Viele Persönlichkeiten. Zwei Standorte. Eine BO.

Iris Grcic (Bachelor)

Firma: im Fachbereich
1 Prüfer: Prof. Dr. Ursula Oesing
2 Prüfer: Dipl. Ing. Stefan Jonker
Thema/Aufgabe: Konzept und Realisierung einer Java-Anwendung zur automatisierten Generierung von JUnit Testklassen als Schnittstelle zu agilen Projektmanagement-Tools unter Verwendung von RESTful Webservices.

Aufgabenstellung

Ziel dieser Arbeit ist es, eine Java-Anwendung zu entwickeln, mit dessen Hilfe Daten aus dem Sprintbacklog eines Projektmanagement-Tools gelesen und durch einen automatisierten Prozess zu JUnit-Testklassen umgewandelt werden. Dabei soll die zu entwickelnde Java-Anwendung die Rolle eines Programmgenerators einnehmen. Über ein Representational State Transfer (REST) Application Programming Interface (API) soll der Programmgenerator ein Javascript Object Notation (JSON)-Dokument mit einer Reihe von Daten erhalten, die der Programmgenerator lesen, umformen und zu einer JUnit-Testklasse modifizieren soll. Vorausgesetzt wird für die Umsetzung der Aufgabe ein frei nutzbares Projektmanagement-Tool, das die agile Technik Scrum unterstützt. Zudem soll die Java-Anwendung so konzipiert sein, dass problemlos weitere Projektmanagement-Tools integriert werden können. Das Programm soll als eine erweiterte Funktion in die Java-Anwendung KBUnit, eine von der Hochschule Bochum entwickelte Anwendung, integriert werden. Für die Konzeptionierung und Entwicklung wurden die Projektmanagement-Tools Jira und ScrumBO genutzt. Jira ist hierbei das weit bekannteste, während ScrumBO von der Hochschule Bochum selbst entwickelt wird.

Konzeptionierung

Abbildung 1: Erste Option - Direkte Schnittstelle zwischen KBUnit-Entwickler und ProjektmanagementTool Quelle: Eigene Darstellung

Die zu entwickelnde Funktion wird nicht als eine eigenständige Anwendung fungieren, sondern als eine erweiterte Funktion innerhalb von KBUnit - Entwickler implementiert. Die Daten aus dem Projektmanagement-Tool (Jira oder ScrumBO) werden über eine Schnittstelle direkt in KBUnit – Entwickler geladen (siehe Abbildung 1, realisierte Variante 1)

 


Abbildung 2: Darstellung der Lösungsvariante 1 im Prozessablauf von KBUnit Quelle: Eigene Darstellung, In Anlehnung an Oesing et al., 2020, S. 4.

Die Abbildung 2 zeigt den Ablauf in KBUnit. Da jedes Projekt der agilen Softwareentwicklung im Sprintbacklog mit der Festlegung der Anforderungen beginnt, verschiebt sich die bisherige Ablaufreihenfolge in KBUnit. Der Prozessablauf beginnt nun mit dem Sprintbacklog, siehe Abbildung 2. Der grüne Pfeil stellt die realisierte Variante 1 zur Entwicklung der Anwendung dar. Punkt 7 wurde weggestrichen  
und mit der Zahl ‚0‘ versehen.