Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Module

Bodenmechanik

Die  Studierenden  lernen  die  Grundlagen  bodenmechanischer  Untersuchungen kennen und können Böden hinsichtlich ihres Tragverhaltens und ihrer bodenmechanischen Eigenschaften beurteilen. Sie lernen die Grundlagen der Erddruckermittlung kennen und sind in der Lage, Nachweise der Tragfähigkeit und der Gebrauchstauglichkeit für einfache Flachgründungen zuführen.


Grundbau B

Qualifikationsziele

Die Studierenden lernen die gängigen Verfahren des Grundbaus kennen und können mithilfe der im vorangegangenen Modul Bodenmechanik erlernten Grundlagen und dem Verständnis für Boden als Baustoff selbstständig einfache geotechnische Projekte planen.

Inhalte

  • Überblick über die Bauverfahren im Bereich des Grundbaus,
  • Ermittlung der Belastung auf Baugrubensicherungssysteme,
  • Messtechnik in der Geotechnik,
  • Pfahlgründungen.

Arbeitsaufwand

150 Stunden Gesamtaufwand, davon:

  • 30 Stunden Vorlesung
  • 30 Stunden Übung
  • 90 Stunden eigenverantwortliches Lernen

Erdbau und Verbundkonstruktionen

Die Studierenden kennen die Grundlagen des Erdbaus und der damit verbundenen Bauverfahren. Sie können die Einsatzoptionen von Bodenverbesserungsmaßnahmen und Geokunststoffen beschreiben und beurteilen. Sie sind in der Lage, die Standsicherkeit von einfachen Erdbauwerken zu beurteilen und können einfache Kunststoff-Bewehrte-Erde-Konstruktionen konzipieren und die zugehörigen Standsicherheitsnachweise erstellen.


Laborpraktikum Geotechnik

Im geotechnischen Laborpraktikum werden in Gruppen von max. 5 Studierenden Versuche zu unterschiedlichen Themenkomplexen durchgeführt. Die Inhalte ändern sich jährlich.


Tunnelbau

Das Modul Tunnelbau wird derzeit nicht angeboten!

Qualifikationsziele

Vertieftes Wissen in ausgewählte Kapiteln des Grundbaus oder des Tunnelbaus.


Grundbaustatik

Die Studierenden lernen die Grundlagen der Nachweisführung für die Standsicherheit unterschiedlicher Arten von Baugrubenwänden kennen und können diese anwenden. Sie sind in der Lage, selbständig vollständige statische Berechnungen unter Zuhilfenahme von geotechnischer Software zu erstellen.


Numerische Methoden in der Geotechnik

Die Studierenden kennen die unterschiedlichen Stoffgesetze zur numerischen Modellierung von Lockergesteinsböden und jeweils deren Anwendungsgrenzen. Sie haben ein tiefgreifendes Grundverständnis der Modellbildung geotechnischer Fragestellungen und sind damit in der Lage, die notwenigen Vereinfachungen zu identifizieren und damit Planungsaufgaben aus der geotechnischen Baupraxis in FEM-Modelle überführen. Die Studierenden kennen die Grenzen einer numerischen Modellbildung und können die erzielten Ergebnisse einer Plausibilätskontrolle unterziehen, bewerten und die notwendigen Anpassungen des Models entwickeln. Die Studierenden haben anhand von praktischen Übungen eigene Erfahrungen mit der Entwicklung geotechnischer FEM-Modelle gesammelt, können diese in 2D-Modellen anwenden und die Berechnungsergebnisse auf Plausibilität prüfen.


Projektseminar Geotechnik

Im Projektseminar Geotechnik wird in einer Gruppe von max. 25 Studierenden aktuelle Themenkomplexe der Geotechnik bearbeitet. Die Inhalte ändern sich jährlich. Das Projektseminar wird jährlich zum Sommersemester angeboten. Das aktuelle Thema wird rechtzeitig vor Beginn bekanntgegeben. Die Anmeldung zum Projektseminar erfolgt per E-Mail.