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BIM.Ruhr: BIM Institut lädt BIM-interessierte KMU und Kommunen zur Arbeitsgruppe Geodäsie ein

BIM Institut

Ab August finden regelmäßig Treffen der Gruppe, die sich auf die Bestandserfassung und Modellierung nach den Vorgaben von Auftraggeber*innen im Kontext von Building Information Modeling konzentriert, statt. Das Kollektiv ist eines von vieren des Projekts BIM.Ruhr, das sich der theoretischen wie praktischen Annäherung der BIM-Methode widmet.

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Über 90 Prozent kleiner und mittelständischer Unternehmen (KMU) aus der Bauwirtschaft haben Kenntnis von der Arbeitsmethode Bildung Information Modeling erlangt. Bei den Betrieben, die BIM nicht nur kennen, sondern auch praktizieren, zählt die Bestandserfassung bei derartigen Projekten zu den beliebtesten Anwendungsbereichen. Allerdings sind es dennoch nur die Hälfte der Betriebe, die in diesem Bereich schon auf BIM setzen. Zu diesem Fazit gelangt die Umfrage „Digitalisierung in der Baubranche: Stimmungsbild zu Building Information Modeling in kleinen und mittelständischen Betrieben“.

Das BIM Institut der Hochschule Bochum hat die Befragung innerhalb des Kooperationsprojekts BIM.Ruhr*, in Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg-Essen, konzipiert und ausgewertet. Die Erkenntnisse aus dem Stimmungsbild dienen zum Teil als Grundlage für vier Arbeitsgruppen, bei denen modellhaft der Einsatz der BIM-Methode an Pilotprojekten getestet wird. 

Die Arbeitskollektive fokussieren sich auf die Bereiche BIM-basierte Bauausführung, Geodäsie, Planungsgrundlagen und die Einführung der BIM-Methode bei der öffentlichen Bauherrschaft. Bei den Pilotvorhaben von BIM.Ruhr handelt es sich um Projekte der öffentlichen Hand: Die Drewer Brücke in Marl und die Aula des Alice-Salomon-Berufskollegs in Bochum sollen saniert werden, für die Brücke Bielefelder Straße in Herne ist ein Ersatzneubau vorgesehen.

Unter der Leitung von Dr. Signe Mikulane findet am 26. August 2021 das Kick-off Meeting der Arbeitsgruppe „Geodäsie – Bestandserfassung und Modellierung nach den Vorgaben von Auftraggeber*innen“ statt.

Zu den Schwerpunkten der Geodäsie-Gruppe zählen insbesondere die Anwendungsbereiche von BIM bei Bestandsdokumentationen sowie die Arten der Bestandserfassung beziehungsweise der allgemein verfügbaren Daten einer Bestandserfassung und das Level of Accuracy, also die Genauigkeit von Vermessung und Punktwolken.

Somit sind die Inhalte der Arbeitsgemeinschaft unter anderem auf Vermessungsbüros, Vermessungstechniker*innen und ‑ingenieur*innen, öffentliche Vermessungsämter und Vermessungsabteilungen in Baufirmen ausgerichtet.  

Sie gehören dieser Zielgruppe an und möchten praktische Erfahrungen zu Building Information Modeling sammeln? Dann melden Sie sich jetzt für die Arbeitsgruppe-Geodäsie an: Anmeldung.

Weiterführende Informationen zu den restlichen drei Gruppen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie hier.

*BIM.Ruhr wird auf Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.