Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

„Nachhaltige Entwicklung“ im Focus von Handwerk und Wissenschaft

HWK und BO unterzeichneten erweiterte Kooperationsvereinbarung

Sie haben ihre Kooperation um die "Nachhaltige Entwicklung" erweitert (v.l.n.r.): Für die HWK unterzeichneten Geschäftsführer Carsten Harder und Kammerpräsident Berthold Schröder die Vereinbarung, für die BO besiegelten sie Hochschulpräsident Prof. Dr. Jürgen Bock und der Studiengangsleiter Nachhaltige Entwicklung, Prof. Dr. Marcus Schröter. Foto: Handwerkskammer Dortmund

Die Handwerkskammer (HWK) Dortmund möchte die Partnerschaft mit der Hochschule Bochum weiter ausbauen und hat dazu heute eine schon bestehende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die um das Aktionsfeld Nachhaltigkeit erweitert wurde.

Seit langen Jahren arbeiten beide Häuser eng zusammen, nun wurde das Themenfeld „Nachhaltige Entwicklung“ in den Bereichen Lehre, Forschung, Transfer und Beratung in die Vereinbarung mitaufgenommen. Dazu sollen gemeinsame Netzwerke aufgebaut und neue Impulse und Ideen ausgetauscht werden.
Geplant sind unter anderem gemeinsame Veranstaltungen, Weiterbildungsangebote, Forschungsprojekte sowie Bachelor- und Masterarbeiten.
Die HWK Dortmund ist auf Landesebene im Arbeitskreis „Nachhaltigkeit“ des Westdeutschen Handwerkskammertags (WHKT) federführend aktiv und im Sommer als eine von elf Kammern aus dem Bundesgebiet der „Initiative Energieeffizienz- und Klimaschutznetzwerk“ beigetreten.

HWK-Präsident Berthold Schröder: „Durch die Unterzeichnung der erweiterten Kooperationsvereinbarung mit der Hochschule Bochum möchten wir ein Zeichen in Sachen nachhaltiger Entwicklung setzen. Als Handwerkskammer Dortmund werden wir unsere Arbeit in Zukunft intensiver unter den Aspekt der Nachhaltigkeit stellen und die Weiterentwicklung unserer Organisation auf diesem Gebiet vorantreiben.  Der Nachhaltigkeitsgedanke ist seit Jahrhunderten ein selbstverständlicher Bestandteil der Arbeits- und Betriebskultur im Handwerk. Unsere Betriebe tragen erheblich zum Ressourcenschutz und zur Umsetzung von Klimaschutzzielen bei und sorgen dafür, dass ausreichend Nachwuchs für die Wirtschaft ausgebildet wird. Als Interessenvertretung des Handwerks in Bochum, Dortmund, Ennepe-Ruhr-Kreis, Hagen, Hamm, Herne, Kreis Soest und Kreis Unna möchten wir diese Leistung transparenter machen und unseren Mitgliedern künftig attraktive Serviceangebote auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit bieten.“

HWK-Hauptgeschäftsführer Carsten Harder: „Mit der Hochschule Bochum haben wir eine kompetente Partnerin im Bereich der Nachhaltigkeit gewonnen. Ziel der Zusammenarbeit sollen Impulse für eine nachhaltige Entwicklung der Kammer und des Handwerks sein sowie ein regelmäßiger Wissenstransfer zwischen unseren beiden Organisationen. Mögliche Formate der Zusammenarbeit gibt es viele, der Fokus soll aber auf der Entwicklung von Weiterbildungsangeboten sowie gemeinsamen Informationsveranstaltungen im Bereich der Nachhaltigkeit liegen. Darüber hinaus sollen praxisrelevante Aufgabenstellungen für die Handwerkskammer und Betriebe im Themenfeld „Nachhaltige Entwicklung“ in Zusammenarbeit mit Studierenden der Hochschule bearbeitet werden.“

Prof. Dr. Jürgen Bock, Präsident der HS Bochum: „Seit über 15 Jahren besteht unsere Kooperation mit der Handwerkskammer und es ist in dieser Zeit gelungen, in wichtigen Zukunftsthemen zusammenzuarbeiten. Innovation, Digitalisierung und nun auch Nachhaltigkeit standen und stehen im Mittelpunkt unseres gemeinsamen Wirkens. Und es ist uns gelungen, praxisorientierte Abschlussarbeiten zu vermitteln, Personaltransfer zu organisieren und Studierende für das Handwerk zu interessieren.“

Prof. Dr. Marcus Schröter, Vorsitzender des Fachausschusses Nachhaltige Entwicklung der HS Bochum: „Die Hochschule Bochum setzt in Lehre, Forschung und Organisation auf Nachhaltigkeit. Mittlerweile bietet sie zu diesem Anliegen und Kompetenzbereich drei Studiengänge an und ist in zahlreichen Forschungsprojekten aktiv. Die Handwerkskammer Dortmund ist ein wichtiger Partner in unserem regionalen Netzwerk. Da ist es folgerichtig, auch gemeinsam in Sachen Nachhaltigkeit zu wachsen und neue Impulse und Ideen auszutauschen.“