Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Veränderte Erreichbarkeit!

Wir kommunizieren am liebsten direkt mit Ihnen. Aber angesichts der derzeitigen Umstände, versuchen wir im Interesse aller Hochschulangehörigen, zunächst alle Vorgänge auf anderem Weg zu klären. Deshalb bitten wir Sie bis auf weiteres immer zunächst telefonisch oder per Mail ( bei Psychosozialer Beratung & Coaching per Mail nur Telefon-Terminvereinbarungen ) mit Ihrem/Ihrer Ansprechpartner*in Kontakt zu treten und Ihr Anliegen zu schildern. Vieles wird bereits auch so geklärt werden können.

 

 

Und bitte beachten Sie,

...dass sich aufgrund der momentanen, gesundheitspolitischen Situation Änderungen in unserem Beratungs- und Veranstaltungsangebot ergeben haben und sich auch noch weitere ergeben können.

Bis voraussichtlich zum 20.4.2020 finden keine Veranstaltungen in der Zentralen Studienberatung (ZSB) statt.

Aktuelle Entwicklungen entnehmen Sie bitte der Startseite der Hochschule Bochum.

 

Tipps für die Zeit des "Zuhause-Bleibens"

Allgemeines

Für viele Menschen sind die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie eine große Herausforderung, insbesondere das „Zuhause-bleiben“ ist ungewohnt und kann Stress, Sorgen und Ängste auslösen. Gefühlt ist nichts mehr so, wie es vor kurzem noch ganz normal war.
Durch das Wegfallen vieler Freizeitangebote und vermehrtes Zuhause-Sein, ist plötzlich freie Zeit in einem bisher kaum erlebten Ausmaß da. Vielen stellt sich da die Frage, wie sie einen guten Umgang mit der Situation finden können.

Die folgenden Ideen und Hinweise sollen Sie unterstützen, besser durch diese Zeit zu kommen.


Die Zeit strukturieren

Versuchen Sie, eine feste Tagesstruktur einzuhalten, etwa indem Sie sich einen Tages- oder Wochenplan machen und so einen möglichst ähnlichen Ablauf gestalten. Routinen sind für die meisten Menschen hilfreich.
Planen Sie, wann Sie was tun wollen und achten Sie darauf, dass Bewegung und soziale Kontakte Bestandteile Ihrer Planungen sind!
Wenn Sie sich keinen detaillierten Stundenplan erstellen wollen, reicht es oft auch, sich das, was Sie heute oder in dieser Woche erledigen möchten als Mindmap oder klassische To-Do-Liste aufzuschreiben.
Egal wie Sie vorgehen: Visualisieren Sie das, was Sie geschafft/ erledigt haben.


Wenn Sie den Eindruck haben, nicht zu wissen, wie oder womit Sie die ganze zur Verfügung stehende Zeit verbringen können, sehen Sie bei Ideen nach.


Tipp: Wenn Sie die Aufstehzeiten an Ihrem Stundenplan für die kommende Vorlesungszeit orientieren, fällt Ihnen der Start zum Beginn der Vorlesungszeit leichter!


Ein Maß für Kontakte finden

Wenn Sie allein leben, verabreden Sie möglichst feste Zeiten, zu denen Sie Kontakt mit Familienangehörigen oder Freund*innen haben. Wenn Ihnen telefonieren zu wenig ist, könnten Videochats eine Alternative sein. Vielleicht wäre jetzt aber auch die Zeit, mal wieder einen Brief oder eine Postkarte zu schreiben?
Wenn Sie mit anderen Menschen zusammenwohnen, versuchen Sie, Absprachen für gemeinsam und allein verbrachte Zeiten zu finden. Achten Sie auf Anzeichen, die Ihnen signalisieren, dass eine Auszeit jetzt sinnvoll/ nötig ist. Verabreden Sie ggf. mit Ihrer Familie/ Ihren Mitbewohner*innen was alle wie tun können, um sich gegenseitig zu unterstützen und unnötigen Konflikten vorzubeugen.
Falls Sie Kinder haben, treffen Sie Absprachen, die Ihnen einen persönlichen Freiraum verschaffen. Indem Sie und Ihr*e Partner*in sich zu bestimmten Zeiten jeweils allein um die Kinder kümmern, hat der andere Elternteil dann Zeit zur Erholung und für sich allein.


Ideen entwickeln

Sie haben so gar keine Idee, womit Sie die Zeit aktuell verbringen können?
Eine gute Möglichkeit ist die Frage, womit Sie sich als Kind oder Jugendliche*r beschäftigt haben, also welche Hobbies oder Interessen Sie früher mal hatten. Vielleicht ist jetzt ja auch Zeit, um mehr über ein bestimmtes Thema zu recherchieren, sich neue Fertigkeiten anzueignen oder Entspannungstechniken anzuwenden? Manche Menschen haben auch eine „ewige To-Do-Liste“, die jetzt abgearbeitet werden könnte. Andere nutzen die Zeit, um sich möglichst originelle Geschenke zu überlegen.
Und klar, auch wenn die Vorlesungszeit noch nicht begonnen hat, könnten Sie trotzdem schon etwas für Ihr Studium tun, etwa die E-learning-Angebote für Ihr Fachsemester oder des ISDs oder der ZSB bearbeiten oder sich im Modulhandbuch über das informieren, was Sie in diesem Semester erwartet. Sie könnten auch Inhalte aus dem letzten Semester wiederholen, etwa indem Sie die Unterlagen sortieren und abheften/ abspeichern oder gleich einmal Schreibtisch/ Arbeitsplatz und den Rechner aufräumen…


Grundsätzlich gilt, dass Abwechslung wichtig ist, daher achten Sie darauf, möglichst verschiedene Aktivitäten oder den Wechsel von Zerstreuung und Konzentration einzuplanen.


Mit Sorgen, Stress und Krisengefühl umgehen

Die aktuelle Situation ist für die meisten Menschen neu und kann daher Sorgen und Ängste auslösen. Dies ist völlig normal.

Wenn Sie allerdings den Eindruck haben, dass Sorgen und Stress überhand nehmen oder Sie fürchten, dadurch in eine Krise geraten zu können, nehmen Sie Unterstützungsangebote der Hochschule wahr!
Die psychosozialen Beratung können Sie unter der Rufnummer 0234 3210198 erreichen.

Oder wenden Sie sich an die Telefonseelsorge (Telefonisch unter 0800 1110111 und 0800 1110222 oder per Mail/ Chat unter: https://online.telefonseelsorge.de/).

Für beide Optionen gilt, dass Sie anonym bleiben können und Ihnen keine Kosten entstehen.