorarbeiten haben gezeigt, dass Nutzer sozialer Medien fortwährend ihre Meinungen und Emotionen zu politischen und gesellschaftlichen Themenstellungen oder Personen ausdrücken und diskutieren. Die semantische Analyse dieser subjektiven Beiträge bietet ein riesiges Potential für Politiker, Parteien oder auch Medien, schneller und ausgewogener auf die Besorgnisse oder Resonanzen der Menschen einzugehen und kann dabei helfen, die Wahlinteressen und das Wahlverhalten der Bürger nachzuvollziehen. Für eine moderne, datengestützte Politikberatung sind genau solche neuartigen Social-Media-Daten von innovativem Wert. In anderen Feldern, wie der Medizindiagnostik und der Verarbeitung natürlicher Sprache, haben moderne Verfahren des maschinellen Lernens wie neuronale Netze neue Maßstäbe gesetzt. Diese Entwicklung wollen wir fortführen und ein umfängliches Deep-Learning-basiertes System für den Einsatz im politischen Bereich trainieren, das im Rahmen des Natural-Language-Processings menschliche Emotionen und Einstellungen zu politischen Themen aus subjektiven Social-Media-Beiträgen verstehen, analysieren und bewerten kann. Dabei ist in der Forschung zur künstlichen Intelligenz die Problemstellung einer Emotionsanalyse, basierend auf Deep-Learning-Ansätzen, seit einigen Jahren ein wichtiges Themenfeld.

Weiterführende Links: www.beestatistics.de


DUST

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

 

Projektleitung: Sebastian Grüter, Marius Meisenzahl, Sebastian Weigel

Fördermittelgeber: Europäischer Fond für regionale Entwicklung (EFRE)

Laufzeit: 2019 – 2020

Mit DUST entwickelt die Hochschule einen intelligenten Adapter, der es ermöglicht Maschinen und Systeme mit inkompatiblen Schnittstellen zu vernetzen. Der Universalübersetzer besteht aus einer kostengünstigen Kombination einer Plug & Play integrierbaren Hardware mit einer Konfigurationssoftware, die Programmierkenntnisse überflüssig macht. Auf aktuellen Technologien der Softwareentwicklung aufsetzend, bietet DUST die Möglichkeit IT-Sicherheit auch im Umfeld von Industrie 4.0 und IoT sicherzustellen. Unternehmen werden die Umsetzung bzw. Integration von Industrie 4.0-Anwendungen erleichtert, um neue innovative Produkte und Dienstleistungen anbieten zu können. Schwerpunkte bilden die Vernetzung von Maschinen und Anlagen, sowie ERP- und CRM-Systemen.

Im Rahmen des Förderprogrammes START-UP-Hochschulausgründungen NRW wird aktuell eine Ausgründung aus der Hochschule heraus unter dem Namen semasquare vorbereitet.

Weiterführende Links: www.semasquare.com/de

 


GeoBIZ - Business driven problem-based learning for academic excellence in geoinformatics

Projektleitung: Prof. Dr. A. Wytzisk-Arens

Fördermittelgeber: Erasmus+ / KA2

Laufzeit: 2019-2022

Geospatial data is the major driver of today’s information society. More geospatial data than ever is being created by various sensors like smart phones, satellites, etc. This data is used for an increasing number of scientific and practical purposes, ranging from application domains like smart cities or mobility up to contributions to global challenges like poverty, food production etc. Geoinformatics provides methods and technologies to gather, analyse, distribute and visualize geospatial data in order to make it fit for such specific use cases. Several major stakeholder groups are required to implement these domain-specific value chains: academia, data, technology and service providers as well as a the very broad spectrum of users. While in developed countries those stakeholder groups' capacity and mutual contributions are in balance and support each other, in many less developed countries this balance does not exist. While the geoinformatics business sector advances as technology develops, the academic sector can’t keep pace with the changes and thus lags behind. This leads to a situation that the academic sector does not produce adequate professionals, which have the necessary skills as required by the business sector. In the GeoBIZ project a consortium of 18 partners develops best practices to improve business - academia cooperations well as geoinformatics curricula, which are aligned with business needs in the Western Balkan region.


Netzwerk Building Information Modeling Mittleres Ruhrgebiet (BIM.Ruhr) – Bestandsmodelle und ihre Qualitätsbeschreibung im Kontext kommunaler BIM-Prozesse

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Dirk Eling

Fördermittelgeber: Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

Laufzeit: 2020-2022

Die Baubranche des Mittleren Ruhrgebiets und darüber hinaus steht aktuell vor einer Herausforderung einer vollständigen Digitalisierung ihrer gesamten Wertschöpfungskette. Zusätzlich besteht ein stark erhöhter Bedarf an Sanierungs- und Wohnungsbaumaßnahmen in der Metropole Ruhr und in der Region um Bochum, Herne und dem Kreis Recklinghausen. Um die Herausforderungen hinsichtlich der anstehenden Sanierungsaufgaben von Bestandsbauwerken in der Region möglich effizient, wirtschaftlich und nachhaltig zu bewältigen, bietet es sich an die Methode Building Information Modeling (BIM) einzusetzen.

Die BIM-Methode steht für eine transparente und effiziente Arbeitsweise aller Gewerke an einem dreidimensionalen Gesamtmodell (dem digitalen Zwilling) des Bauwerks von der Planung bzw. Bestandserfassung bis zur Facility Management (FM), Sanierungsmaßnahmen, Abbruch und ggf. Neubau. Das BIM-Modell besteht nicht nur aus geometrischer, sondern auch aus alphanummerischer Information und entsprechend den Anforderungen des Auftraggebers weist bestimmte Detaillierungsgenauigkeit der Geometrie und Informationstiefe auf. Eine standardisierte Vorgehensweise bei der Formulierung der Anforderungen an die Datenerfassung wie Vollständigkeit, Detaillierungstiefe, Informationsgehalt und Richtigkeit fehlt allerdings bisher. Ebenfalls bestehen Unklarheiten wie die Einbeziehung heterogen vorliegender Bestandsunterlagen erfolgen soll.

Der Fokus des BIM Instituts der Hochschule Bochum im Projekt BIM.Ruhr liegt auf den geodätischen Aspekten im BIM-Gesamtprozess. Dabei sollen mit wissenschaftlichen Methoden zwei übergeordnete Schwerpunkte behandelt werden:

- Erstellung von BIM-Bestandsmodellen auf Basis von Messungen und heterogenen Bestandsdaten sowie 

- Ableitung und Beschreibung von relevanten Metadaten hinsichtlich Qualität und Herkunft der Daten und deren Integration in das Bestandsmodell.

Die modellhafte Erforschung des Einsatzes der BIM-Methode an Bestandsbauwerken erfolgt anhand drei Pilotprojekte:

1. Infrastrukturbau/Sanierung: Drewer Brücke in Marl, Kreis Recklinghausen

2. Hochbau/Sanierung: Aula des Alice-Salomon-Berufskollegs in Bochum und

3. Infrastrukturbau/Ersatzneubau: Brücke Bielefelder Straße in Herne

Zusammen mit den Projektpartnern Universität Duisburg-Essen und dem Kreis Recklinghausen, strebt das BIM Institut der Hochschule Bochum im Projekt BIM.Ruhr die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Baubranche an. Dabei soll das Wissen aus den Hochschulen in die Praxis transferiert werden. Das übergeordnete Ziel des Gesamtprojekts ist die Erarbeitung von Leitfäden und Handlungsanweisungen für die Bearbeitung von BIM-Projekten im Zusammenwirken von Kommunen und KMUs. Die Erkenntnisse aus BIM.Ruhr sollen als überregional sichtbare Best-Practice-Ergebnisse die Einführung und den Umgang mit BIM für Kommunen und KMUs erleichtern sowie diese zum Einsatz der BIM-Methode in eigene Projekte bestärken.

Weiterführende Links:

HSBO-Website Teilprojekt

BIM-Ruhr


NFDI4Earth

Projektleitung: Prof. Dr. Carsten Keßler

Fördermittelgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Laufzeit: 2021–2026

Das Ziel von NFDI4Earth ist es, die Anforderungen an den digitalen Wandel in den deutschen Erdsystemwissenschaften (Earth System Sciences; ESS) zu identifizieren, gemeinsame Prinzipien, Regeln und Standards für das Management von Forschungsdaten in den ESS zu etablieren sowie experimentelle Prototyp-Plattformen zu entwickeln, die auf verteilten Ressourcen arbeiten, und Werkzeuge und Mechanismen für die Datenintegration und -analyse in einem strukturierten Konsultationsprozess der Gemeinschaft bereitzustellen.

NFDI4Earth richtet sich an den digitalen Bedarf von Forschern der ESS. Die ESS umfassen eine beträchtliche Anzahl von Disziplinen und Gemeinschaften mit dem übergreifenden Ziel, die Funktionsweise aller Teilsysteme des Erdsystems und ihrer Wechselwirkungen zu verstehen. Drängende globale Herausforderungen (z.B. Klimawandel, Wasserknappheit, Landnutzungsänderungen, Umweltverschmutzung, Naturgefahren) erfordern verstärkte nationale und internationale interdisziplinäre Anstrengungen. Die Verbindungen zwischen verschiedenen Teildisziplinen und wissenschaftlichen Ansätzen können durch kollaboratives Forschungsdatenmanagement (FDM) und Wissensextraktion wesentlich gestärkt werden, was letztlich zu einer neuen Qualität der Wissenschaft führt. Eine Vielzahl von Mess- und Modelldaten in sehr hoher räumlicher, zeitlicher und thematischer Auflösung führt zu schnell wachsenden Datenmengen. Die Beschreibung und Bewertung von Erdsystemprozessen, ihren Abhängigkeiten und Veränderungen erfordert daher dringend effizientere Arbeitsabläufe und leistungsfähigere Datenanalysesysteme. Heute gibt es verschiedene Dienste zur Unterstützung von FDM in den ESS. Sie sind jedoch verstreut und heterogen sowie meist projektbasiert. Folglich fehlt es ihnen an einer langfristigen Perspektive. NFDI4Earth zielt daher auf die Konsolidierung und Harmonisierung von forschungsdatenbezogenen Diensten in den ESS ab, um Forschern ein nutzerorientiertes, innovationsfreundliches sowie effizientes und nachhaltiges Dienstleistungsumfeld zu bieten.

Die Hochschule Bochum ist in NFDI4Earth vor allem im Aufgabenbereich Training & Education aktiv, in dem Forschende und Studierende mit Werkzeugen und Diensten zum Forschungsdatenmanagement vertraut gemacht werden. Darüber hinaus stellt die Hochschule mit Prof. Dr. Keßler einen der Co-Sprecher des Konsortiums.

Weiterführender Link


OER4SDI – Open Educational Resources for Spatial Information Infrastractures

Projektleitung: Prof. Dr. Angela Schwering und Hon. Prof. Dr. Albert Remke (Institut für Geoinformatik, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Projektleitung an der Hochschule Bochum: Prof. Dr. Carsten Keßler (FB G)

Fördermittelgeber: OERContent.nrw / Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW

Laufzeit: April 2022 – März 2024

Ziel des Projektes OER4SDI ist die Entwicklung und Publikation einer strukturierten und kohärenten Sammlung von CC-lizensierten OER-Materialien, die Studierende in den Lehrfächern der Geoinformationsverarbeitung (z.B. Geoinformatik, Geodäsie, Geomatik) darin unterstützen, ein umfassendes Verständnis der Architektur, der Implementierung und der Nutzung von Geodateninfrastrukturen zu erlangen. Dies betrifft die konzeptionellen, technischen und rechtlichen Grundlagen verteilter Geodateninfrastrukturen wie auch Modelle zu deren Entwicklung und Steuerung auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Studierende sollen die wesentlichen Kompetenzen entwickeln, die sie in ihrer späteren beruflichen Laufbahn dazu befähigen, zur Entwicklung und Inwertsetzung dieser Infrastrukturen beizutragen. Die OER werden über das Landesportal ORCA.NRW publiziert und über einen Zeitraum von mindestens 5 Jahren in der Lehre eingesetzt.

Lernziel der Lehrveranstaltungen ist die Erarbeitung eines umfassenden Verständnisses der Architektur, der Implementierung und der Nutzung von Geodateninfrastrukturen. Studierende sollen nach Abschluss der Veranstaltungen in der Lage sein:

  1. Geodateninfrastrukturen bezüglich der damit verbundenen Ziele, Komponenten und Prozesse zu verstehen und dieses Wissen auf existierende Geodateninfrastrukturen anzuwenden.
  2. Zu verstehen, auf welchen wesentlichen Prinzipien und Rechtsgrundlagen (z.B. Urheberecht, Schutz personenbezogener Daten) die Sammlung, Verarbeitung und Bereitstellung von Daten in Europa fußt und wie deren Nutzung in Lizenzverträgen (insb. Lizensierung als Open Data) gesteuert werden kann.
  3. Die wesentlichen technischen Komponenten von Geodateninfrastrukturen (standardisierte Datenstrukturen, funktionale Komponenten und APIs, technische Systemumgebungen wie Cloud-Infrastrukturen) in ihrem Wesen zu verstehen und dieses Wissen zur Lösung von typischen Fachaufgaben praktisch anwenden zu können.
  4. Nachzuvollziehen, wie die Kernprozesse der Bereitstellung und Nutzung von Geoinformationsprodukten in der Praxis umgesetzt werden, welche Probleme dabei auftreten und welche Kompetenzen zur Problemlösung benötigt werden.
  5. Gängige Strategien und Prozesse zur Entwicklung und Pflege von Geodateninfrastrukturen zu verstehen, ihre Vor- und Nachteile zu bewerten und dieses Wissen zur Lösung konkreter Aufgabenstellungen anzuwenden.
  6. Den aktuellen Stand der Implementierung von Geodateninfrastrukturen zu bewerten, wesentliche Forschungs- und Entwicklungsthemen zu verstehen und dieses Wissen zur Einordnung aktueller Entwicklungen nutzen zu können.

Mit der Entwicklung und Verwendung der OER soll das didaktische Konzept der bisherigen Lehrveranstaltungen erweitert werden. Hierbei sollen die Vorteile von OER genutzt werden, wie beispielsweise die lehrzeitunabhängige Verwendung der Materialien, die Angebote zur Selbstüberprüfung oder die Möglichkeit der selektiven Vertiefung von Lehrinhalten.

Das Projekt wird an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster koordiniert und gemeinsam mit Ruhr-Universität und Hochschule Bochum durchgeführt. Darüber hinaus wird das Projekt durch die assoziierten Partner Technische Universität Dresden, University of Twente, 52° North Spatial Information Research GmbH (Münster) und ignite education (Jena) unterstützt.

Weiterführender Link


TZ Digital

Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Tim Richard

Fördermittelgeber: OERContent.nrw / Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW

Laufzeit: Oktober 2020 - September 2022

Die Konzeptentwicklung und Verbreitung qualitativ anspruchsvoller digitaler Lehr- / Lerninhalte konzentriert sich in diesem Projekt auf das Modul Technisches Zeichnen, welches sich an Studierende am Anfang (zumeist das erste Semester) eines Ingenieurstudiums richtet. Die unvermeidbar hochschulspezifischen Schwerpunkte können durch Aufbau eines Baukastensystems, aus dem hochschulspezifisch die passenden Bausteine entnommen und mit einer entsprechenden Schwerpunktbildung versehen werden können, berücksichtigt werden. Durch die sieben aktiv am Projekt teilnehmenden Konsortialmitglieder sowie weitere Projektpartner wird die Erfahrung/Expertise über den kompletten Themenbereich des Technischen Zeichnen abgedeckt. Die Aufbereitung der Inhalte erfolgt modular, sodass die Lehrenden passgenau entlang ihrer spezifischen Lernziele ihre digitale Version der Veranstaltung Technisches Zeichen einschließlich der Prüfung zusammenstellen können. Das gesteckte Lernziel des Moduls Technisches Zeichnen ist der sichere Umgang mit technischen Zeichnungen. Die Nachhaltigkeit inklusive Nutzungskonzept nach Einstellung in das Landesportal DH-NRW wird durch die verwendeten Tools sichergestellt.

Produzierte Formate:

  • Video, Audio, Lernspiele (Gamification)
  • Interaktive Lernmaterialien (interaktiven Konstruktions- bzw. Fertigungsaufgaben)
  • Multiple-Choice Aufgaben (inklusive Lernstandskontrollen)

Weiterführende Links:

Teilprojekt TZ Digital


UrbaneProduktion.Ruhr II

Projektleitung: Dr.-Ing. Alexandra Lindner

Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Laufzeit: 2020-2021

Projektkurzbeschreibung:

Das Projekt UrbaneProduktion.Ruhr II möchte im Anschlussvorhaben des Projekts ProUrban die in der ersten Projektphase begonnenen Aktivitäten in Bochum verstetigen, ausweiten sowie die Transferpotenziale auf zwei weitere Referenzkommunen und dortige Stadtquartiere prüfen und die soziale, ökologische und v. a. ökonomische Messbarkeit der Auswirkungen Urbaner Produktion diskutieren. Zudem sollen die angestoßenen bürgerschaftlichen Initiativen auf dem Weg zur Revitalisierung strukturschwacher Stadtteile in Bochum Werne/Langendreer-Alter Bahnhof und Bochum-Wattenscheid bis zur Verstetigung begleitet werden. Ziel ist es hier, z. B. für das LutherLAB eine langfristig geeignete Trägerstruktur und ein tragfähiges Konzept zur Umnutzung der Kirche mit „Produktionsanteil“ zu erarbeiten, für Wattenscheid einen Showcase für Urbane Produktion zu schaffen und das gesamtstädtische Konzept weiter für Bochum zu qualifizieren. In Gelsenkirchen soll die Übertragbarkeit sowohl auf gesamtstädtischer Ebene als auch in einem Reallabor getestet werden. In Herne-Wanne werden bereits Maßnahmen zur Förderung der lokalen Ökonomie unternommen. Dort soll auf kleinräumiger Quartiers- bzw. Objektebene die Integration Urbaner Produktion analysiert und erweitert werden. Projektübergreifend werden somit Transfer und Vernetzung zwischen den Akteuren in den drei aneinandergrenzenden Kommunen stattfinden.

Weiterführende Links:

https://urbaneproduktion.ruhr/


Verbundprojekt Höhere Mathematik I online – hm4mint.nrw

Projektleitung: Prof. Dr. Aloys Krieg (RWTH Aachen) / Prof. Dr. Marcel Gurris (Teilprojekt HS Bochum)

Fördermittelgeber: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

Laufzeit: 2019 - 2022

Projektkurzbeschreibung: In diesem Projekt wird ein Online-Kurs für das Modul Höhere Mathematik 1 von einem Konsortium aus zahlreichen nordrheinwestfälischen Hochschulen und Universitäten entwickelt. Der Fachbereich Mechatronik und Maschinenbau ist in diesem Konsortium vertreten (Prof. Dr. Marcel Gurris).Der Online-Kurs kann von Studierenden der Partnerhochschulen und Universitäten alternativ zu den lokalen Angeboten absolviert und mit einer Klausur abgeschlossen werden. Hierzu werden Online-Skripte sowie digitale und automatisch korrigierte Übungsaufgaben zur Verfügung gestellt. Eines der Projektziele ist  die Anerkennung der Prüfungsleistungen bei allen Verbundpartnern.


ZEonline (zentraler Erhebungsbogen online)

Projektleitung: Prof. Dr. Dietmar Weigt

Fördermittelgeber: Land NRW

Laufzeit: 2019-2021

Mit der Einführung einer Zentralen Kaufpreissammlung (ZKPS) 2017 in NRW erfolgte ein erster Schritt zu einer erforderlichen Standardisierung in der Wertermittlung. Die in der ZKPS ausgewerteten und gespeicherten Daten basieren auf dem Inhalt von Kaufverträgen, Erhebungsbögen sowie kommunalen Daten (Bauakten, Planungsrecht, etc.) und eigenen Recherchen der Gutachterausschüsse. Insbesondere die Informationen aus den Erhebungsbögen spielen hierbei eine besondere Rolle, da diese wertvollen Informationen für die Ableitung von für die Wertermittlung erforderlichen Daten beinhalten.
Die Erhebung und Verwendung dieser Inhalte mittels der Erhebungsbögen erfolgt bis dato fast ausschließlich auf analoge und sehr heterogene Art und Weise. Jeder Gutachterausschuss im Land NRW hat eigenkreierte Erhebungsbögen und es werden nur bedingt vergleichbare Informationen abgefragt. Dies läuft somit dem Zweck einer notwendigen, einheitlichen Standardisierung in der Wertermittlung entgegen. Zur Beseitigung dieses Missstandes und als weiterer notwendiger Schritt zu einer verbesserten Vergleichbarkeit, Einheitlichkeit und Standardisierung in der Ermittlung von Grundstückswerten in NRW soll die Einführung eines zentralen, digitalen Erhebungsbogens und ein digitaler Datenfluss unter dem Projektnamen „ZEonline“ entwickelt werden.
Das Ziel des Projekts „ZEonline – Zentraler Erhebungsbogen, online“ ist die Erarbeitung und Implementierung eines neuen, zentralen, digitalen Erhebungsbogens für die Zentrale Kaufpreissammlung (ZKPS) in Nordrhein-Westfalen bis zum 31.12.2021. In einem vollständig medienbruchfreien Prozess sollen die von den Käufern digital eingegebenen Merkmale der erworbenen Immobilie nach einer Qualitäts- und Plausibilitätsprüfung unmittelbar in die ZKPS einfließen. Somit sind bei den Gutachterausschüssen für Grundstückswerte Aufwandsreduzierungen und deutliche Qualitätsverbesserungen zu erwarten.

Weiterführende Links: https://zeonline.fbg-hsbo.de/


Abgeschlossene Projekte

Simulationscluster

Projektleitung: Prof. Dr. Marcel Gurris

Fördermittelgeber: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

Projektkurzbeschreibung: Gefördert wurde die Anschaffung eines Hochleistungsrechners für umfangreiche Simulationsprojekte aus dem Bereich der Strömungs- und Partikelsimulation. Neben der Entwicklung von Berechnungsmethoden und Algorithmen, können somit auch umfangreiche und physikalisch anspruchsvolle Berechnungsaufgaben im Bereich von maschinenbaulichen Entwicklungsprojekten durchgeführt werden.