Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Weitere Projekte und Initiativen

Wissenschaft wird durch aktive Forschung und Innovation lebendig. Neue Wissenschaftsbereiche entstehen, andere gehen in etabliertes Wissen und tägliche Anwendung über. An der Hochschule Bochum schaffen wir den Freiraum, der es möglich macht Neues auszuprobieren, quer zu denken und ermutigen alle Akteure Ihre guten Ideen zu verfolgen. In diesem Sinn verstehen wir Initiativen und Projekte, die unsere etablierten Forschungsschwerpunkte ergänzen, weiterführen oder auch neue Schwerpunkte entstehen zu lassen. Gewiss ist: Die hier genannten und viele weitere Projekte haben an unserer Hochschule Ihren Platz!

Aktuelle Projekte

GeoBIZ - Business driven problem-based learning for academic excellence in geoinformatics

Projektleitung: Prof. Dr. A. Wytzisk-Arens

Fördermittelgeber: Erasmus+ / KA2

Laufzeit: 2019-2022

Geospatial data is the major driver of today’s information society. More geospatial data than ever is being created by various sensors like smart phones, satellites, etc. This data is used for an increasing number of scientific and practical purposes, ranging from application domains like smart cities or mobility up to contributions to global challenges like poverty, food production etc. Geoinformatics provides methods and technologies to gather, analyse, distribute and visualize geospatial data in order to make it fit for such specific use cases. Several major stakeholder groups are required to implement these domain-specific value chains: academia, data, technology and service providers as well as a the very broad spectrum of users. While in developed countries those stakeholder groups' capacity and mutual contributions are in balance and support each other, in many less developed countries this balance does not exist. While the geoinformatics business sector advances as technology develops, the academic sector can’t keep pace with the changes and thus lags behind. This leads to a situation that the academic sector does not produce adequate professionals, which have the necessary skills as required by the business sector. In the GeoBIZ project a consortium of 18 partners develops best practices to improve business - academia cooperations well as geoinformatics curricula, which are aligned with business needs in the Western Balkan region.


ZEonline (zentraler Erhebungsbogen online)

Projektleitung: Prof. Dr. Dietmar Weigt

Fördermittelgeber: Land NRW

Laufzeit: 2019-2021

Mit der Einführung einer Zentralen Kaufpreissammlung (ZKPS) 2017 in NRW erfolgte ein erster Schritt zu einer erforderlichen Standardisierung in der Wertermittlung. Die in der ZKPS ausgewerteten und gespeicherten Daten basieren auf dem Inhalt von Kaufverträgen, Erhebungsbögen sowie kommunalen Daten (Bauakten, Planungsrecht, etc.) und eigenen Recherchen der Gutachterausschüsse. Insbesondere die Informationen aus den Erhebungsbögen spielen hierbei eine besondere Rolle, da diese wertvollen Informationen für die Ableitung von für die Wertermittlung erforderlichen Daten beinhalten.
Die Erhebung und Verwendung dieser Inhalte mittels der Erhebungsbögen erfolgt bis dato fast ausschließlich auf analoge und sehr heterogene Art und Weise. Jeder Gutachterausschuss im Land NRW hat eigenkreierte Erhebungsbögen und es werden nur bedingt vergleichbare Informationen abgefragt. Dies läuft somit dem Zweck einer notwendigen, einheitlichen Standardisierung in der Wertermittlung entgegen. Zur Beseitigung dieses Missstandes und als weiterer notwendiger Schritt zu einer verbesserten Vergleichbarkeit, Einheitlichkeit und Standardisierung in der Ermittlung von Grundstückswerten in NRW soll die Einführung eines zentralen, digitalen Erhebungsbogens und ein digitaler Datenfluss unter dem Projektnamen „ZEonline“ entwickelt werden.
Das Ziel des Projekts „ZEonline – Zentraler Erhebungsbogen, online“ ist die Erarbeitung und Implementierung eines neuen, zentralen, digitalen Erhebungsbogens für die Zentrale Kaufpreissammlung (ZKPS) in Nordrhein-Westfalen bis zum 31.12.2021. In einem vollständig medienbruchfreien Prozess sollen die von den Käufern digital eingegebenen Merkmale der erworbenen Immobilie nach einer Qualitäts- und Plausibilitätsprüfung unmittelbar in die ZKPS einfließen. Somit sind bei den Gutachterausschüssen für Grundstückswerte Aufwandsreduzierungen und deutliche Qualitätsverbesserungen zu erwarten.

Weiterführende Links: https://zeonline.fbg-hsbo.de/


DUST

Projektleitung: Sebastian Grüter, Marius Meisenzahl, Sebastian Weigel

Fördermittelgeber: Europäischer Fond für regionale Entwicklung (EFRE)

Laufzeit: 2019 – 2020

Mit DUST entwickelt die Hochschule einen intelligenten Adapter, der es ermöglicht Maschinen und Systeme mit inkompatiblen Schnittstellen zu vernetzen. Der Universalübersetzer besteht aus einer kostengünstigen Kombination einer Plug & Play integrierbaren Hardware mit einer Konfigurationssoftware, die Programmierkenntnisse überflüssig macht. Auf aktuellen Technologien der Softwareentwicklung aufsetzend, bietet DUST die Möglichkeit IT-Sicherheit auch im Umfeld von Industrie 4.0 und IoT sicherzustellen. Unternehmen werden die Umsetzung bzw. Integration von Industrie 4.0-Anwendungen erleichtert, um neue innovative Produkte und Dienstleistungen anbieten zu können. Schwerpunkte bilden die Vernetzung von Maschinen und Anlagen, sowie ERP- und CRM-Systemen.

Im Rahmen des Förderprogrammes START-UP-Hochschulausgründungen NRW wird aktuell eine Ausgründung aus der Hochschule heraus unter dem Namen semasquare vorbereitet.

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Weiterführende Links: www.semasquare.com/de


Verbundprojekt Höhere Mathematik I online – hm4mint.nrw

Projektleitung: Prof. Dr. Aloys Krieg (RWTH Aachen) / Prof. Dr. Marcel Gurris (Teilprojekt HS Bochum)

Fördermittelgeber: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

Laufzeit: 2019 - 2022

Projektkurzbeschreibung: In diesem Projekt wird ein Online-Kurs für das Modul Höhere Mathematik 1 von einem Konsortium aus zahlreichen nordrheinwestfälischen Hochschulen und Universitäten entwickelt. Der Fachbereich Mechatronik und Maschinenbau ist in diesem Konsortium vertreten (Prof. Dr. Marcel Gurris).Der Online-Kurs kann von Studierenden der Partnerhochschulen und Universitäten alternativ zu den lokalen Angeboten absolviert und mit einer Klausur abgeschlossen werden. Hierzu werden Online-Skripte sowie digitale und automatisch korrigierte Übungsaufgaben zur Verfügung gestellt. Eines der Projektziele ist  die Anerkennung der Prüfungsleistungen bei allen Verbundpartnern.


Bee Statistics

Projektleitung: Prof. Dr. Henrik Blunck

Fördermittelgeber: Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Förderwettbewerb „START-UP-Hochschul-Ausgründungen“

Laufzeit: 2019 – 2020

Freie, gleiche und geheime Wahlen bilden ein Fundament unserer Demokratie. Welche Kandidaten und Parteien in der Bürgergunst vorne liegen, wird traditionell durch Wahlumfragen und Wahlergebnisse gemessen. So lassen sich Trends im Wahlverhalten der Bürger erkennen. Politiker, Parteien und Politikberater stehen dann vor der Aufgabe, die Wahl- und Umfrageergebnisse zu deuten, zu begründen und aus ihnen die richtigen inhaltlich-programmatischen oder kandidatentechnischen Entscheidungen abzuleiten. Eine mathematisch-statistisch korrekte Analyse dieser Daten kann wertvolle Aussagen über Faktoren für Erfolg und Misserfolg hervorbringen und so eine Leitlinie für das weitere Vorgehen vorgeben. Mathematisch-statistisch korrekte Analysen eingängig zu visualisieren und abschließend konkrete Handlungsempfehlungen abzuleiten ist ein komplexer Prozess, der interdisziplinäres Know-how erfordert. Mithilfe einer modularen Verarbeitungspipeline wird Bee Statisctics die jahrelange praxisnahe Erfahrung im Bereich der politischen Datenanalyse im kommunalpolitischen Bereich zu einem intelligenten vollautomatisierten und damit ressourcensparenden Verfahren zur Wahlanalyse entwickeln. Zwischen den Wahlen fehlt es der Politik traditionell an Daten, sodass die Akteure auf Umfragen angewiesen sind. Um ein kontinuierlich, zeitnahes und erschwingliches Bild von Stimmungslage, Trends und genereller Resonanz in der Bevölkerung zu Parteien, Kampagnen, handelnden Personen sowie zu aktuellen politischen Themen zu liefern, werden im zweiten Vorhabensteil laufend Beiträge in sozialen Medien wie Twitter oder Facebook auf Anfrage hin auswerten. Unsere Vorarbeiten haben gezeigt, dass Nutzer sozialer Medien fortwährend ihre Meinungen und Emotionen zu politischen und gesellschaftlichen Themenstellungen oder Personen ausdrücken und diskutieren. Die semantische Analyse dieser subjektiven Beiträge bietet ein riesiges Potential für Politiker, Parteien oder auch Medien, schneller und ausgewogener auf die Besorgnisse oder Resonanzen der Menschen einzugehen und kann dabei helfen, die Wahlinteressen und das Wahlverhalten der Bürger nachzuvollziehen. Für eine moderne, datengestützte Politikberatung sind genau solche neuartigen Social-Media-Daten von innovativem Wert. In anderen Feldern, wie der Medizindiagnostik und der Verarbeitung natürlicher Sprache, haben moderne Verfahren des maschinellen Lernens wie neuronale Netze neue Maßstäbe gesetzt. Diese Entwicklung wollen wir fortführen und ein umfängliches Deep-Learning-basiertes System für den Einsatz im politischen Bereich trainieren, das im Rahmen des Natural-Language-Processings menschliche Emotionen und Einstellungen zu politischen Themen aus subjektiven Social-Media-Beiträgen verstehen, analysieren und bewerten kann. Dabei ist in der Forschung zur künstlichen Intelligenz die Problemstellung einer Emotionsanalyse, basierend auf Deep-Learning-Ansätzen, seit einigen Jahren ein wichtiges Themenfeld.

Weiterführende Links: www.beestatistics.de


Abgeschlossene Projekte

Simulationscluster

Projektleitung: Prof. Dr. Marcel Gurris

Fördermittelgeber: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW

Projektkurzbeschreibung: Gefördert wurde die Anschaffung eines Hochleistungsrechners für umfangreiche Simulationsprojekte aus dem Bereich der Strömungs- und Partikelsimulation. Neben der Entwicklung von Berechnungsmethoden und Algorithmen, können somit auch umfangreiche und physikalisch anspruchsvolle Berechnungsaufgaben im Bereich von maschinenbaulichen Entwicklungsprojekten durchgeführt werden.