Arbeitsgruppe „Gründung eines Instituts für Hebammenwissenschaft“

Ziele des Instituts

Das geplante Institut verfolgt das Ziel, durch einen wechselseitigen Transfer zwischen interdisziplinärer Forschung und Praxis sowohl die Professionalisierung des Hebammenberufs als auch die Weiterentwicklung der Hebammenwissenschaft zu fördern. Dies schließen die Entwicklung und Erprobung innovativer analoger und digitaler Lehr- und Lernmethoden ein.
Im Mittelpunkt der Forschung stehen dabei sowohl physiologische als auch kulturelle und psychosoziale Aspekte der Geburtshilfe sowie der reproduktiven Lebensspanne von Frauen und Familien. Zudem werden Herausforderungen, Auswirkungen und organisatorische Rahmenbedingungen zur Bereitstellung und Implementierung dieser Versorgungsangebote untersucht, wobei ein besonderes Augenmerk auf den Theorie-Praxis-Transfer gelegt wird. 
Das Institut möchte damit einen Beitrag zur Sicherstellung einer bedarfsgerechten, frauenzentrierten und evidenzbasierten Versorgung von Frauen und Familien während der Lebensphasen von Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und dem ersten Lebensjahr des Kindes Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung und zur Beantwortung gesundheitsbezogener Fragestellungen leisten. 

Forschungsthemen und Arbeitsfelder

  • Grundlagenforschung im Bereich Frauen- und Familiengesundheit
  • Gesundheitssystemforschung im Bereich Frauen- und Familiengesundheit
  • Neue Versorgungskonzepte zur Förderung Gesundheit in der reproduktiven Lebensphase
  • Systemimmanente Faktoren und ihre Bedeutung für die Frauen- und Familiengesundheit
  • Hochschulische Aus- und Weiterbildung von Hebammen, innovative und digitale Lehr- und Lernmethoden

Sprecherinnen der Arbeitsgruppe

Martina Schlüter-Cruse
Prof. Dr. Martina Schlüter-Cruse
Fachbereich Pflege-, Hebammen- und Therapiewissenschaften
Ute Lange
Prof.in Dr.in Ute Lange
Fachbereich Pflege-, Hebammen- und Therapiewissenschaften